Ein Hundeblog

Mögliche Schadstoffe im Hundebett

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Mögliche Schadstoffe bei Hundebetten – darauf sollten Sie achten

Hundebetten müssen aus hochwertigen und ungiftigen Materialien bestehen. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund krank wird. Viele Hunde reagieren äußerst empfindlich auf die Materialien eines Hundebettes. Besonders bewährt haben sich Hundebetten, die im Inneren aus Styroporkugeln oder Schaumstoff bestehen. Dieses Material sorgt nicht nur optimal für einen angenehmen Liegekomfort, sondern es isoliert sehr gut. Die Polystyroporlperlen sind in der Lage, die Wärme im Inneren der Hundekissen zu speichern. Das hat den Vorteil, dass der Hund im Winter schon warm liegt und im Sommer eine angenehme Kühle verspürt. Schaumstoff und Styropor gelten als sehr geruchsneutral, schadstoffarm und belastbar. Ein wichtiges Kaufkriterium bei Hundebetten ist ein hochwertiger Bezug und eine geruchsneutrale und pflegeleichte Oberfläche. Ein Hundebett muss aus hygienischen Gründen waschbar und wasserfest sein. Viele Bezüge sind stabil und halten Kratzer aus, ohne dass der Stoff gleich einreißt. Besonders edel sehen Hundebetten aus Kunstleder aus. Diese sind aber leider sehr kratzanfällig und können schnell unschön aussehen. Für die geliebten Hundebetten stehen sogar Wasserbetten auf dem Markt zur Verfügung. Das sorgt bei den Tieren für einen besonderen Liegekomfort. Natürlich sind diese Varianten im Vergleich zu einfachen Hundebetten aus Schaumstoff, Latex oder Styropor wesentlich teurer.

Schadstoffe, die häufig in Hundebetten zu finden sind

In vielen Hundebetten sind Schadstoffe enthalten, die sich negativ auf die Gesundheit des Haustieres auswirken können. Diese Schadstoffe können unter anderem:

– Schwermetalle
– Weichmacher
– Formaldehyd
– Giftige Klebstoffe
– Lösungsmittel
– Mottenschutzmittel

Schwermetalle und krebserregende Weichmacher in Hundebetten haben die Eigenschaft, dass sie unentwegt aus dem Hundebett entweichen. Dadurch werden sie vom geliebten Vierbeiner eingeatmet. Schwermetalle und Weichmacher gelten als krebserregend und sollten daher vermieden werden. Formaldehyd war früher in vielen Möbeln enthalten. Daher kann es passieren, dass auch ältere Modelle von Hundebetten damit belastet sind. Hierbei handelt es sich um ein Konservierungsmittel für Farben und Lacke. Formaldehyd ist in vielen Spanplatten, Kunstharzen und Teppichböden enthalten. Dieser Schadstoff kann Kopfschmerzen, gereizte Schleimhäute und Atembeschwerden auslösen. Im schlimmsten Fall kann es beim Hund zu asthmatischen Anfällen kommen.

Auch in einigen Klebern, die für den Aufbau des Hundebettes verwendet wurden, können krebserregende Schadstoffe enthalten sein. Das Aldehyd wird über die Lunge aufgenommen und kann ein Auslöser für Krebs sein. Sollten für die Herstellung des Hundebetts Lösungsmittel verwendet worden sein, kann sich das ebenfalls negativ auf die Gesundheit des geliebten Vierbeiners auswirken. In der heutigen Zeit sollte man als Hundehalter darauf achten, dass für die farbliche Gestaltung des Schlafplatzes Biolacke, -farben und -öle verwendet wurden. Diese müssen vom Hersteller klar deklariert sein. Ansonsten sollte man mit lackierten Hundebetten sehr vorsichtig sein. Nicht immer ist man als Hundehalter in der Lage, die schädliche Gefahr selber zu riechen, die aus dem Bett hervor strömt. Bei einer erhöhten Konzentration von Lösungsmitteln in der Luft, können sich die ätherischen Öle in den Atem- und Verdauungswegen festsetzten. Hierbei kann es passieren, dass sie die Atemwege reizen oder Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen beim Hundehalter und Hund auslösen können.

Ein weiterer versteckter Schadstoff in Hundebetten sind Mottenschutzmittel. Viele Hersteller verwenden das Mittel für Teppiche, Bezüge oder Polstermöbel, wenn der Wollanteil sehr hoch ist. Durch ein Mottenschutzmittel können bei einem Hunde starke allergische Reaktionen ausgelöst werden. Gerade in billigen Möbeln, die in China oder Osteuropa produziert wurden, ist häufig eine hohe Konzentration an Mottenschutzmitteln zu finden. Das Mittel hat eigentlich den Vorteil, dass es zum Beispiel die Rückseite einer Couch vor dem Zerfraß von Motten schützt. Dadurch werden Löcher in den Couches vermieden. In einem Hundebett haben diese schädlichen Stoffe aber nichts zu suchen. Beim Kauf sollte immer auf ein entsprechendes Bio- oder Gütesiegel geachtet werden, dass gewährleistet, dass das Möbelstück ohne schädliche Inhaltsstoffe hergestellt wurde.

Optimales Material für Hundebetten

Neben einem viskosefreiem Schaumstoff bietet sich bei Hundebetten Latex sehr gut an. Das gilt natürlich nur, wenn das Frauchen bzw. das Männchen nicht gegen Latex allergisch ist. Latex wird von vielen Hunden gut vertragen. Beim Kauf sollte natürlich besonders darauf geachtet werden, ob das Hundebett mit einem Weichmacher oder anderen giftigen Inhaltsstoffen belastet wurde. Für einen pflegeleichten Schlafplatz für allergische Hunde bietet sich Kunstleder wie zum Beispiel PVC an. Diese Hundebetten sorgen dafür, dass der Hund einen angenehm weichen und gesunden Schlafplatz erhält, der sich auch noch einfach abwischen lässt. Ein Hundebett, welches aus Kunstleder oder Latex hergestellt wurde, ist pflegeleicht und waschbar.

Fazit: Beim Kauf von Hundebetten unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten

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Beim Kauf eines Hundebetts ist es zwingend notwendig, dass vorab alle Inhaltsstoffe überprüft werden. Giftige und krebserregende Stoffe gehören nicht in ein Hundebett. Hunde mit Rückenproblemen oder ältere Tiere sollten die Möglichkeit haben, sich zum Schlafen bequem hinzulegen. Hierfür sind besonders geräumige Liegeflächen gut geeignet. Pi mal Daumen sagt man, dass ein Hund im ausgestreckten Zustand noch mindestens 20 Zentimeter Abstand zum Bettende haben sollte. Vergewissern Sie sich zudem, wo ihr Hundebett produziert wurde. Wie unsere Testerfahrungen mit Hundebetten auf expertentesten.de zeigen, stammen die im Online-Handel erhältlichen Betten meist aus China oder den Philippinen. Immer dann, wenn kein Herkunftsland im Shop ausgewiesen ist, so ist mit einem dieser Produktionsländer zu rechnen. Neben der kritisch zu beurteilenden sozialen Komponente weißen in Asien produzierte Betten ein höheres Risiko auf, mit Schadstoffen verunreinigt zu sein.

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