Ein Hundeblog

Napfinhalt

Rusty_headder

oder: was kommt denn nun in den Napf?

Oh je!!!
Hundemenschen und die Ernährung ihrer Lieblinge. Ein Thema für sich und ein Thema, an dem sich die Geister der Hundehalter (Hundler) scheiden.
Nichts wird heftiger in der Hundewelt diskutiert, als die Themen Impfen und Ernährung.
Es gibt zuhauf Foren oder Gruppen, die sich ausschließlich über dieses Thema unterhalten, diskutieren oder sogar streiten bis auf den Hühnerknochen, der roh in den Napf gelegt wird. Manche Überlegungen treiben Stilblüten, die in die Richtung „wie ernähre ich meinen Hund vegan?“ gehen.

Das alles ist nicht mein Thema. Ich versuche meine Hunde so zu ernähren, dass sie gesund bleiben und es ihnen gut geht. Vor vielen Jahren musste ich mich exzessiv in die Hundeernährung einlesen und beschäftigen, da Rusty  an Morbus Addison erkrankt war und eine spezielle Ernährung seine Gesundheit positiv beeinflusste.
Mein Prinzlein wurde fast 13 Jahre alt und somit  konnte der Napfinhalt nicht ganz falsch gewesen sein 😉

Als sich Motsi bei uns ankündigte, habe ich wieder meine Bücher über die Ernährung der Hunde heraus gekramt. Von Aldington’s „Gesundheit des Hundes“, weiter über „Natural Dog Food“ und diversen Ernährungsplänen von Welpen und erwachsenen Hunden. Man – oder die neu gebackene Hundlerin – will ja nichts falsch machen.

Tja, und was gibt’s nun im Hoffmännischen Napf?
Einfache Antwort: Alles, was für den Hund geeignet ist.

Von Trockenfutter teuer über günstig zu Dosenfutter von artgerechtem erzeugtem Bio-Rind (sauteuer), weiter zu Reis, Nudeln, Kartoffeln und frischem Gemüse oder Haferflocken vom Discounter. Fisch, Buttermilch/Ziegenmilch, Hüttenkäse,  Eier und natürlich Frischfleisch. Vom Blättermagen bis zum Putenhals, alles was man dank der heutigen Web-Shops gut beziehen kann.

Das Mischungsverhältnis ist 60/40. Fleisch/Sonstiges. Rusty hatte bedingt durch seine Krankheit einen komplett anderen Napfinhalt.
Obst füttere ich nicht, da noch keiner meiner Hunde dafür Vorlieben hatte.
Was aus Rustys Zeiten übrig geblieben ist wird weiter zu gefüttert:
Dinkel- und Braunhirsemehl, Bierhefe und Kartoffel-Pü, Grünlipp-Muschelmehl und Spirullina.
Was interessant für mich ist:
Tineke bat mich, Motsi weiter mit Vitamin C zu füttern. Das ist gut für die Pup’se (Welpen auf Niederländisch) im Wachstum und für die Blase im allgemeinen.
Smilla läuft momentan ziemlich aus und ich dachte: „Versuch macht klug“ und es  kam auch Vitamin C mit in Smillas Napf. Seit dem ist meine Grand-Dame fast wieder dicht.

Dinge, die im Hundenapf absolut nichts zu suchen haben, habe ich hier aufgelistet. „Nogo – für Hunde“

Ach ja, da fehlt ja noch was. Was bekommen Hundies als „Guddies“?
Auch da die einfach Antwort: Alles, was für den Hund geeignet ist.
Ob das nun ein Stück Frolic, Käse oder Wurst ist, eine Kälberblase (dafür stirbt Motsi momentan jeden Tod) oder ein Stück getrocknetes Brot. Was ein Highlight schlecht hin ist: selbst gebackene Hundekekse.
Oder im Handel gekaufte Lammpansen bis zur Straußensehnen – es kommt alles in den Hundemagen.

Nein, ich habe weder eine Waage noch einen Messbecher und bis dato waren alle Blutbilder meiner Hunde mehr als nur im „grünen Bereich“. So falsch kann das dann nicht sein, was die Felligen in den Napf gelegt bekommen.

Ein paar Bücher möchte ich gerne noch dem interessierten Leser mit auf den Weg geben.

Eric H.W. Aldington:
Von der Gesundheit des Hundes – geht nicht nur um die Ernährung des Hundes
Susanne Reinerth:
Natural Dog Food – ein sehr gutes und gemäßigtes BARF Buch
Hans-Ulrich Grimm:
Katzen würden Mäuse kaufen – Beleuchtung der Fertigfutter Industrie

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