Früchtebrot

Früchtebrot, nicht nur für die Winterzeit

 

Das Rezept bekam ich von der Großmutter eines ehemaligen Kollegen. Dieses Früchtebrot ist auch für mich Nichtbäcker relativ einfach zuzubereiten und es schmeckt hervorragend.

Gestern lagen noch ein paar  Äpfel im Obstkorb, die verarbeitet werden mussten. Zucker, Mehl, Nüsse und Rosinen hat Pädda immer in seinen Backutensilien. Den Rum ersetzte ich durch den selber gemachten Quittenlikör. Somit war alles im Haus was man zur Herstellung dieses wunderbaren Kuchens benötigt.

Zutaten für Früchtebrot

  • 750 g gewürfelte Äpfel
  • 200 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 250 g Rosinen
  • 5 EL Rum

gewürfelte Zutaten fürs Früchtebrot

 

alles gut mischen und über Nacht ziehen lassen

  • 250 g gehackte Nüsse
  • 400 g Mehl
  • 1 P. Backpulver
  • Zimt, Kakao nach Geschmack

Alles gut vermengen und bei 180° im Backofen eine Stunden backen.

Quittenlikör

 

Quittenlikör

 

“ … booaahhh, ist der gut!“ meinte Pädda, als er den ersten kleinen Schluck selber gemachten Quittenlikör versuchte. Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass aus den Quitten, die letzten Herbst reichlich am Baum vor unserem Office von mir geerntet wurden, solch ein gutes Stöffla produziert werden konnte. Im Herbst wurden die Quitten eingeschnitten und mit Zucker, Zimtstange, Sternanis und Doppelkorn angesetzt. Reifen konnte der Inhalt der beiden Gläser im Keller. Ab und an wurden die Gläser durchgeschüttelt, damit sich der Zucker gut auflöst. Über den Winter habe ich die  beiden Gläser total vergessen. Gestern Abend fiel mir siedend heiß ein, dass da ja noch etwas Gutes im Keller stand und schwups wurde gleich eines zum Probieren geöffnet.

„Nicht schlecht, Herr Specht“

  • 2 kg Quitten
  • 450 g Zucker
  • 1 Flasche Doppelkorn
  • Zimtstange, Sternanis, Nelken

Die Quitten abreiben, schälen, Kernhaus heraus schneiden und würfeln. Mit den Gewürzen vermischen und in einen gut verschließbaren Behälter füllen. Dunkel und kühl stellen. Einmal pro Woche den Inhalt kräftig durch schütteln. Nach ca. vier Monaten kann der Quittenlikör in Flaschen umgefüllt werden.

Der Sieben-Kapellenweg

Sieben (7) Kapellenweg

 Stegaurach – Kreuzschuh – Grassmannsdorf – Stegaurach

Diesen Weg  sind wir bereits im Sommer 2012 gelaufen. Ein traumhaft schöner Weg, der nicht weit weg von zu Hause beginnt. Geradezu ideal um meine wintermüde Muskulatur wieder aufzufrischen und mich auf unsere Maiwanderung vorzubereiten.  Mein größter Knackpunkt bei unseren Streckenwanderungen ist das Gewicht meines Gepäcks, was ich auf meinem Rücken mit tragen muss.

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich meine Jungs im Office verrückt gemacht, auf der Suche nach dem richtigen Rucksack. Gefunden habe ich ihn bei einer Hundeforenbekanntschaft, die mir ihren Rucksack für den Steigerwalder Panoramaweg ausgeliehen hat. … zu meiner großen Freude ging er nach dem Panormaweg in meinen Besitz über.

Heute Morgen war es dann wieder soweit. Der Deuter-Rucksack wurde befüllt um mich trainingsmäßig vorzubereiten. Schmunzelnd packte ich ein paar volle Wasserflaschen ein. Diese sollten an Schwere ausreichend sein um am Montag trotz Wanderung mit  Gewicht wieder aufrecht laufend im Büro zu erscheinen. Letzte Woche war das nach unserem „rund um Frensdorf-Lauf“ schon gar nicht der Fall. Da kroch ich schier die Treppe hoch vor lauter Muskelkater.

Aber wie heißt es so schön? „Watt mutt datt mutt!“

Auf dem sieben Kapellenweg streift man auch den Fränkischen Jakobusweg

Auf dem sieben Kapellenweg streift man auch den Fränkischen Jakobusweg

Gesamtstrecke: 21,70 km (13,5 mi)
Gesamtzeit: 5:27:28
Bewegungszeit: 3:35:47
Durchschnittsgeschw.: 3,98 km/h (2,5 Meilen/Std.)
Durchschnitt in Bew.: 6,03 km/h (3,7 Meilen/Std.)
Maximale Geschwindigkeit: 28,08 km/h (17,4 Meilen/Std.)
Minimale Höhe: 292 m (959 Fuß)
Maximale Höhe: 408 m (1340 Fuß)
Höhenunterschied: 1063 m (3489 Fuß)
Maximales Gefälle: 3 %
Minimales Gefälle: 0 %
Aufgezeichnet: 22.02.2014 08:57

Hausmacher Leberwurst

Wenns um die Worschd geht

Fleischwolf in Aktion

da sind wir Franken ganz groß. Wenn es dann noch um Leberwurst geht,  ist die Rezeptvielfalt riesig. Jeder gute fränkische Metzger, der etwas auf sich hält, hat in seiner Auswahl auch die „Hausgemachte Leberwurst“. Letzten Sommer habe ich nur bei einem Nebensatz vernommen, dass Tonis Mann, neben viele anderen leckeren Dingen,  auch Leberwurst selber herstellt. Wer mich kennt weiß, dass da meine Augen, Ohren und vor allem der Gaumen voll auf Empfang gepolt sind. Neugierig kam meine Frage, ob ich mich irgendwie mit beteiligen könnte. Aber klar meinte Michael, im Winter ist es so weit und ich kann da gerne mit helfen. Am Samstag wurde dann in Tonis Küche der Winter eingeläutet und das Ergebnis kann sich mehr als sehen … naja eher schmecken lassen.

Die Zutaten:

Kleingeschnittene Zutaten für die Leberwurst

  • 1 Schüssel Ziegen-, und Lammleber
  • 2 Schweinebäuche
  • Zwiebeln
  • viel Majoran, Salz und Pfeffer

gekochter Bauchspeck mit Leber

Den Schweinebauch von den Knochen lösen, die Schwarte abschneiden und alles würfeln. Die Leber in gleich große Würfel schneiden. Alles, auch die Knochen und die Schwarte, mit Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten simmern lassen. Anschließend die Fleischstücke durch den Fleischwolf drehen und zusammen mit den Gewürzen gut vermengen. Zum Schluss wird die Fleischbrühe soweit eingerührt, dass es eine leicht formbare Konsistenz gibt. In Gläsern abfüllen und einkochen.

 

Frensdorf-Röbersdorf-Herrnsdorf

und zurück ergibt einiges an Weg.

Unterwegs auf dem deutschen Jakobsweg

 

Letztes Wochenende mussten wir umdrehen. Nein, nicht weil es zu weit war, sondern irgendetwas hat mich buchstäblich außer Atem gebracht, so dass wir nach 3 km den Heimweg anvisierten. Heute wollte ich den selbigen Weg nochmal laufen. Es kann ja nicht sein, dass eine Wandersfrau aufgibt, nur weil irgendetwas in der Luft herum fliegt. Aufgrund der Unsicherheit was heute meine Nase macht, hatte ich auch kein großes Gepäck mit dabei. Allerdings wirds langsam Zeit, dass ich mit Gewicht laufe. Lange ist es nicht mehr hin, bis wir die erste Etappe des Frankenweges laufen werden. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns und lies sein angekündigtes Regenband über Nordbayern nach Süden ziehen. Es war zwar dick bewölkt, jedoch trocken.

Das Navi zeichnete folgendes auf:

  • Gesamtstrecke: 18,72 km (11,6 Meile/n)
  • Gesamtzeit: 3:52:30
  • Zeit in Bewegung: 3:30:18
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit:4,83 km/h (3,0 Meile/h)
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 5,34 km/h (3,3 Meile/h)
  • Maximale Geschwindigkeit: 12,37 km/h (7,7 Meile/h)
  • Durchschnittliches Tempo: 12:25 min/km (19:59 min/Meile)
  • Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 11:14 min/km (18:05 min/Meile)
  • Schnellstes Tempo: 4:51 min/km (7:48 min/Meile)
  • Maximale Höhe: 433 m (1420 Fuß)
  • Minimale Höhe: 296 m (972 Fuß)
  • Höhenunterschied: 425 m (1394 Fuß)
  • Maximales Gefälle: 14 %
  • Minimales Gefälle: -20 %
  • Aufgezeichnet: 16.02.2014 10:08

Rundweg auf Kartenmaterial