Dankenfeld – Eltmann – Stettfeld – Sandhof

unterwegs auf dem Main-Donau-Weg

oder: Morgenstund hat Gold im Mund … 

Samstag – 6:20 Uhr … und der Nebel hing fast über meiner Bettdecke. Von Motivation um aus dem Bett zu krabbeln war keine Rede. Allerdings hat der Wetterbericht äußerst gutes Wetter vorhergesagt. Ergo, blieb mir nichts anderes übrig als aufzustehen, da der bereits gestern Abend  gepackte Wanderrucksack schon auf unsere heutige Wanderung wartete.
Smilla war wie immer Feuer und Flamme, als ich mich für die Wanderung fertig machte. Ihr ist die unchristliche Uhrzeit egal und länger schlafen am Wochenende ist für sie eh uninteressant.
Anfangspunkt war für uns beide heute wieder Dankenfeld. Der Nebel verzog sich rasch und schon nach den ersten Metern hatte ich meine kuschelige  Bettdecke weit hinter mir gelassen. Unser Weg führte uns heute auf dem Main-Donau-Weg in nördliche Richtung. Über Weisbrunn weiter nach Eltmann und über den Main auf den Main-Wanderweg, der von der Main-Quelle nach Mainz führt. Wenig schön war der Weg durch den Bahnhof Ebelsbach um auf den Anfangspunkt des Main-Wanderweges zu kommen. Was ich auf der Wanderkarte übersehen habe: Wir mussten über den „Ebelsberg“. Der Aufstieg war heftig! Oben angekommen führte der Weg weiter durch Wälder und Felder und immer wieder konnte man eine Blick auf den Main erhaschen. Eine kleine Schleife mussten wir noch nach Stettfeld laufen, da der Weg urplötzlich nicht mehr beschildert war.
Pädda hat uns am gesetzten Endpunkt in Sandhof wieder auf gegabelt.
Was soll ich sagen? Dieser Streckenwanderweg erfüllte all meine Erwartungen. Durch Wälder, weite sonnendurchflutete Felder, durch die fränkischen Dörfchen, Ausblicke, Einblicke, Rückblicke und Blicke nach vorn.
Es ist ein unbeschreiblich schöner Wanderweg und ich wünsche mir ganz arg, dass wir bald wieder zu Dritt laufen können!

Der Weg – unbeschreiblich schön. Abwechslungsreich vom ersten bis zum letzten Schritt. Genauso schön, wie der „Steigerwalder Panormaweg“. Traumhaft!

Die Beschilderung – fast gut.
Der D-Weg (Donauweg) ist besser ausgeschildert, als der MD-Weg (Main-Donauweg). Trotzdem ist eine gute Wanderkarte empfehlenswert, da ab und an die Beschilderung einfach nicht mehr da ist.

Route dieser Etappe

Name: 31.05.2014 8:07
Art der Aktivität: Walking
Beschreibung: –
Gesamtstrecke: 27,35 km (17,0 Meile/n)
Gesamtzeit: 7:31:12
Zeit in Bewegung: 6:52:40
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,64 km/h (2,3 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 3,98 km/h (2,5 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 5,56 km/h (3,5 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 16:30 min/km (26:33 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 15:05 min/km (24:17 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 10:48 min/km (17:22 min/Meile)
Maximale Höhe: 449 m (1472 Fuß)
Minimale Höhe: 276 m (904 Fuß)
Höhenunterschied: 1093 m (3585 Fuß)
Maximales Gefälle: 26 %
Minimales Gefälle: -51 %
Aufgezeichnet: 31.05.2014 8:07

 

Im Frühling

Zauberhafte Glockenblumen

gibt’s auch mal Regentage

Seit ein paar Tage ist es regnerisch und dick bewölkt. Gummistiefel, Friesennerz und der Südwester sind momentan meine Standardbekleidung, wenn ich mit den Hunden die Runden drehe. Ab Morgen soll es jedoch wieder besser werden. Der Regen soll der Sonne weichen und es könnte durchaus ein schönes Wochenende werden. Fein! Meine Wanderschuhe warten schon auf ihren nächsten Einsatz und zwischenzeitlich vertreibe ich mir die Zeit an dem heutigen Feiertag – Christi Himmelfahrt – mit einem kleinen virtuellen Rundgang durch meinen sonnigen Frühlingsgarten von letztem Wochenende.

 

Grüner Spargelsalat mit frischen Erdbeeren

grüner Spargelsalat mit frischen Erdbeeren

Ein etwas andere Spargelsalat

Nein, wir hatten heute weder Hochzeitstag, noch hat einer von uns beiden Geburtstag. Trotzdem war unser gedeckter Abendessenstisch übersät mit Rosenblättern. Nun ja, es waren Pfingstrosenblätter, die ich als Hintergrund für meine heutige Fotosassion verwendet habe. Für mich war  es eine Premiere und neue Herausforderung, unser Gericht im Garten zu gestalten und fotografieren. Bis dato wurden alle Bilder für unsere Rezepte auf unserem Tisch im Wohnzimmer abgelichtet. Da muss man weder auf Wind, Sonne, Wolken und sonstiges Getier aufpassen.
Was steht im späten Frühjahr für uns Franken ganz oben mit auf dem Speiseplan? Na klar: Spargel und Erdbeeren. Für beides hat jeder Hobbykoch seine eigene Zubereitungsart. Für mich war es interessant, beides miteinander zu kombinieren. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen … oder eher schmecken, lassen.

grüner Spargelsalat mit frischen Erdbeeren

250 g Erdbeeren
frisches Basilikum
5 EL sehr guten Balsamessig
3 EL Honig
500g grünen Spargel
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

grüner Spargelsalat mit frischen Erdbeeren

Die Erdbeeren putzen und vierteln, Basilikum in kleine Streifen schneiden (ein paar ganze Blätter für die Dekoration zurück behalten). Den Honig und Balsamessig zusammen aufkochen und heiß über die Erdbeeren gießen. Frisch gemahlenen Pfeffer und das gehackte Basilikum mit zugeben und eine Stunde ziehen lassen. Den Spargel halbieren und 5 Minuten im sprudelndem Wasser kochen, im Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen. In Olivenöl portionsweise vorsichtig anbraten und am Schluss mit Zucker karamelisieren. Den lauwarmen Spargel auf dem Teller anrichten und darauf die marinierten Erdbeeren geben.

Gutshof Andres

Gutshof Andres

Ein kleiner Geheimtipp

Nein, die Waage wird mich die nächsten Tage nicht sehen 😉 ! Zu viel Gutes sind in den letzten zwei Wochen in denen ich Urlaub hatte über meinen Gaumen geschwebt. Der weltbeste Hobbykoch namens Pädda hat seine ganze Koch- und Backkunst, auf zwei Krücken stehend, an mir ausprobiert. … und ich muss sagen – so gesehen bin ich ganz froh, dass ab Montag wieder unser normales Arbeitsleben beginnt.

Zum Abschluss dieser kulinarischen Tage waren wir gestern Abend im Gutshof Andres  zum Dinner … ja, auch Päddas werden jedes Jahr ein Stückchen älter.
Das Restaurant liegt in einem alten, denkmalgeschützten Bauernhof im kleinen idyllischen Dörfchen Pettstadt/Hassberge. Wir hatten einen Tisch im Wintergarten, mit Blick auf den kleinen Teich. Die Speisekarte bot alles zwischen einer Wurstplatte bis zum 4-Gänge Menü aus der heimischen Region  auf. Wir entschieden uns für letzteres. Was jetzt kam, war ein Walzer im Reich des Genusses.

Speisekarte

Vorweg ein Gruß aus der Küche – rosa gebratene Gänseleber

Gänseleber

Kalbsfrikadellen auf Frühlingssalat mit Erdebeerdressing

Kalbsfrikadellen

 FrühlingskräutersuppeKräutersuppeMaibock mit grünem Spargel

Maibock

Empfehlenswert wäre die Reservierung eines Tisches. Die Wein- und Bierkarte lässt keine Wünschen offen. Mit Sicherheit werden wir wieder vorbei kommen um diese gute fränkische Küche zu genießen.

 

Dankenfeld – Burgebrach – Wachenroth

Main-Donau-Weg

oder: Wie schafft man zwei Mädels

Tagelang beobachtete ich den Wetterbericht und tagelang verhieß er nichts Gutes. Regen, Wind und Kälte standen auf der Tagesordnung. Genau das perfekte Wetter für mich als Schönwetter-Wandersfrau. Auch diese Woche zog ich morgens lieber meine Bettdecke nochmal über die Nase, als aufzustehen und durch die Natur zu wandern.
Vorgestern kam jedoch die erfreuliche Nachricht, dass der nächste Tag ohne Regen wäre und schwups hatte ich alle meine Wanderkarten um mich herum ausgebreitet um eine Route für den nächsten Tag zu planen.
Mittlerweile sind sämtliche Rund-Wanderwege um Frensdorf herum von Smilla und mir gelaufen und ich hatte große Lust auf einen one-way-Weg. Nachdem ich die Wanderkarten etliche Male hin und her gedreht habe, entschied ich mich für den Main-Donau-Wanderweg. Es gibt vier unabhängige Routen, die die beiden Flüsse verbinden. Meine Wahl fiel auf die 277 Kilometer lange Rangaulinie, die über den Steigerwald entlang führt. Der Einstieg war in Dankenfeld und Pädda wollte mich an meinem Endpunkt in Wachenroth wieder einfangen. Laut Routenplaner war es eine Strecke von ca. 25 Kilometer. Absolut kein Problem für zwei geübte Mädels wie meine Hündin und mich.

Was ich in meiner Euphorie übersehen habe: Meine längere Anfahrtszeit nach Dankenfeld, die Höhe des Steigerwaldes und die manchmal an wichtigen Kreuzungen fehlende Markierungstafeln. Egal 🙂 Heraus kam ein etwas längerer Wanderweg als geplant und heute schwerere Füße als angedacht.

Der Weg – ein absoluter Traum!
Genauso, wie ich mir einen Wanderweg vorstelle. Abwechslungsreich mit Aus- und Einblicken übersät. Durch Wälder, Wiesen, entlang der Weiher und durch die fränkischen Dörfchen. Wunderschön!

Die Beschilderung – fast gut.
Man sollte eine gute Wanderkarte und etwas Ortskenntnis mit bringen. Nicht immer sind die Markierungen ersichtlich und so kam es, dass ich eine zusätzliche Schleife von fast 5 km gelaufen bin.

Wir waren über 30 Kilometer unterwegs und mussten über drei Höhenzüge, die ich bei meiner Planung nicht berücksichtigt hatte. Trotz des Koma-Schlafes meiner Hündin nach dieser Wanderung und meinen müden Knochen hat mich diese Route als Wandersfrau voll und ganz begeistert! Sobald Pädda wieder Strecke laufen kann, steht dieser Weg ganz oben zum nach laufen.

Streckenverlauf auf Wanderkarte

Name: 14.05.2014 7:34
Art der Aktivität: Walking
Beschreibung: –
Gesamtstrecke: 30,37 km (18,9 Meile/n)
Gesamtzeit: 7:51:51
Zeit in Bewegung: 7:20:02
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,86 km/h (2,4 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 4,14 km/h (2,6 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 6,06 km/h (3,8 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 15:32 min/km (25:01 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 14:29 min/km (23:19 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 9:54 min/km (15:56 min/Meile)
Maximale Höhe: 445 m (1459 Fuß)
Minimale Höhe: 311 m (1021 Fuß)
Höhenunterschied: 1076 m (3529 Fuß)
Maximales Gefälle: 31 %
Minimales Gefälle: -19 %
Aufgezeichnet: 14.05.2014 7:34