Westlich um Stappenbach

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oder: Motsi`s Ausbildung zum Wanderhund

Samstag morgen sitze ich normalerweise nicht am Frühstückstisch, sondern bin mit Motsi auf dem Hundeplatz. Heute war es ein bissi anders. Frisch aufgestanden, die Kaffeetasse in der Hand schaute ich meine Mails an und las, dass unser  samstäglicher Hunde-Kurs wegen Krankheit ausfallen wird.
Hmmm … und nü? Was machen wir jetzt mit dem eigentlich verplanten Vormittag?
Das „und nü?“ war innerhalb 2 Sekunden geklärt. Nachdem das Wetter zwar nicht mehr sonnig,  jedoch trocken war, stand die Entscheidung „raus zu gehen“ und ein bisschen zu laufen im nächsten Augenblick fest. Weit wollten wir nicht fahren und weit durfte auch die Route für Motsi noch nicht sein.
Nach ein, zwei Überlegungen entschied der Familientat, dass wir im Nachbarort zum Modellflugplatz laufen wollten und dann über den Weg wieder zurück nach Stappenbach. … und schwups, waren Pädda, Motsi und ich schon unterwegs.

Der Weg und seine Route:
Für uns ein kleiner Vormittagsspaziergang, für Motsi ein sehr ausgedehnter Spazierweg. Der Weg selbst war immer ein Flurbereinigungsweg, auf dem man auch wunderbar mit Kinderwagen unterwegs sein kann. Was für uns überraschend war: Sie Aussicht von oben. Wir hätte nicht gedacht, dass man so weit ins Land schauen kann.

Entfernung: 5,49 km
Gesamtzeit in Bewegung: 1,5 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,11 km/h
Anstieg: 114 m

Von Zell auf den Waldberg

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oder: unterwegs im Winterwonderland

Vergangene Woche war es kalt, sehr kalt. Eine Freundin in der Fränkischen Schweiz hatte an einem Morgen um 6:20 Uhr -21° gemessen. Doch der knackekalte Winter war nur von kurzer Dauer. Morgen soll es schon wieder +7° werden.
Am vergangenen Freitag hat der Familienrat einstimmig beschlossen, dass wir unsere Winterwanderung im Fichtelgebirge laufen werden. Da sollte es laut Wetterbericht noch ein bisschen Schnee liegen. Pädda suchte einen kurzen, Motsi-freundlichen Weg heraus und so liefen wir heute morgen vom Wanderparkplatz in Zell im Fichtelgebirge, rauf zum Waldstein.

Es war einfach fantastisch, durch diesen wunderschönen Winterwald zu laufen!

Der Weg
Mit Motsi können wir noch keine langen Wege laufen. Dieser einfache Weg war ca. 4,5 km und ein bisschen Höhenmeter.

Lichterfeste in Franken

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oder: Franken leuchet

Schon seit einigen Jahren hatten wir es immer wieder auf dem Plan und diesen Winter endlich geschafft, uns drei der Lichterfeste in der Fränkischen Schweiz anzusehen.

Am 26.12. waren wir in Gößweinstein, am 3.1. in Obertrubach und heute in Pottenstein. Es ist mehr als beeindruckend anzusehen, wie die alten fränkischen Dörfer in den Kerzen und offenen Feuern erstrahlen.

Bei diesem christlichen Fest werden nach Einbruch der Dunkelheit kleine und größere Holzfeuer entzündet. Die Holzfeuer tauchen die Ortschaften in eine Stimmung der Besinnung und Andacht.

Verkaufsbuden oder Glühweinstände findet man nicht bei den Lichterfesten, alleine der Glaube steht im Mittelpunkt dieser Prozession.

Doch woher kommen eigentlich die Lichterfeste? Lichterfeste gibt es in vielen Religionen, wie z.B.: das hinduistische Lichterfest Diwali, Chanukka, dem Lichterfest der Juden oder eben die Ewige Anbetung im Christentum.

Diese Feste haben alle eines gemeinsam. Das Licht, die Flamme einer Kerze, symbolisch das Licht der Sonne, des Lebens und die Vertreibung des Dunklen.

Ursprünglich kamen die Lichterfeste aus dem heidnischen Glauben. Im 8. Jahrhundert gab die Kirche nach und gab diesem heidnischen Brauch einen christlichen Anstrich.

Die Wintersonnwende Ende Dezember war im Altertum die wichtigste Festzeit. Die Geburt vieler Sonnenretter und sterblicher Götter wurde und wird um diese Zeit gefeiert. Meist ist dieser Tag der 25. Dezember.

Schön sind diese Licherfeste allemal anzusehen, egal aus welchem Ursprung sie kommen.