Frühling

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oder: … ein „oder“ gibst für Frühling nicht

Wikipedia schreibt zu Frühling:
Der Frühling (auch Frühjahr oder Lenz) ist eine der vier Jahreszeiten. In den gemäßigten Zonen ist er die Zeit der erwachenden und sprießenden Natur.
Je nachdem, ob der Frühling auf der Nordhalbkugel oder der Südhalbkugel herrscht, wird zwischen Nordfrühling respektive Südfrühling unterschieden. Aufgrund des veränderlichen Sonnenstandes zwischen südlichem und nördlichem Wendekreis wiederholt sich der Frühling in jeder Hemisphäre mit einem jährlichen Turnus. Der Frühling der einen Hemisphäre fällt also immer mit dem Herbst der anderen zusammen.

Aha 🙂
Weit weniger wissenschaftlich: Es ist für mich die schönste Zeit des Jahres. Nach der viel zu lange andauernden Herbst- und Winterzeit ist es Balsam auf meiner Seele … und dieses Jahr zeigt sich bis jetzt der Frühling mit von seiner schönsten Seite. Strahlend blauer Himmel, Temperaturen, die fast schon an den Sommer denken lassen …. Herz, was willst du mehr?  Alles grünt und blüht und auch in unserem kleine Garten strahlen die Frühjahrsblüher um die Wette.

es herbstelt

Seidenschwanz

oder: Abschied vom Sommer

Ein bisschen Wehmut ist mit dabei. Es ist Herbst.
Im Herbst kann es kann schöne Tage geben und es kann schrecklich sein. Momentan zeigt sich der Herbst zum Glück von seiner schönsten Seite. Das Thermometer klettert nach dem Frühnebel auf 22° und der Himmel zeigt sich von seiner bayerischen Seite „weiß-blau“. Ein wunderschöner Altweiber-Sommer.

Nach dem Sommer den Herbst leben,
Wind in klaren Tagen, kühl und rein.
Leise den Herbst zu verführen,
um schon bald Winter zu sein.

… hoffen wirs, dass der  Winter nicht ganz so schnell anklopft.

Salbei

Zwergsalbei

Zwergsalbei

Was in unserem Garten wunderbar wächst, vermutet man eher in wärmeren Gefilden. Jegliche Arten von Blumen und Heilkräuter, die es sandig und regenarm lieben, sind bei uns heimisch. Kein Wundern, denn unser Wohnort liegt im Gebiet der Fränkischen Sandachse. Ein Landstrich der sich von Bamberg in südlicher Richtung nach Erlangen und Weißenburg ausbreitet und genau diesen Boden und wenig Regen bevorzugen Lavendel, Salbei & Co.

Persischer SalbeiPeruanischer Salbei (nicht winterhart)

In unserem Garten fühlen sich die unterschiedlichsten Salbeisträucher wohl. Seine wunderschönen Blüten, die in allen Farben leuchten, gefallen mir nicht nur optisch, sondern auch der feine Geruch den der Busch verströmt, ist ein Rausch der Sinne.

Gelber Salbei

Gelber Salbei

Nicht zu vergessen:  die Blüten sind ein willkommener Futterplatz für viele Insekten. Bei uns in der Küche findet der Salbei leider weniger Zuspruch, da der Küchenmeister den Geschmack eher mit Hustenbonbon in Verbindung bringt und dieser an seinem Steak nichts zu suchen hat.

Kanarischer Salbei

Kanarischer Salbei (nicht winterhart)

Das vielseitige Einsatzgebiet in der Küche und in der Medizin darf man allerdings nicht außer acht lassen. … und wer weiß, vielleicht gibt’s doch irgendwann mal eine Salbei-Butter.

Muskateller Salbei

Muskateller Salbei (2jährig und nicht essbar)

 

Mohn

Mohn im morgentlichen Gegenlichtnicht nur Füllung für den Kuchen

Mohn – eine wunderbare Gartenstaude. Es gibt ihn in so vielen unterschiedlichen Formen und Farbe. Vom strahlenden weiß bis zum dunklen violett. Von kleinen Stauden, bis zu fast einem Meter hohen Blütenstängeln, gefranst oder schlicht glatt – für jeden Blumenliebhaber ist da etwas dabei. In meinem „Garten Kunterbunt“ ist so ziemlich alles an Farben und Formen mit vertreten. Eine Gartensaison hatte ich auch das Glück, den blauen Gartenscheinmohn mit seinem umwerfenden Blau bewundern zu können.

Ob’s am milden Winter liegt oder daran, dass sich die Mohnstauden nach Jahren in meinem Garten endlich zu Hause fühlen: Keine Ahnung. Auf jeden Fall blühten und blühen diese wunderbaren Stauden in diesem Jahr so schön, wie noch nie. Bereits Ende Februar trieb ein türkischer Mohn Blüten aus dem Boden und blühte bereits im  April. Neben den kultivierten Mohnstauden ist bei uns im Garten auch der Klatschmohn zu Hause, der sich immer wieder selber aus sät. Mama hat mir irgendwann vor Jahren Samen von ihrem gefüllten rosafarbenen Mohn gegeben. Der Samen von dieser Mohnsorte   wird sorgsam abgeerntet und im nächsten Jahr wieder ausgeworfen. Diese Sorte gibt es auch noch in einem sehr dunklen rot. Leider habe ich mit diesem Mohn noch kein Glück gehabt. Mal schauen, vielleicht wird‘ s ja irgendwann mal was …

 

 

 

Im Frühling

Zauberhafte Glockenblumen

gibt’s auch mal Regentage

Seit ein paar Tage ist es regnerisch und dick bewölkt. Gummistiefel, Friesennerz und der Südwester sind momentan meine Standardbekleidung, wenn ich mit den Hunden die Runden drehe. Ab Morgen soll es jedoch wieder besser werden. Der Regen soll der Sonne weichen und es könnte durchaus ein schönes Wochenende werden. Fein! Meine Wanderschuhe warten schon auf ihren nächsten Einsatz und zwischenzeitlich vertreibe ich mir die Zeit an dem heutigen Feiertag – Christi Himmelfahrt – mit einem kleinen virtuellen Rundgang durch meinen sonnigen Frühlingsgarten von letztem Wochenende.