Augustiner am See, Birklingen

Oder: Päddas 60igtes Geburtstagsessen

Endlich, ist es Zeit, wieder ein Stückchen Normalität genießen zu können.
Endlich, können wir wieder essen gehen um auch Päddas 60igten würdevoll zu feiern.

Pädda hat immer ein gutes Händchen, etwas ganz besonderes für solche Anlässe zu finden.
Auch dieses Mal hat er wieder komplett „ins Schwarze“ getroffen.
Es ist zwar nicht ganz in unserer Nähe, jedoch lohnt sich die Anfahrt nach Birklingen um im „Augustiner am See“ zu speisen.

Wir hatten Glück! Unser Tisch war im Garten, direkt am See.
Ein wunderschönes Ambiente, an einem wunderschönen Abend, mit einem hervorragendem Essen.
„Herz, was willst Du mehr?!?“

Vorwege entschied ich mich für das Carpaccio vom Rind mit Pfifferlingen und Kräutersorbet.
Das Kräutersorbet – ein Gaumengenuss – Wahnsinn!!

Pädda entschied sich für das Kräuterschaumsüppchen mit pochiertem Ei und Rinderschinken
Eine hervorragende Kombination.

Mein Hauptgericht war der gebratene Rehrücken mit einer Salbei-Pfifferlinskruste, auf gebratenem Spitzkohl.
Wiederum muss ich sagen: Wahnsinn!!

Pädda’s Kotlett vom Iberico-Schwein, mit Pilzen, Brandteigkrapfen und einem 1A Erbsenpüree stand meinem Hauptgericht in nichts nach.

Zum Abschluss wurde noch ein „Versucherle des Tages“ und „Cheesecake mit Erdbeercreme“ serviert.

Nach diesem wundervollen Abendessen gab es noch einen kleinen Abstecher auf dem Bootssteg und ein „Tschüss an den Hirschkäfer“.

Fazit:
Der Augustiner am See, zählt seit gestern Abend mit zu unseren Favoriten im Fränkischen Weinland.

Landgasthof zur Krone Prichsenstadt, Brünnau

oder: es muss nicht immer Schäufarla sein

Mein Blick über die Brille war sehr erstaunt, als Pädda mir einen Teil der Speisekarte vorlas.
„Lebernknödelsuppe und Schäufarla? Und das zum Geburtstagsessen?“
Ganz ehrlich Pädda, Schäufarla muss es ja nicht unbedingt sein.
„Irgendwie stellte ich mir etwas anderes auf dem Teller zu diesem Anlass vor, als fränkische Küche. Missmutig las ich in meiner Zeitung weiter.
„Dann halt nicht … … “ hörte ich Pädda enttäuscht murmeln.

Es hat sich über die Jahre eingebürgert, dass das Geburtstagskind den anderen zum Essen ausführt.
Die Lokale sollen etwas besonderes, jedoch nicht übertrieben sein.
Schäufarla allerdings gehört jetzt nicht unbedingt in die Gastronomie, die ich fürs Geburtstagsessen im Kopf hatte.
Bevor das Date jedoch wieder verschoben worden wäre, kam ein:
„Na dann bestell‘ halt einen Tisch“, von mir. Brummig las ich in meinem Journal weiter.
„Dann halt Schäufarla mit Glößß, wenns in der Corona-Zeit nichts anderes gibt“.

Ein paar Tage später saßen wir dann abends im Garten des Restaurants Landgasthof zur Krone in Prichsenstadt.
Was will ich sagen?
Pädda hat wieder einmal komplett ins Schwarze getroffen, bei der Auswahl des Restaurant’s.
Schon alleine der wunderschön gestaltete Garten ist eine Pracht. Überall sieht man kleine, liebevoll dekorierte Ecken. Ein wunderbares Ambiente für diesen Abend.
Ja, es gab durchaus auch „Schäufele und Kloß“ auf der Karte. Wir haben uns allerdings für andere Gerichte entschieden.

Meine Vorspeise war Rehleber auf Gartensalat, mit rote Beete Parfait und in Butter gebratene Brotwürfel. Ein Traum!

Pädda entschied sich für warme Ziegenkäserolle (was mich sehr wunderte, da er diesen Käse nicht so gerne isst) mit Datteln. Ein Traum!

Das Hauptgericht war für uns beide, jeweils a-typisch.
Normalerweise esse ich das Steak, wenn es auf der Karte steht.
Dieses Mal entschied ich mich für die Jakobsmuscheln

und Pädda für ein Steak vom fränkischen Freiland Rind.

Zum Abschluss ein kleines Dessert für uns Beide.

Wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Mal im
Landgasthof zur Krone in Prichsenstadt.

Silvester-Menü im Elida, Frensdorf

oder: Das Beste kommt zum Schluss!

Mittlerweile ist es schon eine lieb gewonnen Tradition:
Unser Silvester-Menü bei Toni, im Elida in Frensdorf, zu genießen.
Bereits Anfang Oktober reservierten wir „unsere Kuschelecke“, damit unser Platz auch gesichert war.

Toni übertraf sich gestern Abend wieder einmal selbst!
Und so hervorragend wie dieses wundervolle Silvester-Menü gemundet hat,

wünsche ich Euch das Jahr 2020!!
Von allem nur das Beste!!

Mozzarella di Bufala gebettet auf feinem Salat. dazu Parmaschinken, gegrillten Aprikosen und einem Hauch Thymianaroma.

Strottapreti geschwenkt in einem hausgemachten Brokkoli-Pinienkern-Pesto

Prosecco Valdo Marca Oro Rose mit einem unverwechselbaren, fruchtigen Bukett von goldenen Delicius Äpfel einer Note von Akazien und Honig

Limetten-Risotto mit gegrillten Scampis an einer leichten Butter-Knoblauchcreme

Rinderfilet vom Grill mit grünem Spargel und Rosmarienkartoffeln in einer Trüffel Portweinsoße

Zart schmelzendes Giotto Parfait garniert auf einem Nusslikör

Kräutergarten Coburg

Seit ein paar Monaten stand für mich fest, dass mein Geburtstagsessen mit Pädda in Bamberg sein sollte.
Die Steakkarte des neu aufgemachten Restaurant las sich gut und auch die anderen feinen Sachen wären durchaus ein Gaumenkitzel.
Kurz bevor ich reservieren wollte, las ich noch einmal die Bewertungen im Internet.
Hmmm … „schlechter Service“ … „falsches Essen gebracht“ …
So stellte ich mir jetzt nicht einen schönen Abend mit Pädda vor.
Nur: Wohin dann?
Mein Blick schweifte auf der Landkarte nach Norden und blieb in Coburg hängen.
Keine Ahnung, warum Coburg essenstechnisch für uns bis dato. eine „leerer Teller“ war.
Meine Entscheidung fiel relativ schnell auf den „Kräutergarten“ in Coburg.
Auf nach Coburg!

Vorweg sollte man wissen, dass es im „Kräutergarten“ große Fränkische Portionen gibt.
Wir werden dieses das nächste Mal (und es wird im Frühjahr ein nächstes Mal geben) berücksichtigen.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif mit Holunderblütensirup.

Als Vorspeise wählte Pädda
Gebratene Kalbsleber mit frischen Pilzen und herbstlichen Salaten.

Meine Wahl fiel auf gebratene Riesengarnelen auf Ratatouille-Törtchen und gepickelten Shiitake Pilzen.

Hätten wir den Hauptgang nicht genommen und statt dessen uns gleich dem Dessert zugewandt – wir wären trotzdem mehr als satt geworden.

So kam das Hauptgericht für Pädda.
Zweierlei vom fränkischen Lamm mit Zitronen-Knoblauchjus mit Kartoggelgratin

Mein Wahl fiel auf Rehbraten mit Wacholderrahmsoße, frischen Pilzen, Selleriepürree und gebackene Knödel

Eigentlich waren wir nach diesen beiden Gängen mehr als „papp-satt“.
Trotzdem liebäugelten wir mit dem Nachtisch „Kräutergarten Dessert Variationen“, das wir zu zweit aßen.

Der „Kräutergarten“ ist eine sehr gute Adresse für ein genussvolles Essen.Einen Minuspunkt müssen wir jedoch geben.
Der ausgestopfte Mufflonkopf über dem offenen Kamin passt eher in eine Jagdstube, denn in so ein Restaurant.

Zum alten Zollhaus

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in Forchheim

Eigentlich könnte ich den letzten Eintrag in dieser Rubrik kopieren 😉
Wir beide feierten Pädda’s Geburtstag! Wie immer … …  viele Monate später 😀

„Mein“ letztes Geburtstagsessen war in Höchstadt/Aisch.
Dummerweise hatten wir an diesem Abend kein Handy mit dabei und ich konnte nicht darüber berichten. Ich denke jedoch, dass wir dieses Lokal in den Wintermonaten noch einmal besuchen werden. Dann werde ich auch darüber berichten.

Gestern Abend waren wir jedoch gerüstet um Pädda’s Geburtstag auch würdig fest zu halten.
Pädda hatte wieder einmal etwas ganz besonderes gefunden.
Ganz in der Nähe, eigentlich „bei uns um die Ecke“.
Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim (Link)
Mitten in der Altstadt und Fußgänger-Zone in Forchheim liegt dieses charmant eingerichtete Restaurant.

Die Speisekarte versprach lukullische Höhepunkte … und wir wurden nicht enttäuscht.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif.
Interessant war der Geschmack von Ingwer, Bergamotte und Secco.

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Pädda entschied sich bei der Vorspeise für „Variationen aus dem Zeegendorfer Jagdrevier“

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Meine Entscheidung fiel auf „4x Fisch und Meer“. Eine wunderbare zarte Jakobsmuschel lag neben einer Garnele und hausgebeizten Lachs auf einem fein abgestimmten Salatbett.
Die mini Tom Kha Kai Suppe traf nicht ganz meinen Geschmack. Es war mir zu asiatisch auf der sonst super ausgewogenen Fischvorspeise.

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Der Hauptgang war jedoch ganz nach meinem Geschmack.
„Strudel und Rücken vom Zeegendorfer Reh“ – ein Traum!!
(Anmerkung: Zeegendorf liegt östlich von Hirschaid – fast bei Forchheim)

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Pädda wählte zum Hauptgang das 3 Tage auf 60° geschmorte Ochsenschäuferle auf Portweingelee und glaciertem Gemüse.
Köstlich!! (ich durfte probieren)

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Passt nach so einem opulentem Dinner noch ein Dessert rein?
Ja – es passt !!

Zum Abschluss genossen wir noch zu Zweit die „Dessertvariation Zollhaus“.

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Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim ist eine hervorragende kulinarische Adresse. Im Varta Führer wurde es für 2020 als „empfohlenes Restaurant“ aufgeführt.

Einen kleinen Minuspunkt gabs jedoch von Pädda.
Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau 😉
Es gab keinen „Gruß aus der Küche“ und
… es wurde nicht angesagt, was auf dem Teller liegt.