Grillen bei Hoffmann’s

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oder: es ist Sommer

Schon seit Wochen ist es bei uns sonnig und fast keine Wolke am Himmel zu sehen … und was gehört zu einem tollen Sommerwochenende?
Richtig! Grillen!!
Pädda ist auf diesem Gebiet ein absoluter Spezialist. Angefangen von Kartoffeln, weiter zu den wunderbaren Auberginen und Zucchinies, Tomaten und seit einiger Zeit auch Bananen, die ich besonders gerne mag. Mit etwas Curry und frischem Chilie – ein Traum! Da brauche ich fast kein Fleisch.
… fast 🙂
Pädda hat sich heute schon königlich über mich amüsiert. Einmal im Jahr steht Schbazl in der Küche und schon wird daraus ein Erlebnis-Kochen und alles wird bildtechnisch dokumentiert. Als wenn es außergewöhnlich wäre …
Nun ja … heute habe ich was besonderes ausgewählt. Kartoffeln in Limonenmarinade mit frischem Salbei und einem Hähnchenbrüstchen, eingelegt in viel erntefrischen Kräutern und Joghurt, mit den ersten frisch geernteten Chilies.

Yammie – ich freu mich auf unser Abendessen!

Kartoffeln in Limonenmarinade

15-DSC_4772 Kartoffeln
Saft von Lemonen
Olivenöl
viel frischer Salbei
Knoblauch grob gehackt
Schalotten grob gehackt

Limonensaft mit Öl, Knoblauch, Zwiebeln und frischen Salbei verrühren. Die etwa vorgegarten Kartoffeln halbieren und mit der Lemonen- Ölmarinade in Alufolie wickeln und gut einziehen lassen. Danach für ca. 15-20 Minuten auf den Grill im äußeren Bereich fertig garen.

Marinierte Hähnchenrbrust

15-DSC_4790 Hähnchenbrust
Olivenöl
Joghurt
viele frische Kräuter
Chilie
Knoblauch
etwas Zitronensaft

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Chilie und Knoblauch grob hacken und mit den grob gehackten Kräutern zusammen mit der Öl- Joghurt- Zitronensaftmarinade verrühren.
Alles in ein TK-Beutel einfüllen, die Hähnchenbrust mit einlegen und gut verschließen. Im Kühlschrank einige Zeit gut durch ziehen lassen.
Die Brust heraus nehmen, die Marinade abtropfen lassen und die das Hähnchen ohne Marinade auf den Grill legen.

Zwiebel mit Salbei

15-DSC_4801 Zwiebel schälen und mit Salbei umwickeln. In der geschlossenen Alufolie auf dem Grill garen.

Tomaten mit Basilikum

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Halbierte Tomaten in Alu-Folie wickeln und auf dem Grill garen. Zum Schluss etwas Zucker darüber streuen und mit frischem Basilikum garnieren.

Osterbrot

Osterbrotoder: Osterbrot macht Wangenrot

Wenn ich irgendwann mal über 5 Zentner wiege, dann ist ganz alleine Pädda und seine Backstube daran schuld. Mein Schatz muss nur eine Andeutung in Richtung
“ … vielleicht backe ich heute einen Kuchen … ??? “ werden meine Augen groß und größer und ich bin dann schon gedanklich bei dem (meist) super tollen Ergebnis. („meist“, da Pädda Wert darauf legt, dass ihm nicht immer alles gelingt, aber lt. meiner Meinung zumindest zu 90% ).
Saftige Käsekuchen, süße Mohnstrudel, fruchtige Obstkuchenvariationen … Herz, was will man mehr?
Nächstes Wochenende ist Ostern und da liegt es nahe, ein Osterbrot zu backen. Yesss!! Aber nicht die trockenen Osterbrote, bei denen ich grundsätzlich etwas nach trinken muss, da sie mir sonst im Hals bröselnd feststecken, nein, Pädda bäckt sein Osterbrot so exzellent, dass selbst der Osterhase neidisch werden würde.

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  • 500g Mehl
  • 50g Zucker
  • 1Pack. frische Hefe
  • 100ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Rum
  • 100g Butter, zerlassen und wieder abgekühlt
  • etwas Salz
  • 200g Rosinen
  • 100g gehobelte Mandeln
  • geriebene Schale einer Zitrone
  • zum Bestreichen Milch

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Aus der Hefe und 5 EL lauwarmer Milch, und 1 TL Zucker das  „Dampfl“ herstellen.
10 Minuten gären lassen.
Mehl, restlicher Zucker, restliche Milch (lauwarm) Eier, Butter, Dampfl, Rum und Salz zu einem Hefeteig verarbeiten.15-DSC_2535

50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend die Rosinen und Mandeln und geriebene Zitronenschale unterrühren. Zu einem Laib formen, kreuzweise einschneiden und erneut 20 Minuten gehen lassen. Eine Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig einfüllen, mit Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 175° ca. 45 Minuten backen.

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Kleines Käseküchlein

Wandern in Franken

oder: Ein Törtchen in Ehren ….

Der Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes. Dunkle Regenwolken hingen am Himmel und ich musste heute Morgen beim ersten Gassiegang auch wieder die dicke Winterjacke anziehen. Der Frühling hatte heute eindeutig eine Pause eingelegt und gedanklich sah ich mich eher auf dem Sofa mit einem Buch in der Hand sitzen, als die angedachte Wanderroute zu laufen. Da es selbst Pädda heute nicht ins Freie zog, wuchs meine Chance auf einen guten selbst gebackenen Kuchen ungemein. Und ich hatte Glück! Mein weltbester Bäcker zog seine Bäckermütze auf und zauberte heute etwas ganz besonderes, was diesen tristen Tag unheimlich versüßte.

Mürbeteig
100g Butter
50g Zucker
200g Mehl
1 Eigelb

Füllung
50g Butter
6 Eier
200g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1TL abgeriebene Zitronenschale
500g Quark
30g Mehl
30g Stärke
Fruchtgelee nach Geschmack

Wandern in Franken

Den Mürbeteig zubereiten und in die mit Backpapier ausgelegten Förmchen jeweils eine Lage geben und an drücken. Im vorgeheizten Backofen – 200° – ca. 15 Minuten backen. Nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Wandern in Franken

Für die Füllung die Butter schmelzen lassen und danach wieder abkühlen lassen. Eier mit 100g Zucker schaumig schlagen. Das Vanillemark und die Zitronenschale hinzufügen. Quark, flüssige Butter und die Restlichen Zutaten unterrühren.

Wandern in Franken

Die Füllung in die Förmchen verteilen und im Backofen bei 180° ca. 40 Minuten backen. Nachdem die Förmchen ausgekühlt sind vorsichtig mit einem Messer den Rand lösen und aus den Förmchen heben. Das Fruchtgellee mit 2 EL heißem Wasser glatt rühren und die Törtchen damit verzieren.

 

 

 

Mohn-Hefekuchen

Wandern in Franken

oder: ein Stückchen für Petra

Ist das ein Mist! Ändern kann ich es leider nicht, trotzdem ist es mehr als ärgerlich! Am Mittwoch ein leichtes kratzen im Hals, seit Donnerstagabend bekomme ich keinen Ton mehr raus und liege flach. Und das bei diesem traumhaft schönen Wetter. 15°, blauer Himmel, sanftes Lüftchen. Einfach ein Wanderwetter, wie es im Bilderbuch steht – aber es sollte halt nicht sein. Mehr wie sehnsüchtig darauf zu hoffen, dass es nächstes Wochenende genauso schön ist, kann ich nicht.
Naja und genauso wie ich vom Wandern träume, träume ich noch von „Päddas Hefe-Mohnkuchen“ vom letzten Wochenende. Nicht nur meine Freundin Petra, die Montags öfters mal in den Genuss von Peters Backkünsten kommt, war begeistert.

Hefeteig
500g Mehl
40g  Hefe
1/8l   Milch
100g Zucker
1/2TL Salz
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale

Füllung
100g Butter
0,4l Milch
250g Mohn
2EL Grieß
100g Zucker
2 P. Vanillezucker
1 Zitrone, Saft
2EL Rum
100g Sultaninen
75g Mandeln, gehackt
1 Ei
Puderzucker zum bestäuben

Wandern in Franken

Den Hefeteig klassisch vorbereiten. Zwischenzeitlich die Milch aufkochen, den Mohn, Grieß, und Zucker einrieseln lassen und unter rühren aufkochen.

Wandern in Franken

Vom Herd nehmen die übrigen Zutaten in die Masse ein rühren. Den Hefeteig ausrollen, mit der Masse bestreichen und von beiden Seiten aufrollen. Die Rolle auf ein gefettetes Backblech setzten und nochmals gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 45 Minuten backen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Wandern in Franken

Päddas Käsekuchen

Peters Käsekuchen

oder: neben Pädda’s-Mohnkuchen, für mich der König unter den Kuchen

Backen ist nicht mein Ding. Deshalb schaue ich meinem Mann auch nie über die Schulter wenn er samstags seine Bäckermütze aufsetzt.  Für mich ist das nichts: Mehl sieben, Zucker wiegen, hier und da eine Priese in den Teig zu geben, da und dort eine Schüssel mit Eischnee oder sonstigem weiter rühren, da eine Form auspinseln und dort eine Butter schmelzen lassen. Kneten, rühren, zusammen mischen, unterheben … das alles sind für mich Fremdwörter und werden es auch, bis auf ganz wenige Ausnahmen,  weiter bleiben. Wozu soll ich mich denn in die Kuchenback-Küche stellen, wenn ich einen sagenhaften Hobby- Bäcker mein eigenen nennen darf? Einzig unsere Hunde leisten Pädda Gesellschaft, weil sie immer die Quark-, oder Sahnebecher ausschlecken dürfen. Wenn der Kuchen dann fertig gebacken ist, sein Geruch leise durchs Haus zieht und nach mir ruft:“ Verkoste mich!“ dann erscheine ich wieder auf der Küchenbildfläche. In der Hand zwei Kuchenteller haltend und in freudiger Erwartung auf den bevorstehenden Genuss. Nicht selten kommt es vor, dass dieser Käsekuchen den Montag nicht mehr erleben wird.

Peters Käsekuchen

Zutaten für den Boden

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • 1 Ei

Zutaten für die Füllung

  • 500 g Quark
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier getrennt
  • 2 Becher Schmand
  • 1 Tasse Öl
  • 125 ml Milch
  • 1 P. Vanillepudding-Pulver
  • 1 Prise Salz,
  • 3 EL Öl
  • Fett für die Form
  • Peters Käsekuchen

Aus den Zutaten für den Boden einen Mürbeteig kneten und in den Kühlschrank stellen. Wenn dieser etwas abgekühlt ist, eine Backform einfetten und den Mürbeteig am Boden und Rand gleichmäßig verteilen. Für die Füllung den Quark, Zucker, die Eigelbe, Schmand, Öl, Milch und Vanillepudding-Pulver gut verrühren. Eine Tasse der Füllung bei Seite stellen. Quark-Schmand-Mischung auf den Mürbeteig verteilen und 45 Minuten bei 180° backen. Zwischenzeitlich die drei Eiweiße, eine Prise Salz und drei EL Zucker steif schlagen. In diese Masse die beiseite gestellte Füllung aus der Tasse zu dem Eischnee unter heben und auf den gebackenen Kuchen verteilen und noch 15 Minuten backen. Der Kuchen muss bei leicht geöffneter Backofentüre auskühlen, da er sonst zusammen fällt.

Peters Käsekuchen