Rund um die Glashütte Fabrikschleichachs

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oder: Es ist Sommer!

Dieser Sommer wird die Rekorde vom letzten Jahr übertreffen.
Bereits seit Tagen haben wir Hochsommer mit teilweise 35°- 39°.
Um wenigstens wandertechnisch ein bisschen fit zu bleiben, beschlossen wir, früh zu laufen.
Mein Wunsch war, um 7:30 Uhr am Startpunkt zu sein. Naja, es wurde 1/2 Stunde später, was noch o.k. war.

Unsere heutige Route führte uns erneut durch den nördlichen Steigerwald.
Auf dem Plan sieht diese Tour sehr waldreich aus und versprach viel Schatten.
Anders wäre es heute auch nicht möglich gewesen, die 9,5 km zu laufen.

Der Weg und seine Route
Die Tour startet und endet in Fabrikschleichach und ist mit der gelben R8 wunderbar ausgeschildert.
Man brauch keine Karte und die Wegweiser sind gut sichtbar angebracht.
Der Weg selbst ist einfach zu laufen. Meist ohne große Steigung geht es auf breiten, geschotterten Waldwegen durch den Steigerwald.
Eine wunderschöne Runde für dieses heiße Wetter.

Entfernung: 9,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2:38 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3:92  km/h
Anstieg: 94 m

Zwei Täler Wanderung

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oder: im Frühtau …

Samstags um 6:45 Uhr aufzustehen, fordert schon einiges von mir ab.
Aber wie heißt es so schön? „Watt mutt, datt mutt!“
Und wir „mussten“ wieder mal dringend die Füße vertreten.
Da es ein heißer Tag werden sollte, wollten wir früh laufen.
Die Route musste relativ kurz sein, da die Wuffels und ich etwas aus dem Training sind.
Seit unserem Frankreichurlaub waren wir nur noch im Garten unterwegs.

Wir hatten uns für heute einen Wald-Wander-Weg heraus gesucht.
Im Steigerwald ist es einfach, solchen zu finden.
Unsere Wahl fiel auf den Zwei-Täler-Wanderweg.
Eine gute Entscheidung. Diese Tour führt fast ausschließlich durch den wunderbar, schattigen Steigerwald.

Der Weg und seine Route
Topp ausgewiesener Wanderweg. Das R10 ist gut sichtbar markiert und man benötigt keine Karte. Startpunkt und Endpunkt ist die Kirche in Obersteinbach. Der R10 Weg ist ein einfacher, sehr gemütlicher Wanderweg, der ohne größere Anstrengungen auf breiten Wegen durch den Steigerwald führt.

Entfernung: 10,3 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2:33 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:04 km/h
Anstieg: 127 m

Zum Storchenfoto eine kleine Anmerkung.
Es ist nicht ungewöhnlich für diese Gegend, Störche auf dem Dach zu sehen. Dieses Nest ist auf dem Dach der Brauerei in Mönchsambach. … unser Bierkrug zeigt das Embleme 😉

1.000 Teiche Weg im Aischgrund

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oder: Franken ist so wunderschön!

Einem „Nicht-Franken“ schöne Wanderwege in Franken zu zeigen, ist sehr schwer.
Es gibt einfach viele schöne und traumhafte Routen;
Zu viele Aus- und Einblicke, zwischen Unter- Ober und Mittelfranken, dass es dem „gemeinen Frangg’n“ schwer fällt, „DEN“ Weg zu zeigen.
Ein liebe Kollegin stellte uns dann schon vor ein kleineres Problem, einen schönen, gut laufbaren Weg zwischen Herzogenaurach und Bamberg auszusuchen.
Pädda’s und mein Kopf rauchten.
Laufen wir nun die kleine Tour, da hinten links herum, oder doch besser, die etwas andere Tour da oben? Alternativ hätten wir auch den Weg zwischen da und dort …. oder doch lieber den Weg zwischen dort und da ….?
Es hat einfach viel zu schöne Touren in Franken.
Wir entschieden uns für den heutigen Tag, den 1.000 Teiche Wanderweg zu laufen.
In Mitten dem wunderschönen Aischgrund, zwischen lautstark quackenden Fröschen, Störche die auf dem Feld nach Futter suchen, durch kleine verträumte Dörfchen, in denen die „Katz (was weiß ich) ist“, waren wir heute unterwegs. Die Sonne zeigte sich von ihrer guten Seite und das Gewitter ließen wir aus.
Schön war’s !!!
und ja, Friederike, wir freuen uns auf unseren nächsten gemeinsamen Lauf !!!

Der  Weg und seine Route
Einfacher, schön zu laufender Weg, durch eine wunderschöne Landschaft im Karpfenland

Entfernung: 13,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,41 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,71 km/h
Anstieg:  84 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 15 Gräfenberg – Lillinghof

Wie schafft sie das nur ?!
Ostersonntag und der Wecker läutete um 6:10 Uhr. Wir anderen 3 kämpften noch mit unserem inneren Schweinehund. Weder Pädda noch Fiete reagierten auf den Wecker, nur Motsi stand da und strahlte mich an. Es nützte ja nichts, die Bettdecke wieder über den Kopf zu ziehen. Der Wecker läutete energischer und Motsi wedelte im Takt dazu.
Irgendwie schafften wir es dann doch um 9:00 Uhr an unserem heutigen Startpunkt in Gräfenberg zu starten.
Ein sonniger Ostersonntagmorgen versüßte unseren Aufstieg auf den Mönchsberg. Es ist ein Traum, durch die blühenden Kirschbäume zu wandern.
Und schon gings hinab nach Weißenohe. Das Kloster war zwar schon geöffnet, der Biergarten jedoch noch nicht. Naja, so früh wollten wir auch noch kein Bier trinken 😉
Hinauf durch die Streuobstwiesen, weiter an blühende Kirschengärten, ein kleines Schwätzchen mit einem Kirschenbauer und hinunter ins Tal zur Lillach.
Ab da war es vorbei mit dem „einsamen Wanderweg“. Aus allen Ecken strömten Wanderer und die, die es mal werden wollen.
Die Sinterstufen sind schon ein Hot-Spot für Wanderer.
Da es seit Tagen, fast schon seit Wochen, nicht mehr geregnet hat, waren die Terrassen teilweise ausgetrocknet.
Unser Weg führte uns entlang der Lillach zu ihrer Quelle. Ab hier wanderten wir wieder ohne weitere Begleitung, hinauf zum Segelflugplatz Lillinghof.
Was für ein herrlicher Ausblick!
Von hier aus konnte man bis Nürnberg und noch weiter ins Land schauen.
Versehentlich bogen wir falsch ab. Lt. Pädda war die Beschilderung links um den Flugplatz herum – wir hätten jedoch rechts laufen müssen.
Egal. So kamen wir in den Genuss das Schleppflugzeug mit einem Segler aus einer erstklassigen Perspektive starten zu sehen.
Als wir durch die weißen Kirschenbäume zum Auto liefen, kamen doch wieder Kindheitserinnerungen hoch. In Schnaittach wuchs ich auf und oftmals waren meine Eltern und ich auf dem Lillinghofener Flugplatz zur Kirschenblüte.

Hier endet unser Oster-Wander-Wochenende 🙂
Eine kleine Tagesetappe liegt noch vor uns, bevor wir uns (hoffentlich!) im Herbst wieder auf eine Mehrtageswanderung begeben können.
Besonders stolz sind wir auf unsere beiden 4-Füßigen Freunde. Das Motsi und Fiete so wunderbar mit gelaufen sind, hätte ich mir nicht träumen lassen.
Teilweise war es schon sehr anstrengend, in der Mittagssonne den nächsten Berg hoch zu laufen.

Der Weg uns seine Route
Die Landschaft wird weicher. Keine hohen Berge und dunkle Wälder, sondern teilweise weite Landschaften. Der Weg ist wie immer (bis auf kleine Ausnahmen) super gut beschildert. Diese Etappe war gut zu laufen, auch ohne besonderes Training. Die Wege sind breit und ohne Hindernisse (Wurzeln, Steine, enge Wege)

Entfernung: 10,1 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,03 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,29 km/h
Anstieg:  199 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 14 Hundsdorf – Gräfenberg

Was gibt es schöneres, als am Ostersamstag von den Ratschenkindern aufgeweckt zu werden. Kinder, die noch vor Tagesanbruch die Menschen im Dorf zwischen Karfreitag und Ostersonntag zum Kirchgang wecken, da die Kirchenglocken an diesen Tagen nicht läuten.
Normalerweise drehe ich mich an diesen „ruhigen Feiertagen“ mit einem Schwung auf die andere Seite und mummle mich wieder kräftig ins Bett ein.
Heute allerdings musste ich mich stark aufs aufstehen konzentrieren. Mein Blicke auf Fiete lies mich auch nicht gerade aus dem Bett springen – der kleine Hund lag total tiefenentspannt auf seiner Decke und schlief tief und fest.
Nützt ja nichts, wir müssen raus – und zwar ALLE!
Unser Startpunkt in Hundsdorf war nicht gerade „um die Ecke“ und wir schaffen es tatsächlich um kurz vor 9:00 Uhr am Ausgangspunkt zu sein.
Da unsere Autos gestern schon umgestellten waren, konnten wir heute ganz gelöst los laufen (ein Auto stand bereits am Endpunkt in Gräfenberg).
Hundsdorf ist zum Glück „oben“ und „diesen Berg“ hatten wir schon mal 🙂
Unsere Route führte uns jedoch nicht lange auf ebener Strecke.
Kurz nach Hundsdorf ging es bergauf Richtung Sorg. Eine kurze Verschnaufpause und dann führte der Weg hinunter ins Tal nach Egloffstein. Den Stadt- (oder besser „Dorf“) Kern lies die Route links liegen.
Was für ein Glück!!
Egloffstein liegt nämlich ganz oben auf dem Berg. Die Route führt nach kurzer ebener Strecke, weiter ganz sanft den Berg hinauf nach Thuisbrunn. Entlang wunderschönen fränkischen Levaden und in einem sagenhaft kitschigen Tal, machten wir Rast.
Weiter gings durchs Todsfeldtal. Hier sollte man sich unbedingt Zeit nehmen den Wasserfall anzusehen.
Die Landschaft: einmalig!
Das Wetter: einmalig!
Die Laune: einmalig!
Die Tour: einmalig!
In Thuisbrunn angekommen, hätten wir noch mal Rast machen müssen.
Der Gasthof war mehr als „Fränkisch“ verlockend, die Schnapsbrennerei mehr als einladend… aber wir hatten noch etwas Strecke vor uns.
Durch das kleine Dörfchen Hohenschwärz wanderten wir weiter nach Gräfenberg. Auf diesen Kilometern wurden die Berge kleiner, die Ansteige sanfter, die Landschaf weicher.
Unsere Auto aus Gräfenberg holte das Auto in Hundsdorf ab, um dann weiter in Lillinghof, der morgiger Endpunkt, auf uns zu warten.
Für mich ist es etwas nervig, die Autos umzustellen. Bis Schnaittach werden wir dies noch so handeln, dann werden wir wieder auf dem Frankenweg übernachten.

Der Weg und seine Route.
Der Frankenweg ist bis jetzt super gut ausgeschildert. Man benötigt keine Wanderkarte.
Diese Strecke war relativ einfach zu laufen. Allerdings ist ein Auf- und Abstieg auf dem Frankenweg, normal.
Ab Hohenschwärz wird der Weg breiter und sanfter.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,49 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,08 km/h
Anstieg:  211 m