Im Aurachtal

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oder: unterwegs bei den Büffeln

Dies Route ist nicht markiert. Wir sind diesen Track mit Karte und Ortskenntnis gelaufen.
Wenn man jedoch in der Nähe ist, dann sollte man auf zwei Dinge nicht verzichten.
Dieser Abschnitt (bitte auf den Link klicken) durch das Aurachtal ist mehr als empfehlenswert. Neben Wasserbüffeln, Ure und Koniks, sieht man wenn man Glück hat, auch Eisvögel.
Start- und Zielpunkt war Walsdorf. Entlang der riesigen Weidefläche gings weiter auf dem U2 Richtung Viereth und Weiher. Unbedingt im Brauerei Gasthof Kundmüller einkehren (das ist die zweite Empfehlung), die fränkische Küche und das mehr als ausgezeichnete Bier genießen.
Danach gings weiter über den Rundweg nach Tütschengreuth und über den Radweg zurück nach Walsdorf.

Der Weg und die Route – gelaufen am 20.10.2018

Gute, breite Wanderwege, einfach zu laufen, keine große Schwierigkeiten.

Entfernung: 15,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:55 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,05 km/h
Anstieg:  205 m

Rundwanderweg Baunach

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oder: der Schweine-Weg

Die letzten Monate war ich geschäftlich viel unterwegs. Es blieb etliches auf der Strecke. Meine Familie, meine Freunde, meine Hunde, mein Garten.
Der wunderbare Sommer hat sein übriges dazu getan, dass ich nicht am PC war.
Die wenigen Stunden, die ich zu Hause verbrachte, war ich anderweitig unterwegs.
Damit die gelaufenen Routen nicht in der Versenkung verschwinden, werde ich diese getrackt und bebildert zeigen.

Los gehts mit dem Wildschwein-Weg um Baunach, gelaufen am 1.11.2018

Die Route und sein Weg

Der Weg ist super gut mit dem Wildschwein Symbol ausgeschildert. Eine Wanderkarte benötigt man nicht. Der Start/Zielpunkt ist am Marktplatz in Baunach. Wenn man Waldwanderungen liebt, ist man bei diesem Weg mehr als gut aufgehoben. Wir vermissten jedoch die Blicke ins Tal.
Traumhaft schön ist der Schlußweg entlang der Baunach.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:24 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,28 km/h
Anstieg:  214 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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12. Etappe Tüchersfeld – Kirchenbirkig

Der Moment an dem die Nacht den Tag küsst, ist einmalig.
Abends nennt man es  „blaue Stunde“. Warum man für morgens keinen Begriff hat, ist mir ein Rätsel.
Solche Gedanken gingen mir heute um 6:15 Uhr durch den Kopf, als ich mit den beiden Hunden eine kurze Runde lief.
Lt. Wetterbericht sollte es ein traumhaft schöner Spätsommertag in diesem „endless summer 2018“ werden.
Pädda war tatsächlich auch schon kurz vor 7:00 Uhr startklar und los ging es zu der nächsten Etappe auf unserem Frankenweg.
Diesen Sommer über war es nicht möglich, die Tour weiter zu laufen. Beruflich verschlug es mich für einige Monate nach Hessen.
Die Wochenenden waren anderweitig verplant. Der Sommer war so heiß, dass wir lieber faul am Badesee lagen, als große Wanderungen zu planen.
Heute endlich war es wieder soweit, dass es tolles Wanderwetter gab und wir auf dem Frankenweg weiter wandern konnten.
Nicht nur Motsi und Fiete wurden die letzten Wochen trainiert, wieder längere Strecken zu laufen. Auch ich musste Laufmuskulatur aufbauen.
Die heutige Etappe sollte aus diesem Grund nicht zu lange sein. Zwischen 10 und 15 km – mehr nicht.

Um 9:30 Uhr starten wir von Tüchersfeld nach Kirchenbirkig. Es war mit einer der schönsten Teilstrecken die wir bis jetzt gelaufen sind.
Das Wetter, die Strecke, die Kondition: Alles BESTENS!!

Ja, es hat sich heute mehr als gelohnt, früh aus den Federn zu springen.

Der Weg und seine Route:
Ein traumhaft schöner Weg durch das Püttlachtal, hinauf nach Kirchenbirkig. Auf diesem Pfad sollte man trittsicher sein, da die alten Bäume mit ihren Wurzel schon ab und an einen Fuß stellen. Der Weg ist wieder topp ausgeschildert und es macht einfach Lust weiter zu wandern

Entfernung: 10,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,16 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,20 km/h
Anstieg:  186 m

Traumrunde Marktbreit – Obernbreit

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oder: der Nussbaumweg

Uuurlaub – was für eine schöne Zeit!!
Ausschlafen, vor sich hin träumen und langsam den Tag starten. Es ist einfach herrlich!!

Gestern Abend saßen wir noch im Garten mit Sommerklamotten. Heute sollte jedoch langsam ein Tiefdruckgebiet Richtung Franken herein ziehen.
Endlich! Es muss unbedingt regnen! Unbedingt!
Seit Monaten ist die Sandachse eine regenarmen Zone.
Obwohl schlechtes Wetter angesagt war, wollten wir heute einen Tag wandern gehen.
Der Familienrat, der dieses Mal nur aus Pädda bestand, beschloss:
„Wir laufen im Weingebiet am Main“.
Flugs war auch ein Wanderweg aus dem Pädda-Wanderweg-Portfolio gezogen.
Nach einer kurzen Prüfung meinerseits stand schnell fest, dass wir diesen Weg laufen werden.

Die ausgewiesenen „Traumrunden“ im Main Gebiet sind relativ neu. Nicht alle Wege sind „Traumrunden“. Es gab auch schon einen Weg, der dieses Prädikat nicht verdiente. Egal – wir wollten einen relativ kurzen und neuen Weg in diesem Gebiet laufen.

Was ein Glück, dass ich immer eine Tüte im Rucksack mit dabei habe.
Man weiß ja nie, was man alles auf den Wanderungen findet.
Pilze wären zwar in dieser Jahreszeit an der Reihe – aber ohne Regen gibt es auch keine Pilze.
Was wir jedoch heute an Nüssen sammelten, das übertraf sogar mein Pilzherz.
Noch nie lief ich durch eine Gegend, in der es so viele Nüsse gab.
… und ja, die eine oder andere Nuss hat sich auch in meinen Rucksack verirrt 😉

Der Weg und seine Route.
Ein relativ einfacher und schöner Wanderweg, der nach dem steilen Anstieg von Marktbreit aus, weiter über den Berge führt.
Die Route ist super ausgeschildert und man benötigt keine Wanderkarte. Entlang den Feldern, Hainen und Wäldern ist er schön zu laufen.
Der Abstieg zurück nach Marktbreit ist etwas unwegsam.
Der Weg führt grob gesehen zwischen der A3 und der A7 hindurch. Je nachdem wo er Wind her kommt, hört man die Autobahngeräusche sehr stark.

Entfernung: 9,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:06 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,19 km/h
Anstieg:  145 m

 

Loket, ein mittelalterliches Städtchen in Böhmen

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oder: sage niemals nie

Was bei uns eigentlich nie vorkommt:
Wir fahren nie an den selben Urlaubsort, geschweige in das selbe Hotel / Pension. Wir hatten kurzfristig nichts weiter geplant, Lust weg zu fahren also „auf nach Loket“. Waren wir da schon mal?? 🙂 🙂
In der kleinen Penzion Quest in Loket war noch ein Zimmer frei. Schwups wurden die Koffer gepackt und die Hunde ins Auto verfrachtet und los ging’s in den Böhmerwald.

Ein kleiner Zwischenstopp in Cheb und weiter gings Richtung Loket.

Wir hatten noch genügend Zeit und Pädda schlug einen kleinen Umweg vor. Vor einiger Zeit hatte er einen Beitrag über Marienbad gesehen. Da diese Kurstadt fast auf unserem Weg lag, machten wir einen kleinen Abstecher dorthin.
Naja, irgendwie kam ich mir etwas deplatziert vor. Mit Rucksack und Wanderschuhen zwischen all den flanierenden Kurgästen, die durch die Kolonnaden wandelten. Egal, das Wetter war toll und wir hatten unseren Spaß.

Gegen Nachmittag erreichten wir Loket.
Loket – ein kleines Traumstädtchen. Hoch auf dem Burgberg ist diese mittelalterliche Stadt gebaut. Im Tal umschließt die Eger fast den ganzen Berg, auf der anderen Seite sind hohe Felsen.
Nicht umsonst ist Loket in dem James Bond Film „Casino Royal“ verewigt. 007 fährt mit seinem schicken Schlitten über die Eger Brücke in die Altstadt und trinkt dort auf dem Marktplatz einen Kaffee mit einer seiner Spielgenossin.
Ganz so edel komme ich mir in Loket nicht vor. Ich liebe dieses kleine alte Städtchen und mich würde es nicht wundern, wenn abends irgendwo ein Schlossgespenst sein Unwesen treibt.
Was ich absolut nicht vergessen darf: Die St.Florian-Brauerei.
Auch als Fränkin fällt es mir absolut nicht schwer, Richard Gere zuzustimmen.
Er meinte, dass es hier eines der beste Bier der Welt geben würde.
… da hat er Recht, der Ridschärd.

Am nächsten Tag ging es entlang der Eger über die Houpací most pro pěší (Hängebrücke über die Eger) zu den Svatosske Scaly . Nach einer etwas längeren Verschnaufpause machten wir uns auf den Rückweg. Jedoch nicht entlang der langsam dahin fließenden Eger, sondern über den Berg.
Puuuhhh … da kam nicht nur Motsi schwer ins schwitzen …. doch wir beide untrainierten Mädels hielten gut mit. Schade allerdings, dass wir wegen des dichten Nadelwaldes keinen Blick ins Tal genießen konnten.
Für Interessierte – der Weg.


Am Nachmittag saßen wir in der St. Florian-Brauerei und sahen den Köchen zu, wie sie die Schweine kross brieten.
Im Sonnenschein sitzend, an einem wundervollen Ort, mit wundervollem Essen und Trinken – Herz, was willst du mehr?

Leider hat auch der längste Kurzurlaub ein Ende. Am nächsten Morgen brachen wir nach Franzensbad auf. Unerfreulicherweise hat sich das Wetter nicht von der guten Seite gezeigt.
Der Regen hielt uns davon ab, das Kurstädtchen näher zu inspizieren.

… wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann mal wieder in diese Ecke und flanieren durch Franzensbad.