Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 14 Hundsdorf – Gräfenberg

Was gibt es schöneres, als am Ostersamstag von den Ratschenkindern aufgeweckt zu werden. Kinder, die noch vor Tagesanbruch die Menschen im Dorf zwischen Karfreitag und Ostersonntag zum Kirchgang wecken, da die Kirchenglocken an diesen Tagen nicht läuten.
Normalerweise drehe ich mich an diesen „ruhigen Feiertagen“ mit einem Schwung auf die andere Seite und mummle mich wieder kräftig ins Bett ein.
Heute allerdings musste ich mich stark aufs aufstehen konzentrieren. Mein Blicke auf Fiete lies mich auch nicht gerade aus dem Bett springen – der kleine Hund lag total tiefenentspannt auf seiner Decke und schlief tief und fest.
Nützt ja nichts, wir müssen raus – und zwar ALLE!
Unser Startpunkt in Hundsdorf war nicht gerade „um die Ecke“ und wir schaffen es tatsächlich um kurz vor 9:00 Uhr am Ausgangspunkt zu sein.
Da unsere Autos gestern schon umgestellten waren, konnten wir heute ganz gelöst los laufen (ein Auto stand bereits am Endpunkt in Gräfenberg).
Hundsdorf ist zum Glück „oben“ und „diesen Berg“ hatten wir schon mal 🙂
Unsere Route führte uns jedoch nicht lange auf ebener Strecke.
Kurz nach Hundsdorf ging es bergauf Richtung Sorg. Eine kurze Verschnaufpause und dann führte der Weg hinunter ins Tal nach Egloffstein. Den Stadt- (oder besser „Dorf“) Kern lies die Route links liegen.
Was für ein Glück!!
Egloffstein liegt nämlich ganz oben auf dem Berg. Die Route führt nach kurzer ebener Strecke, weiter ganz sanft den Berg hinauf nach Thuisbrunn. Entlang wunderschönen fränkischen Levaden und in einem sagenhaft kitschigen Tal, machten wir Rast.
Weiter gings durchs Todsfeldtal. Hier sollte man sich unbedingt Zeit nehmen den Wasserfall anzusehen.
Die Landschaft: einmalig!
Das Wetter: einmalig!
Die Laune: einmalig!
Die Tour: einmalig!
In Thuisbrunn angekommen, hätten wir noch mal Rast machen müssen.
Der Gasthof war mehr als „Fränkisch“ verlockend, die Schnapsbrennerei mehr als einladend… aber wir hatten noch etwas Strecke vor uns.
Durch das kleine Dörfchen Hohenschwärz wanderten wir weiter nach Gräfenberg. Auf diesen Kilometern wurden die Berge kleiner, die Ansteige sanfter, die Landschaf weicher.
Unsere Auto aus Gräfenberg holte das Auto in Hundsdorf ab, um dann weiter in Lillinghof, der morgiger Endpunkt, auf uns zu warten.
Für mich ist es etwas nervig, die Autos umzustellen. Bis Schnaittach werden wir dies noch so handeln, dann werden wir wieder auf dem Frankenweg übernachten.

Der Weg und seine Route.
Der Frankenweg ist bis jetzt super gut ausgeschildert. Man benötigt keine Wanderkarte.
Diese Strecke war relativ einfach zu laufen. Allerdings ist ein Auf- und Abstieg auf dem Frankenweg, normal.
Ab Hohenschwärz wird der Weg breiter und sanfter.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,49 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,08 km/h
Anstieg:  211 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 13 Kirchenbirkig – Hundsdorf

Vor 2 Wochen war noch die Rede von „Schnee“ an Ostern.
Naja, es wäre ja nicht das erste Mal, dass es Ostern schneit. Allerdings ist dieses Jahr Ostern relativ spät. Vielleicht hätte der Wettergott auch Einsehen mit uns und würde uns wenigstens ein paar schöne Stunden schenken?
Am vergangen Montag wurde der Schnee vom Wetterbericht relativiert und es war eine leise Andeutung von „Sonne und +18°“.
Dumm war jetzt, dass ich nach einer langen schweren Erkältung Pädda angesteckt habe und er nun schlimme Erkältungssymptome pflegen musste.
Der Wetterbericht hatte derweilen auch seine Meinung geändert und versprach uns für die Feiertage „Sonne satt“ mit bis zu 25° (ist schon ein bissi heftig für Mitte April). Zum Glück hat sich Päddas Erkältung auch weg geschlichen und Ostern versprach ein tolles Wochenende zu werden.
Wir haben wir es dann auch geschafft, heute gesund und bei strahlendem Wetter früh aus dem Bett zu springen und unsere 13 Tagestour auf dem Frankenweg zu laufen.
Es war ein Traum !!
Franken im Frühjahr, bei leuchtend blauem Himmel, die weißen Kirschblüten, die fast zu weiß sind, der sanfte Frühlingswind …. einfach nur schön 🙂

Der Weg und seine Route.
Wieder ein traumhaft schönes Teilstück auf dem topp ausgeschilderten Frankenweg.
Entlang zwischen Wiesen und Feldern, durch (noch lichte) Wälder. Einige Steigungen sind dabei gewesen, jedoch meisterten das unsere beiden Hunde auch mit bravour.
Ein absolutes Highlight auf diesem Weg ist die momentane Obstbaumblüte, die diesen heutigen wundervollen Tag noch mit einem i-Tüpfelchen ausgestattete.

Entfernung: 12,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,52 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,52 km/h
Anstieg:  239 m

Vorbach – Jesserndorf – Unterpreppach

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oder: unterwegs mit Freunden

Es ist halt doch nicht ganz so einfach fünf Menschen nebst ihren drei Hunden terminlich unter einen Hut zu bringen.
Vor einiger Zeit haben wir es dann doch geschafft und sind zusammen mit einer befreundeten Familie einen schon lange ausgewählten Weg gelaufen.

Pädda und ich waren bis her noch nicht so oft in den Haßbergen unterwegs. Ein Wandergebiet, das ich, völlig zu Unrecht, nicht ganz auf dem Schirm hatte.
Seit dem unsere Freunde jedoch in diese Gegend gezogen sind, werden wir mit Sicherheit den einen oder anderen Weg gemeinsam laufen.
Die Haßberge sind ein wunderschönes Wandergebiet. Fern ab von Städten und Straßen. Traumhafte Aussichten in weitläufige Landschaften.
Toll, wirklich toll!!!
… ein dickes „Super!!!“ geht an Hannah. Du bist diese lange Tour toll mitgelaufen 🙂

Der Weg und seine Route
Die Tour ist auf der Outdooractiv Seite hoch geladen. Allerdings ist die Wegbeschreibung hierzu mehr als dürftig. Teilweise fehlen die Beschilderungen. Diese fehlenden Wegweiser haben uns ca. 3 km Umweg eingebracht. Aus den ca. 20 km wurden fast 22 km.

Entfernung: 21,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:09 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,55 km/h
Anstieg: 283 m

Traumrunde Dornheim

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Schön, wenn sich der Wetterbericht auch mal positiv irrt!
Die letzten Wochenenden waren immer als regenfrei vorher gesagt worden, was leider nicht zutraf.
Für den vergangenen Sonntag, nach einem traumhaften Samstag mit 18° und strahlend blauen Himmel, wurde Regen gemeldet.
Nach einem prüfenden Blick am Sonntag Morgen entschlossen wir uns jedoch den Rucksack zu packen.
Der Himmel war zwar dick bewölkt – aber wir haben ja auch Regenkleidung mit im Gepäck.
Es war eine gute Wahl los zu ziehen. Der Wettergott meinte es gut mit uns und lies uns ohne Regen durch den Tag wandern.

Der Weg und seine Route
Die Traumrunde Dornheim hat seinen Namen verdient. Entlang der schön gelegenen Dörfchen, durch lichte Streuobstwiesen geht es in den Steigerwald. Weiter über Wiesen und kleine Wege durchs Naturwald Reservat Wolfsee und zurück nach Dornheim.
Der Weg wäre gut ausgeschildert. Allerdings haben Baumfällarbeiter im Wald zwei Mal an wichtigen Kreuzungen die Markierung entfernt.
So sind aus den angegebenen 14 km – fast 19 km geworden.
Es ist ein Weg, den wir mit Sicherheit noch einmal laufen werden.

Entfernung: 18,11 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:45 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,81 km/h
Anstieg: 108 m

 

Schesslitz – Gügel – Giechburg

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oder: Frühlingswanderung im Februar

Schade war es schon, dass wir heute nicht mit Anina, Hannah, Dominik und Fee laufen konnten. 🙁
Eigentlich stand heute Morgen noch alles auf „go“.
Wir wollten von Schesslitz über Demmelsdorf, weiter zum Gügel und Giechburg und zurück zum Ausgangspunkt.
Fee, Anina’s Mali, hat sich gestern Nachmittag beim spielen so verletzt, dass sie heute Morgen noch schwer humpelte.
Keine Frage: Fee konnte nicht mit und damit sie nicht den ganzen Tag alleine war, blieb der Rest der Familie auch am Krankenbett.
Schade, sehr schade!!
Wenn Fee wieder laufen kann, dann wird werden wir einen andere tolle Tour zusammen laufen!!

Der Weg und seine Route
Im Hikeline Wanderführer ist diese Route als mittlere Tour mit 19,4 km wunderbar beschrieben. Da verschiedene Wanderwege auf dieser Route ausgeschildert sind, ist es schwierig diesen Weg in Kurzform wiederzugeben.

Entfernung: 19,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:43 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,86 km/h
Anstieg:  440 m

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