Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

Etappe 16: Lillinghof – Hersbruck

Bis vor ein paar Wochen war mit keiner Wimper angedacht, dass wir den Frankenweg weiter laufen werden.
Trotz etlicher Telefonate im Sommer 2019, bekamen wir keine Übernachtung für den Ort Schnaittach.
Der ehemalige „Gasthof Kampfer“ in Schnaittach, bei dem wir etliche Familienfeste feierten (ich bin ein Schnaittacher Mädel 😉 ), hat den Gasthof verkauft. Heute sind es schmucke EW.
Die nächste Übernachtungsmöglichkeit ist Hersbruck.
Dazwischen ist nur Wald, Wald und noch mal Wald. Kein Ort, kein Dorf, nur Wald.
Mit unseren beiden Hunden ist es unmöglich, die Tour von Lillinghof nach Hersbruck zu laufen. Für uns war dieser Weg in Lillinghof beendet.
Schweren Herzens beschlossen wir den Frankenweg für uns als „das wars“ zu betrachten.

2020: Ein anderes Jahr.
Planen kann man nichts. Schon gar nicht den Urlaub.
Mitte August stornierten wir unseren lange geplanten Städtetripp nach Porto.
Irgendwann fiel mir bei einer Sommerwanderungen ein, ob wir nicht stattdessen den Frankenweg weiter laufen wollten?
Die Wuffels waren ja in einer wundervollen Hundepension eingebucht und warum dann nicht die vier Tage auf dem Frankenweg laufen?
Pädda war sofort dabei und kurze Zeit später wurde die Idee, fest gezurrt.

Meine Vorbereitungszeit für diese Tour war zu kurz.
Der Übungs-Rucksack viel zu schwer und mich hat noch allen Übels eine Woche vor unserem Start „die Hexe“ dermaßen geküsst, dass mir alles schwer fiel.
Dank heilenden Händen war ich zum Glück nach einer Woche doch „am Start“.

Der Weg uns seine Route (Link zur Route)
Nach wie vor ist der Frankenweg sehr gut ausschildert.
Eines sollte man bei diesem Tagestrip jedoch zwingend beachten:
Von Lillinghof bis Hersbruck muss man über sechs Berge wandern.
„Alter Rothenberg“, „Rothenberg“ „Glatzenstein“, „großer Hansgörgel“, „kleiner Hansgörgel“ und dem „Michelsberg“.
Lt. Buch „Der Frankenweg“ läuft man einen Höhenunterschied von 760 Meter.
Der „Rothenberg“ hat den steilsten Anstieg, der gefährlichste Abstieg ist vom „großen Hansgörgel“. Ungesichert führt er steil über rutschige Serpentinen.
Trittsicherheit ist hier zwingend erforderlich!

Entfernung: 26,98 km
Gesamtzeit in Bewegung: 7:37 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,54 km/h
Anstieg: 436 m

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.