Ebrach – Rundweg E4

oder: Auch im Nebel ist es schön zu laufen

Neblig wars. Total neblig. Aber zum Glück gab’s keinen Regen. Sonst wäre meine Wanderlaune in den Keller gerutscht.
Sonne war gemeldet! Kein Nebel! Teilweise sahen wir keine 20 Meter weit.
Aber – so ungefähr konnten wir erahnen in welcher wunderbaren Gegend wir entlang liefen. Einige Meter sind wir schon auf diesem Weg gelaufen.
Großbirkach mit seiner wunderschönen Kirche war uns bekannt.
Endlich löste sich der Nebel auf. Leider nicht in Sonnenschein, sondern in tief hängenden grauer Bewölkung.
Viel „Landschaft“ haben wir gestern nicht gesehen. Jedoch einen (fast nebellosen) atemberaubenden unberührten Wald.
Das alleine ist ein Grund, diesen Weg Fall im Frühjahr noch einmal zu laufen. Und dann hoffentlich ohne Nebel.

Der Weg und seine Route. (Link zur Route)
Von der JVA in Ebrach aus, starten wir auf der E5 Richtung „St. Rochus“ (Zubringer).
Der E4 Weg beginnt in St. Rochus.
Gegenüberliegend von St. Rochus beginnt der topp ausgeschilderte E4 Rundweg.
Ein bisschen muss man in Großbirkach aufpassen. Man muss genauso laufen, wie es ausgeschildert ist.
Nicht von der Straße abweichen. Dann ist alles gut. (Leser wissen, dass wir uns gestern wieder mal „etwas verhaspelt haben“).

Entfernung: 16,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4,05 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,11 km/h
Anstieg: 155 m

Ebrach – Großbirkach – Ebrach

Im Steigerwald

oder: oh wie schön ist der Steigerwald!

Am Dienstag, als wir von unserem Ausflug aus dem Steigerwald zurück fuhren, machten wir kurz Halt in Ebrach. Neben der großartigen Kirche und dem Zisterzienser-Kloster, die man beide unbedingt besichtigen sollte und eine der schönst gelegenen JVA’s, die man weniger besichtigen kann, ist rund um Ebrach herum eine der herrlichsten Ecken im Steigerwald. Die grasenden Galloways auf den unendlichen Wei(t)den, die von den JVA-Bewohnern betreut werden, das nahe gelegene Handthal mit seinen Weinbergen, die wunderschönen Wälder, all das ist ein Garant für tolle und eindrucksreiche  Wanderungen.
Der Wetterbericht meldete für den Mittwoch trockenes und warmes Wetter und wir stellten aus zwei kurzen Wanderrouten rund um Ebrach eine etwas längere Wanderung zusammen. Aus einer 8 machten wir so kurz entschlossen eine große 0. Entlang dem kleinen Bach, der der Stadt den Namen gab hinein ins Naturschutzgebiet, rauf auf den Berg und auf der anderen Seite wieder zurück. Tolle Einblicke, Ausblicke, Höhen, Laubwälder, Pfiffer, Ruhe …. Herz, was will man mehr.

Der Weg
Traumhaft schöner Weg mit vielen reizvollen Ausblicken. Dem Wandersmann geht hier regelrecht das Herz auf. Fantastische Ausblicke über den Steigerwald auf der Bank nach dem Ortsausgang Hof, auf der rechten Seite.

Entfernung: 17,86 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5:03 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 5,18 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,2 km/h
Anstieg: 786 m