Staffelberg – Vierzehnheiligen

oder: Wo ist die Sonne?

Es fühlt sich nach Wochen an, in der sich die Sonne sich nicht mehr gezeigt hat.
Nebel und dicke Wolken begleiteten uns die letzte Zeit.
Was für ein Glück, dass der Wetterbericht für das Wochenende „Sonne in den höheren Lagen“ angekündigt hat.
Nur: Wo sind die „höheren Lagen“ wenn man bedingt durch den erneuten lockdown auch nicht groß weg fahren darf?
Außerdem soll der Weg auf der Südseite sein. Damit wir auch wirklich Sonne abbekommen würden.

Es bleiben in dieser Gegend nur zwei „höhere Lagen“ zur Auswahl. Das Walberla oder der Staffelberg.
Wir entschieden und für den Rundweg StaffelbergVierzehnheiligen.
Es war noch ziemlich dunkel, als wir uns mit unseren Wuffies auf zum Staffelberg machten.
Tja, der Wettergott hatte leider dieses Mal kein Einsehen mit uns.
Nebel und Dunst begleitete uns ziemlich lange.
Allerdings kann sich auch Nebel von seiner schönen Seite zeigen 🙂
So wurde es doch eine tolle Wanderung!

Der Weg und seine Route (Link zur Route)
Vom Friedhof in Bad Staffelstein ist der Weg zum Staffelberg und weiter nach Vierzehnheiligen wunderbar ausgeschildert. Allerdings erfordert der Aufstieg zum Staffelberg einiges an Kondition.
Von Vierzehnheiligen aus, muss man jedoch etwas aufpassen um den richtigen Weg zurück nach Bad Staffelstein zu finden.
Verlaufen kann man sich nicht. Es gehen drei Wege zurück ans Ziel.
Bis auf ein paar kleine Stellen ist der Weg gut zu laufen.

Entfernung: 14,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:03 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,68 km/h
Anstieg: 341 m

Rundwanderweg Kreuzberg – Mönchsweiher

oder: Kurzentschlossene Umplanung

Eigentlich wollten wir heute in der Rhön wandern.
Meine liebe Freundin Angela hat uns eine Wegbeschreibung gegeben, die sich hervorragend liest und anhört.
Der Hüttenweg in der Rhön.
Allerdings hat der Wetterbericht gestern Sturmwarnung und Regen für die Rhön gemeldet.
Nein, dass wollten wir dann doch nicht! Auch nicht um meine neue Regenkluft auszuprobieren. Das Gefühl der regennassen Unterwäsche vom Frankenweg habe ich noch viel zu gut in Erinnerung.
Also wurde ganz schnell um entschieden.
Die Route sollte in der näheren Umgebung und von uns noch nicht so oft gelaufen sein.
Schnell fiel die Wahl auf den Kreuzberg bei Dörfleins.
Motsi würde zwar ziemlich schnaufen, aber „watt mutt, datt mutt“.
… und sie hat es wieder mal ganz toll gemacht !!!

Der Weg und seine Route (Link zur Route)
Von Dörfleins aus, der grünen Burg folgen. Am Mönchsweiher entlang und hoch auf dem Semberg. Weiter gehts zur Helenen-Kapelle und am Main entlang zurück, auf wunderschönen breiten Forstwegen. Die Route ist gut ausgeschildert. Nur an der Kreuzung nach dem Mönchsweiher muss man aufpassen. Sonst läuft man über den „Vogelherd“.

Entfernung: 13,78 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:56 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3:32 km/h
Anstieg: 184 m

Rettener Kanzel – Flugplatz Feuerstein und zurück

oder: Na ja ….

Den Weg, den wir am Sonntag liefen, war schnell entschieden.
Seit Monate schlug Pädda die „Rettener Kanzel“ vor. Doch irgendwie sind wir dann doch immer eine andere Tour gelaufen.
Da das Wetter gestern traumhaft schön war, es nicht ganz so heiß werden sollte, beschlossen wir die kürzere der beiden „Rettener Kanzel“ Touren zu laufen.
Angegeben ist diese mit knapp 12 km und ca. 300 Höhenmeter. Ideal auch für unsere Wuffels.

Der Weg und seine Route (Link zur gelaufenen Tour)
Der Weg ist sehr schlecht ausgeschildert. Über den ziemlich, engen, steinigen und steilen Anstieg geht es hinauf zu Rettener Kanzel. (bitte beachten, dass dieser Weg auch zurück führt. Für Tritt unsichere Wanderer könnte das ein Problem werden). An einer Baum freien Stellen kann man einen herrlichen Blick zurück zum Walberla genießen. Weiter geht es ohne genaue Angabe und Markierung zum Högelstein. Von dort hat man einen grandiosen Ausblick ist Tal.
Das war’s.
Die restlichen 10 km führen durch den Wald und über eine Hochebene. Die geschotterte Straße ist eine reguläre Straße und wird auch als solche befahren.
Fazit: Es gibt wesentlich schönere Wege, als diesen.

Entfernung: 13,9
Gesamtzeit in Bewegung: 3:42 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,77 km/h
Anstieg: 148 m

Kaiserbachtal

oder: Verloren in Krögelstein

„Päääddddaaaa – WO BIST DU !!!!
Keine Antwort.
Das kann doch nicht wahr sein !! Wo ist Pädda und Motsi abgeblieben??
Man geht doch nicht in dem (auf der Landkarte fast nicht zu findenden) kleinen Dorf Krögelstein verloren ??
Doch: Man(n) kann !!
An der Abzweigung hinunter ins untere Dorf war ein Bushaltestelle. Mich faszinieren diese, wenn sie künstlerisch gestaltet sind und ich halte diese gerne fotografisch fest.
Es war nicht ganz einfach. Die Sonne stand nicht so, wie ich es gerne hätte … aber nach ein paar Minuten hatte ich mein Foto im Kasten.
… und mein Mann war weg.
Spurlos verschwunden. Nicht mehr auffindbar. Vom Erdboden verschluckt. Nicht mehr zu sehen.
Meine Rufe wurden im ganzen Dorf gehört – aber nicht von meinem Mann.
Fenster wurde geöffnet, neugierige Blicke kamen über den Gartenzaun. Pädda blieb verschwunden.
Langsam in Panik verfallen, durchforstete ich das ganze Dorf. Den Berg hinauf, den Berg wieder runter. (Krögelstein liegt mitten am Berg)
Pädda blieb wie vom Erdboden verschluckt.
Kann doch nicht sein, dass ich Pädda nebst Motis hier verlieren würde??
Jaaaa, man könnte ja anrufen, aber mein Handy lag zu Hause (hier wird sich eine Freundin ganz arg beömmeln, die mich immer wieder ermahnt, mein Handy endlich mal dahin zu legen, wo es hingehört. Nämlich: An die Frau)
Fast ganz Krögelstein, die Wanderer und Radfahrer beteiligte sich daran, meine verlorenen Mitläufer wieder zu finden.
Ja, ich habe die beiden dann auch wieder gefunden!!
Sie sind den Weg falsch abgebogen und nachdem ich mit meiner Bushaltestelle fertig war, lief ich jedoch den richtigen Weg.
… und schon sind zwei Mensch in dem kleine Dorf ständig aneinander vorbei gelaufen, ohne sich zu sehen.
Krögelstein wird noch in vielen Jahren von der Frau mit Hund sprechen, die ihren Mann mit Hund, in dem „kleinen Nest“ (sorry, aber das ist wirklich ganz klein), nicht gefunden hat.

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Der Weg ist sehr gut zu Laufen. Neben kleinen Anstiegen, geht es meistens flach weiter. Die Tour ist beschrieben im „Hikeline Wanderführer Fränkische Schweiz“. Da dieser Wanderweg verschiedene ausgeschilderte Touren entlang läuft, kann man auch keiner Beschilderung folgen.

Entfernung: 12,6
Gesamtzeit in Bewegung: keine Angabe
Durchschnittsgeschwindigkeit: keine Angabe
Anstieg: 200 m

Ahorntalweg

oder: Mal was „schwarzes“

Letzten Sommer wollten wir diesen Weg mit einer lieben Arbeitskollegin laufen.
Doch irgendwie passten die gemeinsamen Termine nicht.
Friederike, auch eine begeisterte Wandersfrau, kannte diese Route noch nicht.
Nach dem zweiten Anlauf in diesem Jahr, war es dann endlich soweit.
Der Wetterbericht versprach gutes Wetter und die Hunde waren untergebracht.
Motsi und Fiete konnten uns auf dieser Tour nicht begleiten.
Der Weg ist zu lange und hat für die Beiden zu viele Höhenmeter.
Motsi war ganz enttäuscht, als wir den Rucksack morgens packten und ohne sie los fuhren.

Es war ein perfekter Wandertag. Alles hat wunderbar geklappt.
Das Wetter, die Laune, meine Muskeln, meine Füße die Geschwindigkeit (na gut, an den Anstiegen war ich etwas langsamer), ansonsten „alles topp!!!“
Nichts, aber auch nichts hätte man an diesem Tag beanstanden können 😀

Interessant war, dass wir das erste Mal ohne unsere Hunde liefen.
… ganz anders, aber dennoch wunderschön!!!

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Der Name des Weges, passt nicht zur Tour 😀
Vom „Tal“ sieht man sehr wenig. Meist läuft man oben auf der Höhe und kann ins Tal schauen. Die Tour ist wunderbar mit dem Ahornblatt ausgeschildert. Man benötigt weder Karte noch Navi. Man sollte beachten, dass diese Route mit „schwarz“ gekennzeichnet ist.
Die Höhenmetern sind schon nicht ganz „ohne“

Entfernung: 24,44 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6,05 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:01 km/h
Anstieg: 690 m