Rundweg Nummer 5 – Pommersfelden

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oder: nebelige Wege können auch schön sein

Die vergangene Woche war wettertechnisch nicht der Hit. Regen ohne Unterlass.
Nein! Meckern geht gar nicht. Wir brauchen den Regen nach diesem trockenen Sommer unbedingt! Leider wird auch mein Wunsch nicht erhört, dass es nur in der Nacht regnet.
Um so schöner, dass für den heutigen Sonntag auch gutes Wetter angesagt war.
Um diese Jahreszeit möchte ich keine so lange Anfahrtszeit zum Wandergnuss haben. Schnell fiel die Wahl auf den Rundweg Nummer 5 in Pommersfelden. Der Weg ist mit ca. 15 km ausgewiesen. Ein nicht zu langer Weg, der fast zu Hause startet.. Herz was will man mehr?
Was für uns mehr als überraschend war: Diesen Weg kannten wir nur zur Hälfte. Wir waren tatsächlich auf Pfaden unterwegs, die uns neu waren 🙂
Leider hat sich der Hochnebel nicht so rasch verzogen. Die feuchte Kälte ist nicht so ganz mein Wetter. Aber es blieb trocken und zum Schluss bekamen wir auch noch ein bisschen Sonne zu sehen.

Der Weg und seine Route (Link zu outdooractiviti)
Wir starteten gegenüber dem Park des Schlosses „Weißenstein“. Auf breiten Flurbereinigungswegen liefen wir durchs Ebrachtal. Etwa in der Hälfte der Route, geht es auf die gegenüberliegenden Anhöhe. Auch hier sind meist breite Weg zu beschreiten. Der Weg Nummer 5 ist fast immer gut ausgeschildert. Nur im Neubaugebiet „Steppach“ ist der Wegweiser den Häusern anscheinend zum Opfer gefallen. Hier muss man ein bisschen aufpassen. Da man jedoch das Schloss Weißenstein immer sieht, findet man den Weg auch relativ einfach zurück zum Auto.

Entfernung: 13,2 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,08 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,02  km/h
Anstieg: 71 m

Zum alten Zollhaus

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in Forchheim

Eigentlich könnte ich den letzten Eintrag in dieser Rubrik kopieren 😉
Wir beide feierten Pädda’s Geburtstag! Wie immer … …  viele Monate später 😀

„Mein“ letztes Geburtstagsessen war in Höchstadt/Aisch.
Dummerweise hatten wir an diesem Abend kein Handy mit dabei und ich konnte nicht darüber berichten. Ich denke jedoch, dass wir dieses Lokal in den Wintermonaten noch einmal besuchen werden. Dann werde ich auch darüber berichten.

Gestern Abend waren wir jedoch gerüstet um Pädda’s Geburtstag auch würdig fest zu halten.
Pädda hatte wieder einmal etwas ganz besonderes gefunden.
Ganz in der Nähe, eigentlich „bei uns um die Ecke“.
Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim (Link)
Mitten in der Altstadt und Fußgänger-Zone in Forchheim liegt dieses charmant eingerichtete Restaurant.

Die Speisekarte versprach lukullische Höhepunkte … und wir wurden nicht enttäuscht.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif.
Interessant war der Geschmack von Ingwer, Bergamotte und Secco.

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Pädda entschied sich bei der Vorspeise für „Variationen aus dem Zeegendorfer Jagdrevier“

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Meine Entscheidung fiel auf „4x Fisch und Meer“. Eine wunderbare zarte Jakobsmuschel lag neben einer Garnele und hausgebeizten Lachs auf einem fein abgestimmten Salatbett.
Die mini Tom Kha Kai Suppe traf nicht ganz meinen Geschmack. Es war mir zu asiatisch auf der sonst super ausgewogenen Fischvorspeise.

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Der Hauptgang war jedoch ganz nach meinem Geschmack.
„Strudel und Rücken vom Zeegendorfer Reh“ – ein Traum!!
(Anmerkung: Zeegendorf liegt östlich von Hirschaid – fast bei Forchheim)

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Pädda wählte zum Hauptgang das 3 Tage auf 60° geschmorte Ochsenschäuferle auf Portweingelee und glaciertem Gemüse.
Köstlich!! (ich durfte probieren)

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Passt nach so einem opulentem Dinner noch ein Dessert rein?
Ja – es passt !!

Zum Abschluss genossen wir noch zu Zweit die „Dessertvariation Zollhaus“.

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Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim ist eine hervorragende kulinarische Adresse. Im Varta Führer wurde es für 2020 als „empfohlenes Restaurant“ aufgeführt.

Einen kleinen Minuspunkt gabs jedoch von Pädda.
Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau 😉
Es gab keinen „Gruß aus der Küche“ und
… es wurde nicht angesagt, was auf dem Teller liegt.

Der Seenländer

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Etappe 3: Von Gunzenhausen nach Gern

Kalt war es an diesem Morgen um 6:00 Uhr. Der erste Bodenfrost ist eingezogen.
Was mich etwas überraschte, um diese Uhrzeit ist zu Hause nichts los. Gar nichts!
In Gunzenhausen steppte schon der Berufsverkehr, als ich mit den Hunden unterwegs war.

Nach einem opulenten Frühstück marschierten wir pünktlich um 8:00 Uhr los.
Laut der Planung sollte es heute wieder eine Strecke von 20+ km sein.
Wir kalkulierten eine Tagesetappe mit vielen Pausen für die Hunde ein.

Es ist schon grandios, wenn solche wunderschönen Herbsttage beginnen.
Die kühle, klare Morgenluft (zum Glück hatte ich meine Handschuhe dabei) ist bombastisch.
Wenn man ausgeschlafen entlang einer wunderbaren Seenlandschaft läuft, die Sonne langsam ihre warmen Strahlen schickt und nichts weiter hört als die schnatternden Enten, die auf dem Altmühlsee erwachen – Herz was will man mehr!

Weiter ging es entlang des Altmühlzuleiters, Richtung Gern. Unser heutiges Endziel.
Wir merkten schon, dass der gestrige Tag „etwas“ länger ausgefallen ist, als ursprünglich geplant. Motis und Fiete forderten heute vermehrt ihre Pause ein.

Da unsere gestrige Route länger ausgefallen war, verkürzte sich die heutige Strecke um diese Kilometer.
Gegen 15:00 Uhr trafen wir in Gern, unserem Etappenziel ein.
Dumm nur, dass das Hotel geschlossen war. Wir konnten nicht auf unsere Zimmer und wurden telefonisch vertröstet, dass bald jemand kommen würde.

Wir hatten Glück – genau gegenüber unseres Nachtlagers gab es einen offenen Biergarten mit Zugang zur Altmühl 🙂
Herz, was will man mehr! Wolkenloser Himmel, am Ende des Tageszieles, mit einem Blick auf die Altmühl.
In dem Biergarten verbrachten wir nicht nur unsere Wartezeit zum Check-In, sondern wir aßen auch im Sonnenuntergang zu Abend.
Diesen können wir sehr empfehlen. (Link)
Ein toller Platz, gutes Essen zu moderaten Preisen und ein Wirt, der mehr als gerne Wirt ist.
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass er in „Gern“ seinen Biergarten hat?! 😉

Der Weg und seine Route (Link)
Ich muss mich wiederholen 😉
Der Seenländer ist auf der ganzen Linie topp ausgeschildert. Man kann sich nicht verlaufen.
Die Strecke war einfach zu laufen. Am Altmühlsee entlang sind leider viele Radfahrer unterwegs.
Sobald jedoch die Strecke wieder in den Wald führt, ist man kilometerweit alleine unterwegs.

Entfernung: 17,5 km
Gesamtzeit in Bewegung:  4,34 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,83  km/h
Anstieg: 62 m

Der Seenländer

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Etappe 1: Von Walting nach Ramsberg

Der Frankenweg wollte uns einfach nicht.
Fast schon verzweifelt suchten wir in Schnaittach, was unsere nächste Etappe gewesen wäre, eine Unterkunft.
Es half auch nicht, dass ich in Schnaittach fast 20 Jahre meines Lebens verbrachte.
Nein, es gab kein Zimmer für eine Nacht, geschweige dann noch mit zwei Hunden 🙁

Und nun?
Pädda und ich hatten fest geplant, dass wir „auf die Walz“ gehen würden.
Unsere beiden Hunde wurden die letzten Monate auf diese Tour vorbereitet und unsere Tierärztin gab grünes Licht.

Zu Hause bleiben?
Nein 😉  Es wurde umgeplant und nach einem guten Streckenweg gesucht.
Wir beide waren uns sofort einige, dass wir im „Der Seenländer“ eine gute Alternative zum Frankenweg gefunden haben.
Fluchs wurden die Zimmer gebucht und los ging’s.

Wir liefen nicht die vorgegebenen Etappen, da diese uns zu kurz erschienen. 10 km an einem Tag? So langsam laufen wir nun auch nicht 😉
Unser Start war in Walting und nach den vier Tagen wollten wir in Muhr am See unsere Strecke beenden.

Am Morgen unserer Anfahrt hing dicker Nebel über dem Frankenland. Meine Laune sank Richtung 0, als es auch noch zum regnen anfing.
Der Wetterbericht hatte gutes Spätsommer-Wetter versprochen, aber davon war absolut nichts zu sehen.
Schon fast griesgrämig schnallte ich am Start meine Rucksack und Fiete’s Wanderleine um und stapfte hinter Pädda und Motsi her.
Wir waren noch im Dorf, da hörte der Regen auf. Kurze Zeit später hingen nur noch tiefen Wolken über dem Land.
Am späten Nachmittag, als wir fast an unserem Etappenziel angelangt waren, hatten wir einen weiß/blauen Himmel.

Wir freuten uns auf unser Etappen-Ziel-Bier und wurden erst mal bitter enttäuscht.
Ein fränkisch netter Wirt begrüßte uns lautstark, polterte, dass keine Hunde im Haus erlaubt wären und es kein Abendessen gibt (obwohl Schiefertafeln auf gute Hausmannskost hinwiesen) Weitere „nette“ Worte von ihm werde ich hier nicht wiederholen.
Nach einigen Minuten kam er wieder, drückte uns den Zimmerschlüssel in die Hand … und zum Abendessen gabs für uns halt dann kein Schäuferla oder fränkische Bratwürste (stand auf der Karte) sondern Pizza und Spaghetti am See.
War auch o.k. 🙂

Der Weg und seine Route (Link)
„Der Seenländer“ ist hervorragend ausgeschildert. Die Wegführung topp!! Auch für ungeübte Wanderer gut zu laufen.
Diese Etappe lief zwischen sanften Hügellandschaften, hinunter an den Brombachsee.
Für mich war es die schönste Etappe von allen 4en 🙂

Entfernung: 17,6 km
Gesamtzeit in Bewegung:  4,47 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,68  km/h
Anstieg: 77 m

Rund um Frensdorf

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oder: Schnaufffff…. !!!

Diesen Herbst wollen wir wieder einige Tage auf Wanderschaft gehen.
Da ich im Sommer mehr im Garten unterwegs war, als mich sportlich zu betätigen, muss ich langsam Kondition aufbauen.
Pädda hat es konditionell einfacher. Während ich im Garten wühle, ist er mit seinem Rad unterwegs.
Hilft ja nichts, die Beine und der Rücken muss gestählt werden.
Und so zogen wir am Samstag ganz früh los um die erste Trainingseinheit zu absolvieren.
Die Hunde blieben zu Hause. Für sie war es gestern zu heiß und die Route zu lang.

Der Weg und seine Route
Die Tour führte uns von Frensdorf, nach Reundorf, weiter über den Distelberg nach Höfen und Stegaurach. Im Aurachtal liefen wir rauf nach Dellern unnd weiter nach Grassmannsdorf. Zurück ging es über Feld- und Waldwege.

Entfernung: 29,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:45 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:40 km/h
Anstieg: 297 m