Silvester-Menü im Elida, Frensdorf

oder: Das Beste kommt zum Schluss!

Mittlerweile ist es schon eine lieb gewonnen Tradition:
Unser Silvester-Menü bei Toni, im Elida in Frensdorf, zu genießen.
Bereits Anfang Oktober reservierten wir „unsere Kuschelecke“, damit unser Platz auch gesichert war.

Toni übertraf sich gestern Abend wieder einmal selbst!
Und so hervorragend wie dieses wundervolle Silvester-Menü gemundet hat,

wünsche ich Euch das Jahr 2020!!
Von allem nur das Beste!!

Mozzarella di Bufala gebettet auf feinem Salat. dazu Parmaschinken, gegrillten Aprikosen und einem Hauch Thymianaroma.

Strottapreti geschwenkt in einem hausgemachten Brokkoli-Pinienkern-Pesto

Prosecco Valdo Marca Oro Rose mit einem unverwechselbaren, fruchtigen Bukett von goldenen Delicius Äpfel einer Note von Akazien und Honig

Limetten-Risotto mit gegrillten Scampis an einer leichten Butter-Knoblauchcreme

Rinderfilet vom Grill mit grünem Spargel und Rosmarienkartoffeln in einer Trüffel Portweinsoße

Zart schmelzendes Giotto Parfait garniert auf einem Nusslikör

Kräutergarten Coburg

Seit ein paar Monaten stand für mich fest, dass mein Geburtstagsessen mit Pädda in Bamberg sein sollte.
Die Steakkarte des neu aufgemachten Restaurant las sich gut und auch die anderen feinen Sachen wären durchaus ein Gaumenkitzel.
Kurz bevor ich reservieren wollte, las ich noch einmal die Bewertungen im Internet.
Hmmm … „schlechter Service“ … „falsches Essen gebracht“ …
So stellte ich mir jetzt nicht einen schönen Abend mit Pädda vor.
Nur: Wohin dann?
Mein Blick schweifte auf der Landkarte nach Norden und blieb in Coburg hängen.
Keine Ahnung, warum Coburg essenstechnisch für uns bis dato. eine „leerer Teller“ war.
Meine Entscheidung fiel relativ schnell auf den „Kräutergarten“ in Coburg.
Auf nach Coburg!

Vorweg sollte man wissen, dass es im „Kräutergarten“ große Fränkische Portionen gibt.
Wir werden dieses das nächste Mal (und es wird im Frühjahr ein nächstes Mal geben) berücksichtigen.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif mit Holunderblütensirup.

Als Vorspeise wählte Pädda
Gebratene Kalbsleber mit frischen Pilzen und herbstlichen Salaten.

Meine Wahl fiel auf gebratene Riesengarnelen auf Ratatouille-Törtchen und gepickelten Shiitake Pilzen.

Hätten wir den Hauptgang nicht genommen und statt dessen uns gleich dem Dessert zugewandt – wir wären trotzdem mehr als satt geworden.

So kam das Hauptgericht für Pädda.
Zweierlei vom fränkischen Lamm mit Zitronen-Knoblauchjus mit Kartoggelgratin

Mein Wahl fiel auf Rehbraten mit Wacholderrahmsoße, frischen Pilzen, Selleriepürree und gebackene Knödel

Eigentlich waren wir nach diesen beiden Gängen mehr als „papp-satt“.
Trotzdem liebäugelten wir mit dem Nachtisch „Kräutergarten Dessert Variationen“, das wir zu zweit aßen.

Der „Kräutergarten“ ist eine sehr gute Adresse für ein genussvolles Essen.Einen Minuspunkt müssen wir jedoch geben.
Der ausgestopfte Mufflonkopf über dem offenen Kamin passt eher in eine Jagdstube, denn in so ein Restaurant.

Rundweg Nummer 5 – Pommersfelden

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oder: nebelige Wege können auch schön sein

Die vergangene Woche war wettertechnisch nicht der Hit. Regen ohne Unterlass.
Nein! Meckern geht gar nicht. Wir brauchen den Regen nach diesem trockenen Sommer unbedingt! Leider wird auch mein Wunsch nicht erhört, dass es nur in der Nacht regnet.
Um so schöner, dass für den heutigen Sonntag auch gutes Wetter angesagt war.
Um diese Jahreszeit möchte ich keine so lange Anfahrtszeit zum Wandergnuss haben. Schnell fiel die Wahl auf den Rundweg Nummer 5 in Pommersfelden. Der Weg ist mit ca. 15 km ausgewiesen. Ein nicht zu langer Weg, der fast zu Hause startet.. Herz was will man mehr?
Was für uns mehr als überraschend war: Diesen Weg kannten wir nur zur Hälfte. Wir waren tatsächlich auf Pfaden unterwegs, die uns neu waren 🙂
Leider hat sich der Hochnebel nicht so rasch verzogen. Die feuchte Kälte ist nicht so ganz mein Wetter. Aber es blieb trocken und zum Schluss bekamen wir auch noch ein bisschen Sonne zu sehen.

Der Weg und seine Route (Link zu outdooractiviti)
Wir starteten gegenüber dem Park des Schlosses „Weißenstein“. Auf breiten Flurbereinigungswegen liefen wir durchs Ebrachtal. Etwa in der Hälfte der Route, geht es auf die gegenüberliegenden Anhöhe. Auch hier sind meist breite Weg zu beschreiten. Der Weg Nummer 5 ist fast immer gut ausgeschildert. Nur im Neubaugebiet „Steppach“ ist der Wegweiser den Häusern anscheinend zum Opfer gefallen. Hier muss man ein bisschen aufpassen. Da man jedoch das Schloss Weißenstein immer sieht, findet man den Weg auch relativ einfach zurück zum Auto.

Entfernung: 13,2 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,08 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,02  km/h
Anstieg: 71 m

Zum alten Zollhaus

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in Forchheim

Eigentlich könnte ich den letzten Eintrag in dieser Rubrik kopieren 😉
Wir beide feierten Pädda’s Geburtstag! Wie immer … …  viele Monate später 😀

„Mein“ letztes Geburtstagsessen war in Höchstadt/Aisch.
Dummerweise hatten wir an diesem Abend kein Handy mit dabei und ich konnte nicht darüber berichten. Ich denke jedoch, dass wir dieses Lokal in den Wintermonaten noch einmal besuchen werden. Dann werde ich auch darüber berichten.

Gestern Abend waren wir jedoch gerüstet um Pädda’s Geburtstag auch würdig fest zu halten.
Pädda hatte wieder einmal etwas ganz besonderes gefunden.
Ganz in der Nähe, eigentlich „bei uns um die Ecke“.
Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim (Link)
Mitten in der Altstadt und Fußgänger-Zone in Forchheim liegt dieses charmant eingerichtete Restaurant.

Die Speisekarte versprach lukullische Höhepunkte … und wir wurden nicht enttäuscht.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif.
Interessant war der Geschmack von Ingwer, Bergamotte und Secco.

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Pädda entschied sich bei der Vorspeise für „Variationen aus dem Zeegendorfer Jagdrevier“

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Meine Entscheidung fiel auf „4x Fisch und Meer“. Eine wunderbare zarte Jakobsmuschel lag neben einer Garnele und hausgebeizten Lachs auf einem fein abgestimmten Salatbett.
Die mini Tom Kha Kai Suppe traf nicht ganz meinen Geschmack. Es war mir zu asiatisch auf der sonst super ausgewogenen Fischvorspeise.

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Der Hauptgang war jedoch ganz nach meinem Geschmack.
„Strudel und Rücken vom Zeegendorfer Reh“ – ein Traum!!
(Anmerkung: Zeegendorf liegt östlich von Hirschaid – fast bei Forchheim)

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Pädda wählte zum Hauptgang das 3 Tage auf 60° geschmorte Ochsenschäuferle auf Portweingelee und glaciertem Gemüse.
Köstlich!! (ich durfte probieren)

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Passt nach so einem opulentem Dinner noch ein Dessert rein?
Ja – es passt !!

Zum Abschluss genossen wir noch zu Zweit die „Dessertvariation Zollhaus“.

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Das „Alte Zollhaus“ in Forchheim ist eine hervorragende kulinarische Adresse. Im Varta Führer wurde es für 2020 als „empfohlenes Restaurant“ aufgeführt.

Einen kleinen Minuspunkt gabs jedoch von Pädda.
Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau 😉
Es gab keinen „Gruß aus der Küche“ und
… es wurde nicht angesagt, was auf dem Teller liegt.

Der Seenländer

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Etappe 3: Von Gunzenhausen nach Gern

Kalt war es an diesem Morgen um 6:00 Uhr. Der erste Bodenfrost ist eingezogen.
Was mich etwas überraschte, um diese Uhrzeit ist zu Hause nichts los. Gar nichts!
In Gunzenhausen steppte schon der Berufsverkehr, als ich mit den Hunden unterwegs war.

Nach einem opulenten Frühstück marschierten wir pünktlich um 8:00 Uhr los.
Laut der Planung sollte es heute wieder eine Strecke von 20+ km sein.
Wir kalkulierten eine Tagesetappe mit vielen Pausen für die Hunde ein.

Es ist schon grandios, wenn solche wunderschönen Herbsttage beginnen.
Die kühle, klare Morgenluft (zum Glück hatte ich meine Handschuhe dabei) ist bombastisch.
Wenn man ausgeschlafen entlang einer wunderbaren Seenlandschaft läuft, die Sonne langsam ihre warmen Strahlen schickt und nichts weiter hört als die schnatternden Enten, die auf dem Altmühlsee erwachen – Herz was will man mehr!

Weiter ging es entlang des Altmühlzuleiters, Richtung Gern. Unser heutiges Endziel.
Wir merkten schon, dass der gestrige Tag „etwas“ länger ausgefallen ist, als ursprünglich geplant. Motis und Fiete forderten heute vermehrt ihre Pause ein.

Da unsere gestrige Route länger ausgefallen war, verkürzte sich die heutige Strecke um diese Kilometer.
Gegen 15:00 Uhr trafen wir in Gern, unserem Etappenziel ein.
Dumm nur, dass das Hotel geschlossen war. Wir konnten nicht auf unsere Zimmer und wurden telefonisch vertröstet, dass bald jemand kommen würde.

Wir hatten Glück – genau gegenüber unseres Nachtlagers gab es einen offenen Biergarten mit Zugang zur Altmühl 🙂
Herz, was will man mehr! Wolkenloser Himmel, am Ende des Tageszieles, mit einem Blick auf die Altmühl.
In dem Biergarten verbrachten wir nicht nur unsere Wartezeit zum Check-In, sondern wir aßen auch im Sonnenuntergang zu Abend.
Diesen können wir sehr empfehlen. (Link)
Ein toller Platz, gutes Essen zu moderaten Preisen und ein Wirt, der mehr als gerne Wirt ist.
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass er in „Gern“ seinen Biergarten hat?! 😉

Der Weg und seine Route (Link)
Ich muss mich wiederholen 😉
Der Seenländer ist auf der ganzen Linie topp ausgeschildert. Man kann sich nicht verlaufen.
Die Strecke war einfach zu laufen. Am Altmühlsee entlang sind leider viele Radfahrer unterwegs.
Sobald jedoch die Strecke wieder in den Wald führt, ist man kilometerweit alleine unterwegs.

Entfernung: 17,5 km
Gesamtzeit in Bewegung:  4,34 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,83  km/h
Anstieg: 62 m