Frensdorf – Röbersdorf – Herrnsdorf – Frensdorf

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oder: Jubel, ein Sonnentag!!!

Nach vielen dunklen Tagen kam heute endlich wieder die Sonne für ein paar Stunden zum Vorschein. Seit vielen gefühlten Wochen war es nur dick bewölkt, mit viel Regen und Dauer-Grau. Wie schon letztes Jahr um diese Zeit sieht man vom Winter absolut nichts.
Um so mehr freuten wir uns, dass für diesen Sonntag schönes Wetter gemeldet wurde.

Die Entscheidung, wo wir laufen wollten ist gestern schnell gefallen. Einfach die Haustüre auf und raus mit uns 🙂
Nur: Wohin sollten wir laufen?
Nach Westen oder nach Osten. Wir (naja – letztendlich war es dann doch ich) entschieden uns für den westlichen Weg.
Für unseren Fiete war das heute der Einstand in ein (hoffentlich) langes Wanderleben. Und was soll ich sagen? Er hat es ganz toll gemacht!

Der Weg und seine Route
Von Frensdorf über die Felder Richtung Reundorf, über den bewaldeten Berg rauf nach Röbersdorf, auf der anderen Ebrachseite über Schlüsselau nach Herrnsdorf und durch den Wald wieder zurück.
Eine sehr schöne Wanderung, auf einfachen Wegen, die relativ gut zu laufen sind.

Entfernung: 18,62 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4,20 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,28 km/h
Anstieg: 162 m

Pizzeria & Eiscafé Elida

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oder: hmmm … das war lecker

Wie die Lebkuchen zur Adventszeit, der mit Vögeln geschmückte Tannenbaum zu Weihnachten, so ist auch unser letztes Dinner im Jahr eine ganz liebe und besondere Gepflogenheit geworden.
Das Silvestermenue bei Elida in Frensdorf 🙂
Bereits ab Oktober scharren Pädda und ich mit den Hufen, damit wir am letzten Abend im Jahr noch einen Platz „in unserem“ Restaurant ergattern.
Dieses Jahr musste wir jedoch fast um unser liebgewonnenes Silvester-Abend-Menue bangen.
Toni hatte sein Restaurant im Frühjahr geschmackvoll umgebaut und im Sommer stand er viele Tage in seiner Eismanufaktur um für uns die besten Köstlichkeiten aus Eis zu zaubern. Ja, auch die Eisdiele ist schon auch etwas ganz besonderes.

Ums Eis ging es jedoch nicht, als ich im Herbst bei Toni einen Platz fürs Silverstermenue bei ihm bestellen wollte.
Sein Haupt wiegte hin und her. Er wusste selbst noch nicht, ob es am letzten Tag im Jahr ein Abendessen bei ihm geben würde. Doch ein paar Tage später stand fest, dass unser Abendessen für den 31.12. gesichert war 🙂
Schnell reservierten wir einen Fünfer-Tisch. Zusammen mit einem befreundeten Paar nebst Tochter wurde es ein toller kulinarischer Ausklang des Jahres 2017.

Nachdem ich so schwärme gibt es auch einen kleinen bebilderten Einblick.

Minestrone mit Chiabattabrot

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Vitello Tomato
Kalbsfleisch mit Thunfischcreme

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Gegrillte Gambas mit Spinat

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Limoncello Spritz
Cocktail aus Zitronenlikör und Prosecco

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Angus Steak mit Käsekruste auf Rotweinsoße

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Schokoladen Tarte mit Himbeeren und Vanille Eis

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Vielen Dank an das ganze Elida-Team. Ihr seit nicht nur wunderbare Gastgeber, sondern verwöhnt uns auch sehr.

Euch allen ein tolles 2018 und viele gute Erlebnisse in der
„Genußregion Oberfranken“ 🙂

 

 

 

Frensdorf – Bruderwald – Pettstadt – Frensdorf

Route 66

oder: die Route 66 im Bruderwald

Hoppala … bevor morgen der neue Wanderweg ansteht, sollte ich noch schnell zur Vollständigkeit die Route vom vergangenen Wochenende mit zeigen.
Zeitig am Morgen ging es los, da der Wetterbericht einen sehr schwülen und heißen Tag ankündigte. Dieses Mal wollten wir direkt von zu Hause aus los laufen, über den uns bekannten Distelberg, weiter in östlicher Richtung durch den Bruderwald nach Pettstadt und über Reundorf wieder zurück. Die letzten Kilometer waren ziemlich beschwerlich, da die Schwüle und das unterwegs im „Pettstadter Keller“ getrunkene Bier ganz heftig die Beine schwer werden ließen. Selbst Smilla hatte an diesem Tag Mühe, ihre Pfoten in ihrem gewohnten schwungvollen Gang zu halten, obwohl sie keinen Schluck von dem herrlichen kühlen Bier erhascht hat.

Der Weg:
Er wird mit Sicherheit nicht unser Lieblingsweg werden, auch wenn er über den wunderschön bewaldeten Distelberg führt. Es gibt zu viele geteerte und geschotterten Passagen, die für Pädda’s Hüfte ziemlich belastend sind. Durch den Bruderwald am Sonntagmorgen zu laufen war für uns auch nicht sonderlich schön, da dieser Wald von den Bamberger Joggern und Radlern sehr frequentiert wird. Ein Highlight war der „Pettstadter Keller“, auf dem wir fast alleine gesessen sind und das kühle Bier genossen haben.

Entfernung: 18,71 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:34 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 4,93 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,08 km/h
Anstieg: 612,38 m

Frensdorf – Schnaid – Kreuzberg – Forchheim-Burk

Unterwegs auf dem fränkischen Jakobusweg

oder: es ist nicht ganz so einfach, den rechten Weg auf dem Jacobus Weg zu finden

Alle guten Dinge sind drei und heute ging es endlich los. Seit einer Woche versuchte ich diesen Weg zu laufen. Letzten Samstag war das Wetter so kalt und nass, dass ich mir lieber die Decke morgens noch einmal über den Kopf zog als aufzustehen. Nass und frierend durch Franken zu wandern ist nicht gerade ein Glücksgefühl.

Heute Morgen war zwar auch kein strahlend blauer Himmel zu sehen, aber der Wetterbericht versprach zumindest einen trockenen, wenn auch stark bewölkten Tag. Um 7:15 startete ich mit meinem Hund im Schlepptau um ein Stück des Fränkischen Jacobus Weges zu laufen. Ziel war Forchheim-Burk. Pädda wollte uns dann an dem heutigen Endpunkt aufsammeln um uns nach Hause zu bringen.

Der Weg – ein Traum! Durch wunderschöne Wiesen-, und Feldlandschaften, weiter durch einsame Wälder und durch verträumte Ortschaften.

Die Beschilderung des Weges – eine Katastrophe! Ohne hinreichende Ortskenntnisse und einer sehr guten Wanderkarte wäre ich verloren gewesen.

So einen schlecht ausgeschilderten Wanderweg wie dieses Stück des Fränkischen Jacobus Weges bin ich bis dato noch nicht gelaufen. Zum Glück hat man heute sein Handy parat und Pädda half mir von zu Hause mittels google-maps weiter, da der Weg über viele Kilometer ohne jegliche Markierung verlief. Pädda sammelte mich dann ziemlich müde um 13:30 an dem vereinbarten Treffpunkt wieder ein.

Blick auf die Karte

Beschreibung:
Gesamtstrecke: 25,96 km (16,1 Meile/n)
Gesamtzeit: 6:17:17
Zeit in Bewegung: 5:36:35
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 4,13 km/h (2,6 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 4,63 km/h (2,9 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 5,79 km/h (3,6 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 14:32 min/km (23:23 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 12:58 min/km (20:52 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 10:22 min/km (16:40 min/Meile)
Maximale Höhe: 441 m (1447 Fuß)
Minimale Höhe: 276 m (905 Fuß)
Höhenunterschied: 834 m (2736 Fuß)
Maximales Gefälle: 18 %
Minimales Gefälle: -23 %
Aufgezeichnet: 10.05.2014 7:10

 

Frensdorf – Sambach – Röbersdorf – Frensdorf

Feldhasen

oder auf den Spuren des Osterhasen

Mittlerweile haben Smilla und ich unseren gemeinsamen Wanderschritt gefunden. Wenn nur wir beide unterwegs sind, läuft sie nicht frei sondern an der 2-Meter-Leine neben mir. Das war am Anfang für die Hündin nicht ganz einfach, da sie sonst bei den Wanderungen meist frei lief. Man braucht da jedoch mindestens vier Augen um Smilla im Blick zu haben, da sie sonst stiften geht.

…. ja, Pädda fehlt uns einfach auf unseren Touren. Nicht nur als der dritter Mann im eingespielten Hoffmännschen Trio, der auch immer alles mit dabei hat in seinem Zauberrucksack. Es macht einfach keinen so großen Spaß, alleine ohne Pädda durch Feld, Wald und Flur zu wandern, auch wenn sich Smilla alle Mühe gibt ein guter Wanderpartner zu sein. So, genug gejammert 😉

Heute morgen zogen wir beide wieder ganz zeitig los. Um 7:40 Uhr verließen wir das Haus und waren kurz vor 13:00 Uhr wieder zu Hause. Es hat sich gelohnt, so früh unterwegs zu sein. Wir sahen doch tatsächlich den Osterhasen 🙂
Der Weg war fantastisch. Durch den Wald nach Sambach und dann weiter, entlang den Wäldern, Richtung Schlüsselau. Nach einer kurzen Rast marschierten wir nach Röbersdorf und über den Berg wieder zurück nach Frensdorf. Ein sehr abwechslungsreicher Weg, der jedoch nicht ausgeschildert ist. Mit Sicherheit wird dieser Weg noch mal im Herbst mit dem kompletten Trio laufen.

Der aufgezeichnete Wanderweg

Gesamtstrecke: 22,96 km (14,3 Meile/n)
Gesamtzeit: 5:20:15
Zeit in Bewegung: 5:06:30
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 4,30 km/h (2,7 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 4,49 km/h (2,8 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 5,63 km/h (3,5 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 13:57 min/km (22:27 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 13:21 min/km (21:29 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 10:40 min/km (17:10 min/Meile)
Maximale Höhe: 429 m (1407 Fuß)
Minimale Höhe: 302 m (990 Fuß)
Höhenunterschied: 648 m (2127 Fuß)
Maximales Gefälle: 26 %
Minimales Gefälle: -15 %
Aufgezeichnet: 19.04.2014 7:34