Rundwanderweg Baunach

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oder: der Schweine-Weg

Die letzten Monate war ich geschäftlich viel unterwegs. Es blieb etliches auf der Strecke. Meine Familie, meine Freunde, meine Hunde, mein Garten.
Der wunderbare Sommer hat sein übriges dazu getan, dass ich nicht am PC war.
Die wenigen Stunden, die ich zu Hause verbrachte, war ich anderweitig unterwegs.
Damit die gelaufenen Routen nicht in der Versenkung verschwinden, werde ich diese getrackt und bebildert zeigen.

Los gehts mit dem Wildschwein-Weg um Baunach, gelaufen am 1.11.2018

Die Route und sein Weg

Der Weg ist super gut mit dem Wildschwein Symbol ausgeschildert. Eine Wanderkarte benötigt man nicht. Der Start/Zielpunkt ist am Marktplatz in Baunach. Wenn man Waldwanderungen liebt, ist man bei diesem Weg mehr als gut aufgehoben. Wir vermissten jedoch die Blicke ins Tal.
Traumhaft schön ist der Schlußweg entlang der Baunach.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:24 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,28 km/h
Anstieg:  214 m

Rund um die „Hohe Wann“

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oder: unterwegs im Hebst

Was macht man mit einer Stunde, die man an einem Sonntag Ende Oktober geschenkt bekommt und das Wetter auch noch einigermaßen mit spielt?
Klar, man geht raus – wandern!
Eine lange Wanderung konnten wir heute jedoch noch nicht laufen, da Motsi immer noch mit ihrer Erkältung zu Gange ist. In unserem Wanderweg-Fundus wurde Pädda und ich schnell fündig. Nach dem Frühstückt fuhren wir los Richtung Haßfurt in den Hassbergen.
Unser Ziel war die „Hohe Wann“.
Eine Route, die als kurz und abwechslungsreicher beschrieben ist.
Leider war der Wettergott heute nicht ganz so gut drauf und es zogen dicken Wolken über den Himmel auf. Egal, es blieb trocken und die Temperaturen kletterten in den zweistelligen Bereich. Herz, was willst du mehr?

Der Weg und seine Route.
Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Weg, der rund um die „Hohe Wann“ führt. Vorbei an Streuobstwiesen und wilden Hecken, entlang durch ein Naturschutzgebiet weiter über wunderbare Wiesen. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und ohne große Mühe zu laufen. Einzig der Auf- und Abstieg zur „Hohen Wann“ sind auf 200 Meter etwas steiler, jedoch mit festem Schuhwerk kein Problem. Der Ausblick ist gewaltig und man kann bei gutem Wetter bis zur Rhön blicken.

Entfernung: 6,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 1,54 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,53 km/h
Anstieg: 192 m

Vom Kreuzberg bei Dörfleins zur Helenenkapelle

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oder: das Schöne liegt so nah

Keine Ahnung wer von uns beiden diese kleine Wanderkarte aufgegabelt hat … ist auch völlig egal. Jedenfalls lag sie lange Zeit, völlig zu Unrecht nicht beachtet, bei meinen Wanderkarten. Vor kurzem wurde sie von mir wieder hervor gekramt, da relativ kurze Touren im Naturpark Haßberge vorgeschlagen sind. „Kurz“ heißt für mich Touren unter 10 km. Die sind momentan ideal um unsere kleine Motsi aufs weitere Wanderleben vorzubereiten. Einfache Touren, in der Nähe, die man relativ schnell abkürzen, oder abbrechen kann.

Nachdem wir seit Samstagmittag den Hund einer Freundin für ein paar Tage als Gasthund haben, nutzten wir den gestrigen wunderschönen sonnigen Apriltag um die Route 18 dieser Wanderkarte zu laufen. Von Dörfleins über den Kreuzberg, hinauf zur Helenenkapelle und hinunter zum Main. An dessen Ufer läuft der Weg entlang zum Ausgangspunkt.

Der Weg und seine Route
Man kann diesen hervorragend ausgeschilderten Wanderweg nur empfehlen. Der etwas steile Anstieg zum Kreuzberg wird mit einem überragenden Blick auf Bamberg belohnt. Weiter geht es durch den Mischwald zur Helenenkapelle und weiter hinab zum Main, um an dessen Ufer den Rückweg über zwei Keller zu gehen.

Entfernung: 7,54 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,39 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2,84 km/h
Anstieg: 179 m

Rund um die Ruine Bramberg

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oder: schöne Ostern!

Letzte Woche wurde für das Osterwochenende noch Sonne satt und mindestens 18° vorher gesagt. Je näher es auf den Karfreitag zu ging, desto mehr revidierte der Wetterbericht seine Meldung. Gestern Abend hatten wir zumindest einen Hauch von Frühling, der heute Morgen schon wieder vorbei war.
Egal, da Motsi ihr Bein seit über 10 Tagen wieder normal belastet und das Hunde-Kind vor Energie zu platzen scheint, haben wir uns für heute eine etwas längere Wander-Runde heraus gesucht. „Länger“ fürs Hundekind, für uns sind das noch „Sonntagnachmittagsspazierläufe“. Nordwestlich von Bamberg erstreckt sich der Naturpark Haßberge, in dem wir mit Sicherheit noch öfters laufen werden. Wir suchten einen Route heraus, die zwischen 6 und 8 km angegeben war. Unser Motsi-Kind ist ganz toll mit gelaufen und es scheint so, dass wir langsam die Streckenlängen steigern können.

Der Weg:
Ein breiter gut beschildeter Wanderweg, der zu 2/3 im Wald verläuft. Etwas anspruchsvoll ist der kurze Anstieg zum Bramberg.
Möchte man zur Ruine, muss man auf den Wechsel von „roter Ruine“ auf „grüne Ruine“ achten, da erstere nicht zur Ruine führt.

Entfernung: 7,42 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,3 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 2,69 km/h
Anstieg: 213

 

Baunach – Veitenstein – ….

15-DSC_2632_tonemapped oder: Päddas wundersame one-way Wege

Seit Tagen brauste der heftige Orkan Niklas  über Deutschland. Sintflutartige Regenschauer mit heftigen Stürmen fegten übers Land. Der Ausblick aufs Osterwetter verhießt gar nichts Gutes. Ich sah mich schon im Gedanken am Kaminfeuer sitzend und eine guten Krimi lesend. Gestern deutete der Wetterbericht einen kleinen Lichtblick an – es sollte heute zumindest trocken sein. Unser Wanderherz schlug höher und Pädda zog auch gleich einen Rundwanderweg in den Hassbergen aus dem Wanderweg-Ärmel. 17 km „rund“ sollte er sein und der Start- und Zielpunkt waren in Baunach, einem kleinen Städtchen nördlich von Bamberg. Unsere Entscheidung ob wir laufen oder eher auf dem Sofa liegen würden, vertagten wir auf den heutigen Morgen. Der Wettergott hatte Einsehen mit uns. Es war zwar  nicht der weiß/blaue bayerische Himmel, doch es war trocken und fast windstill. Also schnell mit unserem Senior-Hund Gassie gehen und dann ab nach Baunach. Mein Rucksack war wieder mit 9,5 kg beladen, damit ich im Training für den bald anstehenden „Frankenweg“ bleibe. Wir starten am Marktplatz in Baunach, Richtung Veitenstein Der Weg ist gut ausgeschildert, trotzdem schaue ich immer wieder gerne auf die Wanderkarte … und ….

„ääähhhmmmhm Pädda … der Weg führt nicht zurück nach Baunach …“

Pädda las die Wanderwegbeschreibung mehrmalig, doch es änderte sich nichts an dem Endpunkt, der nicht in Baunach lag, wo unser Auto stand. Wir entschieden uns, auf jeden Fall bis zum Veitenstein zu laufen und dann irgendwie uns zurück nach Baunach durch zu schlagen, weil den selbigen Weg zurück zu laufen … das ist nicht zwingend unser Ding. Aus den angedachten 17 km wurden dann letztendlich 21,5 km 🙂 Im Prinzip ein gutes Training für unseren baldige Wanderung auf dem Frankenweg.

Der Weg und seine Route Gut ausgeschildeter Wanderweg. Rote Burg auf weißem Grund. Der Weg selbst verläuft lange Zeit im Wald, auf breiten und geschotterten Wegen. Einzig der Ausblick vom Veitenstein war gigantisch. Man kann von hier aus bis zum Zabelstein im Steigerwald blicken. Ansonsten ist der Weg eher etwas für einen Sonntagslauf, wenn man dann den Zug, der unter der Woche stündlich fährt, zurück nach Baunach nimmt 😉

Entfernung: 21,5 km Gesamtzeit in Bewegung: 4:52 Sunden Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:10 km/h Anstieg: 565 m