Kleines Käseküchlein

Wandern in Franken

oder: Ein Törtchen in Ehren ….

Der Blick aus dem Fenster versprach nichts Gutes. Dunkle Regenwolken hingen am Himmel und ich musste heute Morgen beim ersten Gassiegang auch wieder die dicke Winterjacke anziehen. Der Frühling hatte heute eindeutig eine Pause eingelegt und gedanklich sah ich mich eher auf dem Sofa mit einem Buch in der Hand sitzen, als die angedachte Wanderroute zu laufen. Da es selbst Pädda heute nicht ins Freie zog, wuchs meine Chance auf einen guten selbst gebackenen Kuchen ungemein. Und ich hatte Glück! Mein weltbester Bäcker zog seine Bäckermütze auf und zauberte heute etwas ganz besonderes, was diesen tristen Tag unheimlich versüßte.

Mürbeteig
100g Butter
50g Zucker
200g Mehl
1 Eigelb

Füllung
50g Butter
6 Eier
200g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1TL abgeriebene Zitronenschale
500g Quark
30g Mehl
30g Stärke
Fruchtgelee nach Geschmack

Wandern in Franken

Den Mürbeteig zubereiten und in die mit Backpapier ausgelegten Förmchen jeweils eine Lage geben und an drücken. Im vorgeheizten Backofen – 200° – ca. 15 Minuten backen. Nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Wandern in Franken

Für die Füllung die Butter schmelzen lassen und danach wieder abkühlen lassen. Eier mit 100g Zucker schaumig schlagen. Das Vanillemark und die Zitronenschale hinzufügen. Quark, flüssige Butter und die Restlichen Zutaten unterrühren.

Wandern in Franken

Die Füllung in die Förmchen verteilen und im Backofen bei 180° ca. 40 Minuten backen. Nachdem die Förmchen ausgekühlt sind vorsichtig mit einem Messer den Rand lösen und aus den Förmchen heben. Das Fruchtgellee mit 2 EL heißem Wasser glatt rühren und die Törtchen damit verzieren.

 

 

 

Päddas Käsekuchen

Peters Käsekuchen

oder: neben Pädda’s-Mohnkuchen, für mich der König unter den Kuchen

Backen ist nicht mein Ding. Deshalb schaue ich meinem Mann auch nie über die Schulter wenn er samstags seine Bäckermütze aufsetzt.  Für mich ist das nichts: Mehl sieben, Zucker wiegen, hier und da eine Priese in den Teig zu geben, da und dort eine Schüssel mit Eischnee oder sonstigem weiter rühren, da eine Form auspinseln und dort eine Butter schmelzen lassen. Kneten, rühren, zusammen mischen, unterheben … das alles sind für mich Fremdwörter und werden es auch, bis auf ganz wenige Ausnahmen,  weiter bleiben. Wozu soll ich mich denn in die Kuchenback-Küche stellen, wenn ich einen sagenhaften Hobby- Bäcker mein eigenen nennen darf? Einzig unsere Hunde leisten Pädda Gesellschaft, weil sie immer die Quark-, oder Sahnebecher ausschlecken dürfen. Wenn der Kuchen dann fertig gebacken ist, sein Geruch leise durchs Haus zieht und nach mir ruft:“ Verkoste mich!“ dann erscheine ich wieder auf der Küchenbildfläche. In der Hand zwei Kuchenteller haltend und in freudiger Erwartung auf den bevorstehenden Genuss. Nicht selten kommt es vor, dass dieser Käsekuchen den Montag nicht mehr erleben wird.

Peters Käsekuchen

Zutaten für den Boden

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1/2 P. Backpulver
  • 1 Ei

Zutaten für die Füllung

  • 500 g Quark
  • 150 g Zucker
  • 3 Eier getrennt
  • 2 Becher Schmand
  • 1 Tasse Öl
  • 125 ml Milch
  • 1 P. Vanillepudding-Pulver
  • 1 Prise Salz,
  • 3 EL Öl
  • Fett für die Form
  • Peters Käsekuchen

Aus den Zutaten für den Boden einen Mürbeteig kneten und in den Kühlschrank stellen. Wenn dieser etwas abgekühlt ist, eine Backform einfetten und den Mürbeteig am Boden und Rand gleichmäßig verteilen. Für die Füllung den Quark, Zucker, die Eigelbe, Schmand, Öl, Milch und Vanillepudding-Pulver gut verrühren. Eine Tasse der Füllung bei Seite stellen. Quark-Schmand-Mischung auf den Mürbeteig verteilen und 45 Minuten bei 180° backen. Zwischenzeitlich die drei Eiweiße, eine Prise Salz und drei EL Zucker steif schlagen. In diese Masse die beiseite gestellte Füllung aus der Tasse zu dem Eischnee unter heben und auf den gebackenen Kuchen verteilen und noch 15 Minuten backen. Der Kuchen muss bei leicht geöffneter Backofentüre auskühlen, da er sonst zusammen fällt.

Peters Käsekuchen