In Volkach’s Weinbergen

oder: Was für eine herrliche Wanderung!

Es war ein heißer und trockener Sommer, der Sommer 2022.
Temperaturen, die man eher südlicher vermutet.
Ab Mai gab es bei uns keine Regentropfen und das Thermometer stieg fast täglich über 30°.

Nein, das war mit Sicherheit kein Wanderwetter.
Weder für uns, geschweige für die Wuffels.

Der Herbst und vor allem der Oktober war der wärmste seit den Wetteraufzeichnungen.
Äußerst schlecht für unsere Natur – aber für uns Menschen, einfach Klasse!
Einiges an privaten Vorkommnissen im September und Oktober hatte unsere Wanderlust komplett ausgebremst.
Am 30.10 war es endlich soweit, dass wir endlich wieder wandertechnisch unterwegs waren.

Pädda trippelte schon einige Tage, dass er uuuunbedingt noch einmal im Weinland unterwegs sein wollte.
Da wir anderen Drei im Sommer nicht sonderlich sportlich waren, wollten wir keine zu große Runde laufen.
Volkach, immer eine gute Adresse für Weinbergwanderungen, war schnell als Start und Ziel festgemacht.
Schnell zog Pädda eine Route aus dem Hut.
Von Volkach durch die Weinberge nach Fahr und zurück über „Maria im Weingarten“.
Hörte sich super an! Los gings!
Tja, wer unsere Wandrungen liest weiß, dass irgendwo ein Haken war.
Klar. Der Wanderweg war wieder einmal nicht ausgeschildert 😉
Zum Glück hatten wir an der er Main Brücke noch einen Schnappschuss von der Wanderkarte mit genommen.
Und so ganz unbekannt ist diese wunderbare Landschaft für uns ja auch nicht 🙂

Es war ein traumhaft schöner Weg!!
Durch den aufsteigenden Nebel durch die Weinberge hoch zur Vogelsburg.
Oben Richtung Mainfähre Fahr. Mit der Fähre über den Main und wieder zurück.
Entweder entlang des Mains, oder wie wir: Nochmal durch die Weinberge.

Der Weg und seine Route (Link zur Aufzeichnung)
Es gibt einige ausgeschilderte Wanderwege von Volkach über Astheim, zur Vogelsburg.
Oben angekommen über die Straße und entlang dem Naturlehrpfad hinunter nach Fahr.
Hier muss man aufpassen, da es keine Beschilderung gibt.
Auf der anderen Mainseite entlang des Mains Flußabwärts und sobald als möglich links abbiegen um wieder in die Weinberge zu kommen.
Wer es gemütlicher haben möchte, am Rad/Fußweg am Main entlang zurück nach Volkach.

Entfernung:13,15 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:16 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:03 km/h
Anstieg: 144 m

Rund um Sesslach

oder: Was für ein Wetter!!

Das Wetter spielt verrückt.
Nach endlos langen nassen Wochen im Dezember und Januar wurde es kalt, bitterkalt.
Letzten Sonntag zeigte mittags das Thermometer noch -12° an.
7 Tage später, eben heute, waren es +13°.

Uns hielt nichts mehr auf dem Sofa.
Während ich gestern im Garten rum wuselte, drehte Pädda die erste Runde auf seinem Rad.
Für heute war eine kurze Wanderung angedacht. Bei diesem Wetter muss man einfach raus!
Nur: Wohin?
Unsere Wahl fiel auf eine Tour Rund um Sesslach.
Toll, dass uns auch ein ganz lieber Freund mit begleitete.

Für die Wandersaison 2021 war dieses heute ein mehr als gelungener Auftakt.

Der Weg und seine Route (Link zur Aufzeichnung)
Ein wunderschöner, gut zu laufender Wanderweg.
Der Aufstieg von Sesslach auf die Höhe ist problemlos. Auf dem Plateau hat man einen traumhaft schönen Ausblick bis weit hinter Coburg.
Leider sind die Markierungen nicht ausreichend, bis gar nicht vorhanden.
GSD hatte Dominik sein Outdoor-Wanderhandy mit dabei und konnte uns gut durch den Wald führen.

Entfernung: 11,88 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:87 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,04 km/h
Anstieg: 163 m

Im Itzgrund – Storchenweg

oder: Ein bisschen Wehmut …

Lange ist es nicht mehr hin, bis eine sehr lieb gewonnen Freundin uns verlassen wird.
Ihr beruflicher Werdegang hat sie in ein anderes Land verschlagen.
Gut, Österreich ist ja nicht gerade Australien. Trotzdem wird es nicht mehr möglich sein, sich schnell mal auf einen „Mädls-Ratsch“ zu treffen.
Gerne blicken Pädda und ich auf die vielen wunderschönen gemeinsamen Wanderungen und Aktivitäten zurück.
Was ich jetzt schon vermissen werde, sind unsere gemeinsamen Abende bei „Elida“ – unserem Frensdorfer Italiener.
Egal was es war. Eine Alpenwanderung zur „Coburger Hütte“ (nein, ich war nicht mit dabei, dafür ein fast flügger Sperling) oder eine Kajakbootstour auf der Wiesent und Main. Die gemeinsamen Spielenachmittage war genauso toll, wie die Überraschung, welche Tiere wieder zur Pflege aufgenommen waren.
Es war immer eine mehr als schöne Zeit mit Euch!!!

Die Tage rasen viel zu schnell und bald wird es „Tschüss“ heißen müssen.
Um so mehr freuten wir uns, dass Zeit zwischen „Kartons packen“ gefunden wurde, um  eine kleine Wanderung mit zu laufen.
Wir entschieden uns für den Storchenweg im Itzgrund. Ein leichter, einfacher und relativ kurzer Wanderweg.
Ideal für diesen herrlichen Wintersonntag.

Der Weg und seien Route (Link zur Aufzeichnung)
Es ist ein einfacher Wanderweg, westlich und östlich des Itzgrundes. Ohne große Steigung und ohne großen Wanderanspruch. Meist auf Hartbelag, wenig über Wiesen, oder Waldwegen.
Die Route ist nicht immer gut ausgeschildert. Zum Glück hatten wir eine digitale Wanderkarte mit dabei.
Traumhaft schön sind jedoch die Blicke vom Hügel hinunter auf den Itzgrund.

Entfernung: 12,2 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2:43 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,49 km/h
Anstieg: 89 m

Staffelberg – Vierzehnheiligen

oder: Wo ist die Sonne?

Es fühlt sich nach Wochen an, in der sich die Sonne sich nicht mehr gezeigt hat.
Nebel und dicke Wolken begleiteten uns die letzte Zeit.
Was für ein Glück, dass der Wetterbericht für das Wochenende „Sonne in den höheren Lagen“ angekündigt hat.
Nur: Wo sind die „höheren Lagen“ wenn man bedingt durch den erneuten lockdown auch nicht groß weg fahren darf?
Außerdem soll der Weg auf der Südseite sein. Damit wir auch wirklich Sonne abbekommen würden.

Es bleiben in dieser Gegend nur zwei „höhere Lagen“ zur Auswahl. Das Walberla oder der Staffelberg.
Wir entschieden und für den Rundweg StaffelbergVierzehnheiligen.
Es war noch ziemlich dunkel, als wir uns mit unseren Wuffies auf zum Staffelberg machten.
Tja, der Wettergott hatte leider dieses Mal kein Einsehen mit uns.
Nebel und Dunst begleitete uns ziemlich lange.
Allerdings kann sich auch Nebel von seiner schönen Seite zeigen 🙂
So wurde es doch eine tolle Wanderung!

Der Weg und seine Route (Link zur Route)
Vom Friedhof in Bad Staffelstein ist der Weg zum Staffelberg und weiter nach Vierzehnheiligen wunderbar ausgeschildert. Allerdings erfordert der Aufstieg zum Staffelberg einiges an Kondition.
Von Vierzehnheiligen aus, muss man jedoch etwas aufpassen um den richtigen Weg zurück nach Bad Staffelstein zu finden.
Verlaufen kann man sich nicht. Es gehen drei Wege zurück ans Ziel.
Bis auf ein paar kleine Stellen ist der Weg gut zu laufen.

Entfernung: 14,9 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:03 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,68 km/h
Anstieg: 341 m

Itzgrund – Milanweg

oder: Was für ein toller November Tag!!!

Ein, zwei Wege möchte ich noch nachführen.
Dazu gehört der Milanweg im Itzgrund.
Das Wetter ist momentan für November viel zu schön. Viel zu warm. Viel zu sonnig. Einfach zu viel vom Schönen.
Klar, dass wir diese tollen Tage fürs wandern nutzen.
Raus in die Natur. Laufen. Die Sonne im Gesicht spüren. Herz: Was willst Du mehr?
Vor ein paar Tagen nutzen wir dieses wunderbare Wetter um noch ein bisschen aufzutanken.

Ganz in unserer Nähe, zwischen Bamberg und Coburg verläuft der Itzgrund.
Ein Tal und ein Bächlein, das wir eigenartigerweise wandertechnisch noch nie viel Beachtung schenkten.
Total misslich! Der Milanweg im Itzgrund gehört zu einem der schönsten Wege, die wir dieses Jahre gelaufen sind.

Der Weg und seine Route (Link zur Route).
Die Tour ist hervorragend mit dem schwarzen Milan auf weißem Grund ausgeschildert.
Unser Start- und Endpunkt war: Am Parkplatz in Hemmendorf
Der Weg ist als „schwer“ auf der HP vom Itzgrund ausgewiesen. Dieses können wir nicht ganz bestätigen.
Er ist relativ einfach zu laufen. Gut, ein paar Höhenmeter gibt es. Aber ohne „oben zu stehen“ kann man ja schließlich auch nicht übers Land schauen 😉

Entfernung: 17,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:91 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,18 km/h
Anstieg: 225 m