Rund um Sanspareil

Die Burg Zwernitz (Link) ist der Mittelpunkt von Sanspareil.
Der kleine verträumte Ort liegt im Landkreis Kulmbach, was nicht so ganz zu unserem Wandergebiet gehört.
Wir müssen ein bisschen fahren, bis in Sanspareil sind.
Langsam sollten wir jedoch unsere Wandergebiet etwas vergrößern.
Etliche Routen in der Fränkischen Schweiz und im Steigerwald habe schon Fußabrücke von uns.

Der 13.10. sollte nach dem Wetterbericht ein mehr als goldener Oktobersonntag werden.
Und der Wetterbericht behielt Recht.
So ein strahlender Tag, so eine schöne Wanderung, so eine wunderschöne Gegend!
Der einzige Wermuthstropfen war: Die Tour war nicht sonderlich gut ausgewiesen.
Eigentlich war sie gar nicht ausgewiesen.
Wir liefen nach einem „ungefähr Plan“, den Pädda irgendwo aus dem Internet ausgedruckt hatte.
Egal – der Weg hat uns für alles entschädigt.

Der Weg und seine Route (Link zu outdooractiviti)
Sollte diese Route in der traumhaft schönen Gegend nach gelaufen werden, bitte unbedingt eine Wanderkarte mit nehmen.

Entfernung: 14,61 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,50 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,8  km/h
Anstieg: 98 m

Zeegental Rundwanderweg

Wie schnell doch die Zeit vergeht!
Diesen Rundweg sind wir vor fast 6 Wochen gelaufen.
Leider hatte ich bis jetzt noch keine Gelegenheit, diesen Weg mit „on“ zu stellen.
In den letzten Monaten war einfach zu viel los um sich abends noch die Route zu beschreiben.

Nachdem ich jetzt ein paar Tage frei habe, werde ich die letzten drei gelaufenen Routen zeigen.

Der Weg und seine Route (Link zu outdooractiviti)
Ein wunderbar ausgewiesener Weg. Der rote springende Ziegenbock führt einen super durch das Zeegental.
Die Aussicht – einfach Klasse!
Einen kleines „Vorsicht, der Wegweiser zeigt falsch“ ist im Wald nach dem Anstieg aus Zeegendorf.
Der Weg führt hier wirklich in einer fast 180° Kurve weiter. Wenn man gerade aus läuft (wie es logisch wäre) ist man abseits der Route.
Allerdings kommt man mit etwas Umwegen wieder auf die Hauptroute.

Entfernung: 15,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4,01 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,93 km/h
Anstieg: 236 m

Noch eine kleine Anmerkung. Die Fotos sind mit dem Handy fotografiert, da meine Kamera in der Wartung war.

Kräutergarten Coburg

Seit ein paar Monaten stand für mich fest, dass mein Geburtstagsessen mit Pädda in Bamberg sein sollte.
Die Steakkarte des neu aufgemachten Restaurant las sich gut und auch die anderen feinen Sachen wären durchaus ein Gaumenkitzel.
Kurz bevor ich reservieren wollte, las ich noch einmal die Bewertungen im Internet.
Hmmm … „schlechter Service“ … „falsches Essen gebracht“ …
So stellte ich mir jetzt nicht einen schönen Abend mit Pädda vor.
Nur: Wohin dann?
Mein Blick schweifte auf der Landkarte nach Norden und blieb in Coburg hängen.
Keine Ahnung, warum Coburg essenstechnisch für uns bis dato. eine „leerer Teller“ war.
Meine Entscheidung fiel relativ schnell auf den „Kräutergarten“ in Coburg.
Auf nach Coburg!

Vorweg sollte man wissen, dass es im „Kräutergarten“ große Fränkische Portionen gibt.
Wir werden dieses das nächste Mal (und es wird im Frühjahr ein nächstes Mal geben) berücksichtigen.

Vorweg gab es für mich einen Aperitif mit Holunderblütensirup.

Als Vorspeise wählte Pädda
Gebratene Kalbsleber mit frischen Pilzen und herbstlichen Salaten.

Meine Wahl fiel auf gebratene Riesengarnelen auf Ratatouille-Törtchen und gepickelten Shiitake Pilzen.

Hätten wir den Hauptgang nicht genommen und statt dessen uns gleich dem Dessert zugewandt – wir wären trotzdem mehr als satt geworden.

So kam das Hauptgericht für Pädda.
Zweierlei vom fränkischen Lamm mit Zitronen-Knoblauchjus mit Kartoggelgratin

Mein Wahl fiel auf Rehbraten mit Wacholderrahmsoße, frischen Pilzen, Selleriepürree und gebackene Knödel

Eigentlich waren wir nach diesen beiden Gängen mehr als „papp-satt“.
Trotzdem liebäugelten wir mit dem Nachtisch „Kräutergarten Dessert Variationen“, das wir zu zweit aßen.

Der „Kräutergarten“ ist eine sehr gute Adresse für ein genussvolles Essen.Einen Minuspunkt müssen wir jedoch geben.
Der ausgestopfte Mufflonkopf über dem offenen Kamin passt eher in eine Jagdstube, denn in so ein Restaurant.

Rundweg Nummer 5 – Pommersfelden

Pommerfelden_Rundweg_5_DSC_0505

oder: nebelige Wege können auch schön sein

Die vergangene Woche war wettertechnisch nicht der Hit. Regen ohne Unterlass.
Nein! Meckern geht gar nicht. Wir brauchen den Regen nach diesem trockenen Sommer unbedingt! Leider wird auch mein Wunsch nicht erhört, dass es nur in der Nacht regnet.
Um so schöner, dass für den heutigen Sonntag auch gutes Wetter angesagt war.
Um diese Jahreszeit möchte ich keine so lange Anfahrtszeit zum Wandergnuss haben. Schnell fiel die Wahl auf den Rundweg Nummer 5 in Pommersfelden. Der Weg ist mit ca. 15 km ausgewiesen. Ein nicht zu langer Weg, der fast zu Hause startet.. Herz was will man mehr?
Was für uns mehr als überraschend war: Diesen Weg kannten wir nur zur Hälfte. Wir waren tatsächlich auf Pfaden unterwegs, die uns neu waren 🙂
Leider hat sich der Hochnebel nicht so rasch verzogen. Die feuchte Kälte ist nicht so ganz mein Wetter. Aber es blieb trocken und zum Schluss bekamen wir auch noch ein bisschen Sonne zu sehen.

Der Weg und seine Route (Link zu outdooractiviti)
Wir starteten gegenüber dem Park des Schlosses „Weißenstein“. Auf breiten Flurbereinigungswegen liefen wir durchs Ebrachtal. Etwa in der Hälfte der Route, geht es auf die gegenüberliegenden Anhöhe. Auch hier sind meist breite Weg zu beschreiten. Der Weg Nummer 5 ist fast immer gut ausgeschildert. Nur im Neubaugebiet „Steppach“ ist der Wegweiser den Häusern anscheinend zum Opfer gefallen. Hier muss man ein bisschen aufpassen. Da man jedoch das Schloss Weißenstein immer sieht, findet man den Weg auch relativ einfach zurück zum Auto.

Entfernung: 13,2 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,08 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,02  km/h
Anstieg: 71 m

Der Seenländer

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Etappe 4: Von Gern nach Muhr am See

Der Morgen war sehr kalt. Der Nebel waberte über der Altmühl als ich mit den Hunden zur Frührunde unterwegs war.
Nach einem guten Frühstück zogen wir, bestückt mit Mütze und Handschuhen, weiter.
Die kalte, klare Luft spornte unser Hunde an. Sie trabten leicht und beschwingt in das mittelalterliche Städtchen Orbau.
Weiter ging es durch das Vogel- und Naturschutzgebiet „Das Wiesmet“
Durch lichte Wälder und schöne Wiesenlandschaften wanderten wir unter strahlend blauem Himmel nach Muhr am See.
Um 13:00 Uhr erreichten wir unseren Endpunkt.

Ein bisschen Wehmut war schon dabei, als wir ins Auto einstiegen. Wie schnell doch vier Tage vorbei sein können ….

Ein kleines Fazit möchte ich über die erste Hälfte unserer Tour ziehen:
Der Seenländer ist wunderbar ausgeschilderter, man kann sich eigentlich nicht verlaufen (wir jedoch schon – aber nur 500 Meter).
Der Weg führt meist abseits der Straßen.
Nur um Pleinfeld und Gunzenhausen hört man die Bundesstraße mit ihrem starken LKW-Verkehr.
Die Unterkünfte waren vom Preis- Leistungsverhältnis oberpreisig (trotz Nebensaison).
Man merkt, dass man in einem reinen Touristengebiet unterwegs ist.
Trotzdem werden wir „unseren“ 2. Teil des Seenländer laufen.
Was ich noch ganz besonders bemerken möchte:
Fiete und Motsi sind so Klasse mit gelaufen.
Diese Chows erhalten die Ehren-Medaille für Wanderhunde!

Der Weg und seine Route (Link)

Entfernung: 12,9 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,25 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,70  km/h
Anstieg: 60 m