Neues aus dem Chili-Land

Chili und Tomatenpflanzen

Seit drei Wochen haben wir tolles Frühlingswetter. Die Tagestemperatur klettert schon mal auf 22° und die Sonne zeigt sich den ganzen Tag am Himmel. Trotzdem ist es ist viel zu früh im Gartenjahr, meine umhegten und umsorgten Sämlinge in die Natur zu entlassen. Meine Büro-Chili`s scharrten allerdings schon heftig mit den Wurzeln in den Anzuchtstöpfen und aufgrund ihrer Größe und Wuchs müssen sie einfach raus.

Gesagt – getan. Letzten Donnerstag packte ich einen Großteil meiner jungen Chilipflanzen und fast alle angezogenen Tomatensämlinge ins Auto und brachte meine diesjährige Anzuchtsausbeute mit nach Hause. Pädda’s Augenbrauen zuckten etwas nervös, als ich meine Schätze im Wohnzimmer aufbaute. Morgens kommen nun die Jungpflanzen auf die Terrasse, abends zurück ins Wohnzimmer. Dieses Jahr bin ich so richtig stolz auf meine Aussaat. Es sind fast alle Chilisamen zu stattlichen Pflänzchen heran gewachsen und die Tomatenpflänzchen stehen den Chilis in nichts nach. Ich muss nur aufpassen, dass sie Päddas zarten Gehversuchen nicht im Weg stehen und hoffen, dass es keinen Frosttag mehr in diesem Frühjahr gibt. Naja, ein paar Nachzüglerpflanzen stehen noch für ein paar Tage im Büro … aber das sage ich Pädda lieber nicht.  Auf jeden Fall sind die Aussichten dieses Jahr mehr als perfekt, eine gute Ernte zu erhalten.

Kürbispflanzen

Enttäuschend waren die Kürbissamen. Von den zehn Samen haben sich nur fünf dazu entschlossen, Kürbispflanzen werden zu wollen. Hmmm … dann muss ich wohl mein Projekt „Frag den Nachbarn um Gartenland“ für dieses Jahr auf Eis legen. Wobei … wenn Pädda noch den „kleinen“ Rest der Büro-Chilis sieht …. 😉

Chili

und der Sommer wird scharf.

Chilisamen in Anzuchtstöpfchen

Chilisamen in Anzuchtstöpfchen

Mitte Januar fällt für mich der Startschuss für die Gartensaison. Auch wenns draußen klirrend kalt sein müsste (bis jetzt ist immer noch kein Schnee in Sicht) kruschel ich aus dem Keller die Anzuchtstöpfe und Minigewächs-häuser hervor. Gedanklich bin ich schon bei den vor uns liegenden warmen und sonnigen Monaten, in denen das Leben im Garten und Natur statt findet.

Hervorragend für die Anzucht meiner Chili- und Tomatenpflanzen ist das Bürogebäude in dem ich arbeite. In unseren Büros herrschen auch im Winter tropische Temperaturen von 24° und mehr. Die Fußbodenheizung und die Süd- Westseite mit den bis zum Boden verglasten Fenstern sind hervorragende Voraussetzungen für eine gute Keimung der Samen.

Gezogen werden mittelscharfe und scharfe Chilies, die auf der Schärfeskala  zwischen 4 und 8 liegen. Habaneros, die bei 10+ liegen wurden einmalig von mir angebaut. Ich esse zwar gerne sehr scharf, diese Chili-Sorte war allerdings auch mir viel zu scharf. Am Schluss landeten die Schoten im Bio-Müll. Diese Saison wurden Samen von wohl klingenden Chilis wie „Feuer Küsschen“, „Joes Long“, „Bulgarian Carrot“ oder „Ecuador Purple“ und „Serrano“ in die Anzuchtstöpfchen gesteckt. Jetzt muss ich mich etwas in Geduld üben und wenn alles so gut verläuft wie die Jahre davor, werden Mitte Februar die ersten Pflänzchen zu sehen sein.