Schloßberg – Burg Hohenstein

oder: Unterwegs „in der Heimat“

Unsere Wege in der „Fränkischen Schweiz“ und im „Steigerwald“ sind mittlerweile schon ausgetreten.
Es gibt wenig Ecken und Wege, die wir noch nicht kennen.
Klar: Wir sind auch hier schon etliche Jahre wandertechnisch unterwegs.

Langsam muss ein neues Wandergebiet von uns erschlossen werden.
Was mir aufgrund unserer „Frankenweg“ Wanderung in den Kopf gekommen ist:
Die wunderschöne Landschaft östlich vom Nürnberger Land bis hinein in die „Hersbrucker Alb“.
In Schnaittach wuchs ich auf und verbrachte fast 20 Jahre meines Lebens.
Um und durch Schnaittach verläuft auch „der Frankenweg“, den wir im Herbst l.J. weiter gelaufen sind.
Immer wieder landete ich in meiner 40 Jahre zurück liegenden Erinnerung, in Osternohe.
Ein kleines verträumtes Örtchen, dass zu Schnaittach gehört und nordöstlich davon liegt.
Nur wo hier die Wanderwege waren? Keine Ahnung!
Damals hatte ich andere Gedanken im Kopf, als durch die Natur zu wandern 😉
Schnell war jedoch ein Route im Internet gefunden, die wir heute gewandert sind.

Wo ich mich als „Schnaittacher Mädl“ jedoch arg an die Nase fassen muss:
„Burg Hohenstein“ war mir bis heute gänzlich unbekannt.
Was für ein Fauxpas!!!
Der Ausblick von der Burg hinab ins Tal und bis weit ins Land ist atemberaubend. ,
Die Burg selbst war jedoch geschlossen, genauso wie das Windbeutel-Café (Corona lässt grüßen)
Alles ein Grund, nach dieser verrückten Zeit, diesen wunderschönen Wanderweg noch einmal zu laufen.

Der Weg und seine Route. (Link zur Aufzeichnung)
Vom Schloßberg nach Hohenstein ist die Route gut mit der blauen Kreuz ausgeschildert.
Es geht durch eine traumhaft schöne Fränkische Landschaft und kleine Dörfchen.
Der Aufstieg nach Hohenstein ist gut zu laufen, jedoch ist der letzte Abschnitt zur Burg schon etwas steiler.
Zurück wanderten wir auf dem gut ausgeschilderten Weg Nummer 4.
Diese Route führt durch eine abwechslungsreiche, herrliche und bis auf wenige Ausnahmen, fast menschenleere Landschaft.
Prädikat: Topp 🙂

Entfernung: 10,01 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:18 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,08km/h
Anstieg: 253

Rundwanderweg Baunach

Rundwanderweg_Baunach_DSC_2644_tonemapped

oder: der Schweine-Weg

Die letzten Monate war ich geschäftlich viel unterwegs. Es blieb etliches auf der Strecke. Meine Familie, meine Freunde, meine Hunde, mein Garten.
Der wunderbare Sommer hat sein übriges dazu getan, dass ich nicht am PC war.
Die wenigen Stunden, die ich zu Hause verbrachte, war ich anderweitig unterwegs.
Damit die gelaufenen Routen nicht in der Versenkung verschwinden, werde ich diese getrackt und bebildert zeigen.

Los gehts mit dem Wildschwein-Weg um Baunach, gelaufen am 1.11.2018

Die Route und sein Weg

Der Weg ist super gut mit dem Wildschwein Symbol ausgeschildert. Eine Wanderkarte benötigt man nicht. Der Start/Zielpunkt ist am Marktplatz in Baunach. Wenn man Waldwanderungen liebt, ist man bei diesem Weg mehr als gut aufgehoben. Wir vermissten jedoch die Blicke ins Tal.
Traumhaft schön ist der Schlußweg entlang der Baunach.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:24 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,28 km/h
Anstieg:  214 m

Ebrach – Großbirkach – Ebrach

Im Steigerwald

oder: oh wie schön ist der Steigerwald!

Am Dienstag, als wir von unserem Ausflug aus dem Steigerwald zurück fuhren, machten wir kurz Halt in Ebrach. Neben der großartigen Kirche und dem Zisterzienser-Kloster, die man beide unbedingt besichtigen sollte und eine der schönst gelegenen JVA’s, die man weniger besichtigen kann, ist rund um Ebrach herum eine der herrlichsten Ecken im Steigerwald. Die grasenden Galloways auf den unendlichen Wei(t)den, die von den JVA-Bewohnern betreut werden, das nahe gelegene Handthal mit seinen Weinbergen, die wunderschönen Wälder, all das ist ein Garant für tolle und eindrucksreiche  Wanderungen.
Der Wetterbericht meldete für den Mittwoch trockenes und warmes Wetter und wir stellten aus zwei kurzen Wanderrouten rund um Ebrach eine etwas längere Wanderung zusammen. Aus einer 8 machten wir so kurz entschlossen eine große 0. Entlang dem kleinen Bach, der der Stadt den Namen gab hinein ins Naturschutzgebiet, rauf auf den Berg und auf der anderen Seite wieder zurück. Tolle Einblicke, Ausblicke, Höhen, Laubwälder, Pfiffer, Ruhe …. Herz, was will man mehr.

Der Weg
Traumhaft schöner Weg mit vielen reizvollen Ausblicken. Dem Wandersmann geht hier regelrecht das Herz auf. Fantastische Ausblicke über den Steigerwald auf der Bank nach dem Ortsausgang Hof, auf der rechten Seite.

Entfernung: 17,86 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5:03 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 5,18 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,2 km/h
Anstieg: 786 m

 

Frensdorf – Tempelsgreuth – Stappenbach – Frensdorf

Unterwegs in Franken

… oder unterwegs auf dem  „Pädda-Hoffmann-Wech“

Auweija … ob ich morgen die Treppe in den ersten Stock ins Büro schaffe, wage ich momentan noch ziemlich zu bezweifeln. Es sollte heute ein bisschen ein längerer Weg werden. Bei der Planung der Wanderung waren knapp 20 km angedacht. Pädda  und Smilla liefen letzten Herbst schon ein Stück des unbeschilderten Weges. Auf meinen Wunsch hin baute Pädda noch ein, zwei Schleifen mit ein. Heraus kam ein fast 26 km Rundwanderweg westlich von Frensdorf, der wunderbar abwechslungsreich ist, eine tolle Aussicht bietet und menschenleer ist. Gut, im Unterholz wird man wohl eher selten Wanderleute begegnen als auf ausgeschilderten Wanderrouten. Mit uns unterwegs waren viele Rehe und noch mehr Vögel. Wunderschöne Seidenreiher, die Rast in Franken machen bevor es in ihre Brutgebiete weiter geht. Die Kormorane saßen an den Weihern um Beute zu machen. Enten und Blässhühnchen sind schon in der Balz und das Anfang März.

Auch wenn wir ab und an etwas vom geplanten Weg abgekommen sind, dank Ortskenntnis und Navi war es ein toller Lauf. Trotzdem bin ich jetzt froh, dass die Wanderschuhe wieder im Keller stehen und meine Schulter entlastet ist. Es wird noch ein paar Läufe dauern, bis ich mit dem Deuter wieder auf du und du bin.

… ach ja, die Bierflaschen im Rucksack sind achtlos hingeworfenen leere Flaschen, die ich mit auf sammele um die Reisekasse für den Frankenweg aufzustocken 😉

Daten und Karte

Gesamtstrecke: 25,69 km (15,3 Meile/n)
Gesamtzeit: 5:31:59
Zeit in Bewegung: 4:36:43
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 4,46 km/h (2,8 Meile/h)
Durchschnittliche Geschwindigkeit in Bewegung: 5,35 km/h (3,3 Meile/h)
Maximale Geschwindigkeit: 11,97 km/h (7,4 Meile/h)
Durchschnittliches Tempo: 13:27 min/km (21:39 min/Meile)
Durchschnittliches Tempo in Bewegung: 11:13 min/km (18:02 min/Meile)
Schnellstes Tempo: 5:01 min/km (8:04 min/Meile)
Maximale Höhe: 399 m (1308 Fuß)
Minimale Höhe: 297 m (975 Fuß)
Höhenunterschied: 454 m (1489 Fuß)
Maximales Gefälle: 14 %
Minimales Gefälle: -19 %
Aufgezeichnet: 02.03.2014 8:27