1.000 Teiche Weg im Aischgrund

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oder: Franken ist so wunderschön!

Einem „Nicht-Franken“ schöne Wanderwege in Franken zu zeigen, ist sehr schwer.
Es gibt einfach viele schöne und traumhafte Routen;
Zu viele Aus- und Einblicke, zwischen Unter- Ober und Mittelfranken, dass es dem „gemeinen Frangg’n“ schwer fällt, „DEN“ Weg zu zeigen.
Ein liebe Kollegin stellte uns dann schon vor ein kleineres Problem, einen schönen, gut laufbaren Weg zwischen Herzogenaurach und Bamberg auszusuchen.
Pädda’s und mein Kopf rauchten.
Laufen wir nun die kleine Tour, da hinten links herum, oder doch besser, die etwas andere Tour da oben? Alternativ hätten wir auch den Weg zwischen da und dort …. oder doch lieber den Weg zwischen dort und da ….?
Es hat einfach viel zu schöne Touren in Franken.
Wir entschieden uns für den heutigen Tag, den 1.000 Teiche Wanderweg zu laufen.
In Mitten dem wunderschönen Aischgrund, zwischen lautstark quackenden Fröschen, Störche die auf dem Feld nach Futter suchen, durch kleine verträumte Dörfchen, in denen die „Katz (was weiß ich) ist“, waren wir heute unterwegs. Die Sonne zeigte sich von ihrer guten Seite und das Gewitter ließen wir aus.
Schön war’s !!!
und ja, Friederike, wir freuen uns auf unseren nächsten gemeinsamen Lauf !!!

Der  Weg und seine Route
Einfacher, schön zu laufender Weg, durch eine wunderschöne Landschaft im Karpfenland

Entfernung: 13,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,41 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,71 km/h
Anstieg:  84 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 14 Hundsdorf – Gräfenberg

Was gibt es schöneres, als am Ostersamstag von den Ratschenkindern aufgeweckt zu werden. Kinder, die noch vor Tagesanbruch die Menschen im Dorf zwischen Karfreitag und Ostersonntag zum Kirchgang wecken, da die Kirchenglocken an diesen Tagen nicht läuten.
Normalerweise drehe ich mich an diesen „ruhigen Feiertagen“ mit einem Schwung auf die andere Seite und mummle mich wieder kräftig ins Bett ein.
Heute allerdings musste ich mich stark aufs aufstehen konzentrieren. Mein Blicke auf Fiete lies mich auch nicht gerade aus dem Bett springen – der kleine Hund lag total tiefenentspannt auf seiner Decke und schlief tief und fest.
Nützt ja nichts, wir müssen raus – und zwar ALLE!
Unser Startpunkt in Hundsdorf war nicht gerade „um die Ecke“ und wir schaffen es tatsächlich um kurz vor 9:00 Uhr am Ausgangspunkt zu sein.
Da unsere Autos gestern schon umgestellten waren, konnten wir heute ganz gelöst los laufen (ein Auto stand bereits am Endpunkt in Gräfenberg).
Hundsdorf ist zum Glück „oben“ und „diesen Berg“ hatten wir schon mal 🙂
Unsere Route führte uns jedoch nicht lange auf ebener Strecke.
Kurz nach Hundsdorf ging es bergauf Richtung Sorg. Eine kurze Verschnaufpause und dann führte der Weg hinunter ins Tal nach Egloffstein. Den Stadt- (oder besser „Dorf“) Kern lies die Route links liegen.
Was für ein Glück!!
Egloffstein liegt nämlich ganz oben auf dem Berg. Die Route führt nach kurzer ebener Strecke, weiter ganz sanft den Berg hinauf nach Thuisbrunn. Entlang wunderschönen fränkischen Levaden und in einem sagenhaft kitschigen Tal, machten wir Rast.
Weiter gings durchs Todsfeldtal. Hier sollte man sich unbedingt Zeit nehmen den Wasserfall anzusehen.
Die Landschaft: einmalig!
Das Wetter: einmalig!
Die Laune: einmalig!
Die Tour: einmalig!
In Thuisbrunn angekommen, hätten wir noch mal Rast machen müssen.
Der Gasthof war mehr als „Fränkisch“ verlockend, die Schnapsbrennerei mehr als einladend… aber wir hatten noch etwas Strecke vor uns.
Durch das kleine Dörfchen Hohenschwärz wanderten wir weiter nach Gräfenberg. Auf diesen Kilometern wurden die Berge kleiner, die Ansteige sanfter, die Landschaf weicher.
Unsere Auto aus Gräfenberg holte das Auto in Hundsdorf ab, um dann weiter in Lillinghof, der morgiger Endpunkt, auf uns zu warten.
Für mich ist es etwas nervig, die Autos umzustellen. Bis Schnaittach werden wir dies noch so handeln, dann werden wir wieder auf dem Frankenweg übernachten.

Der Weg und seine Route.
Der Frankenweg ist bis jetzt super gut ausgeschildert. Man benötigt keine Wanderkarte.
Diese Strecke war relativ einfach zu laufen. Allerdings ist ein Auf- und Abstieg auf dem Frankenweg, normal.
Ab Hohenschwärz wird der Weg breiter und sanfter.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,49 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,08 km/h
Anstieg:  211 m

Vorbach – Jesserndorf – Unterpreppach

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oder: unterwegs mit Freunden

Es ist halt doch nicht ganz so einfach fünf Menschen nebst ihren drei Hunden terminlich unter einen Hut zu bringen.
Vor einiger Zeit haben wir es dann doch geschafft und sind zusammen mit einer befreundeten Familie einen schon lange ausgewählten Weg gelaufen.

Pädda und ich waren bis her noch nicht so oft in den Haßbergen unterwegs. Ein Wandergebiet, das ich, völlig zu Unrecht, nicht ganz auf dem Schirm hatte.
Seit dem unsere Freunde jedoch in diese Gegend gezogen sind, werden wir mit Sicherheit den einen oder anderen Weg gemeinsam laufen.
Die Haßberge sind ein wunderschönes Wandergebiet. Fern ab von Städten und Straßen. Traumhafte Aussichten in weitläufige Landschaften.
Toll, wirklich toll!!!
… ein dickes „Super!!!“ geht an Hannah. Du bist diese lange Tour toll mitgelaufen 🙂

Der Weg und seine Route
Die Tour ist auf der Outdooractiv Seite hoch geladen. Allerdings ist die Wegbeschreibung hierzu mehr als dürftig. Teilweise fehlen die Beschilderungen. Diese fehlenden Wegweiser haben uns ca. 3 km Umweg eingebracht. Aus den ca. 20 km wurden fast 22 km.

Entfernung: 21,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:09 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,55 km/h
Anstieg: 283 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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12. Etappe Tüchersfeld – Kirchenbirkig

Der Moment an dem die Nacht den Tag küsst, ist einmalig.
Abends nennt man es  „blaue Stunde“. Warum man für morgens keinen Begriff hat, ist mir ein Rätsel.
Solche Gedanken gingen mir heute um 6:15 Uhr durch den Kopf, als ich mit den beiden Hunden eine kurze Runde lief.
Lt. Wetterbericht sollte es ein traumhaft schöner Spätsommertag in diesem „endless summer 2018“ werden.
Pädda war tatsächlich auch schon kurz vor 7:00 Uhr startklar und los ging es zu der nächsten Etappe auf unserem Frankenweg.
Diesen Sommer über war es nicht möglich, die Tour weiter zu laufen. Beruflich verschlug es mich für einige Monate nach Hessen.
Die Wochenenden waren anderweitig verplant. Der Sommer war so heiß, dass wir lieber faul am Badesee lagen, als große Wanderungen zu planen.
Heute endlich war es wieder soweit, dass es tolles Wanderwetter gab und wir auf dem Frankenweg weiter wandern konnten.
Nicht nur Motsi und Fiete wurden die letzten Wochen trainiert, wieder längere Strecken zu laufen. Auch ich musste Laufmuskulatur aufbauen.
Die heutige Etappe sollte aus diesem Grund nicht zu lange sein. Zwischen 10 und 15 km – mehr nicht.

Um 9:30 Uhr starten wir von Tüchersfeld nach Kirchenbirkig. Es war mit einer der schönsten Teilstrecken die wir bis jetzt gelaufen sind.
Das Wetter, die Strecke, die Kondition: Alles BESTENS!!

Ja, es hat sich heute mehr als gelohnt, früh aus den Federn zu springen.

Der Weg und seine Route:
Ein traumhaft schöner Weg durch das Püttlachtal, hinauf nach Kirchenbirkig. Auf diesem Pfad sollte man trittsicher sein, da die alten Bäume mit ihren Wurzel schon ab und an einen Fuß stellen. Der Weg ist wieder topp ausgeschildert und es macht einfach Lust weiter zu wandern

Entfernung: 10,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,16 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,20 km/h
Anstieg:  186 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

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11. Etappe – Schottersmühle nach Tüchersfeld

Der Ostersonntag war wettertechnisch eher ein Novembertag. Doch heute, am Ostermontag, wurde ein schöner Tag vorhergesagt.  Auch wenn am Morgen dicker Nebel über der Fränkischen Schweiz lag, nach ein paar Schritten kam die versprochene Sonne hervor.

Die heutige Etappe war km-mäßig etwas kürzer von mir ausgemessen. Der Weg führte durch das wunderschöne Wiesenttal und ich dachte schon, wir wären dann nach 2 Stunden am Zielpunkt angelangt.
Dachte ich. Was dann kam war heftig. Der Aufstieg vom Tal hinauf nach Gößweinstein war schwierig. Wir mussten über ein, zwei, für mich sehr mulmige Stellen. Ich bin nicht schwindelfrei und der Weg führte wieder durch die Dolomitenfelsen. Nun blieb mir halt nichts anderes übrig, als weiter zu laufen.
Im Nachhinein war ich froh, dass die heutige Tour nicht ganz so viele Kilometer hatte.

Der Weg und seine Route.
Was man unbedingt anmerken muss: Der Frankenweg ist hervorragend ausgeschildert und man benötigt keine Wanderkarte zur Streckenführung.
Der heutige wunderschöne leichte Weg entlang des Wiesentals ist einfach zu laufen. Schwierig wird der Aufstieg nach Gößweinstein und von dort weiter zur Behringersmühle. In diesem Abschnitt sollte man trittsicher und teilweise schwindelfrei sein.

Entfernung: 11,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,53 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,08 km/h
Anstieg:  278 m

Bilder werden in einer Galerie gezeigt und es kann zu einer Ladezeit kommen.