Kaiserbachtal

oder: Verloren in Krögelstein

„Päääddddaaaa – WO BIST DU !!!!
Keine Antwort.
Das kann doch nicht wahr sein !! Wo ist Pädda und Motsi abgeblieben??
Man geht doch nicht in dem (auf der Landkarte fast nicht zu findenden) kleinen Dorf Krögelstein verloren ??
Doch: Man(n) kann !!
An der Abzweigung hinunter ins untere Dorf war ein Bushaltestelle. Mich faszinieren diese, wenn sie künstlerisch gestaltet sind und ich halte diese gerne fotografisch fest.
Es war nicht ganz einfach. Die Sonne stand nicht so, wie ich es gerne hätte … aber nach ein paar Minuten hatte ich mein Foto im Kasten.
… und mein Mann war weg.
Spurlos verschwunden. Nicht mehr auffindbar. Vom Erdboden verschluckt. Nicht mehr zu sehen.
Meine Rufe wurden im ganzen Dorf gehört – aber nicht von meinem Mann.
Fenster wurde geöffnet, neugierige Blicke kamen über den Gartenzaun. Pädda blieb verschwunden.
Langsam in Panik verfallen, durchforstete ich das ganze Dorf. Den Berg hinauf, den Berg wieder runter. (Krögelstein liegt mitten am Berg)
Pädda blieb wie vom Erdboden verschluckt.
Kann doch nicht sein, dass ich Pädda nebst Motis hier verlieren würde??
Jaaaa, man könnte ja anrufen, aber mein Handy lag zu Hause (hier wird sich eine Freundin ganz arg beömmeln, die mich immer wieder ermahnt, mein Handy endlich mal dahin zu legen, wo es hingehört. Nämlich: An die Frau)
Fast ganz Krögelstein, die Wanderer und Radfahrer beteiligte sich daran, meine verlorenen Mitläufer wieder zu finden.
Ja, ich habe die beiden dann auch wieder gefunden!!
Sie sind den Weg falsch abgebogen und nachdem ich mit meiner Bushaltestelle fertig war, lief ich jedoch den richtigen Weg.
… und schon sind zwei Mensch in dem kleine Dorf ständig aneinander vorbei gelaufen, ohne sich zu sehen.
Krögelstein wird noch in vielen Jahren von der Frau mit Hund sprechen, die ihren Mann mit Hund, in dem „kleinen Nest“ (sorry, aber das ist wirklich ganz klein), nicht gefunden hat.

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Der Weg ist sehr gut zu Laufen. Neben kleinen Anstiegen, geht es meistens flach weiter. Die Tour ist beschrieben im „Hikeline Wanderführer Fränkische Schweiz“. Da dieser Wanderweg verschiedene ausgeschilderte Touren entlang läuft, kann man auch keiner Beschilderung folgen.

Entfernung: 12,6
Gesamtzeit in Bewegung: keine Angabe
Durchschnittsgeschwindigkeit: keine Angabe
Anstieg: 200 m

Ahorntalweg

oder: Mal was „schwarzes“

Letzten Sommer wollten wir diesen Weg mit einer lieben Arbeitskollegin laufen.
Doch irgendwie passten die gemeinsamen Termine nicht.
Friederike, auch eine begeisterte Wandersfrau, kannte diese Route noch nicht.
Nach dem zweiten Anlauf in diesem Jahr, war es dann endlich soweit.
Der Wetterbericht versprach gutes Wetter und die Hunde waren untergebracht.
Motsi und Fiete konnten uns auf dieser Tour nicht begleiten.
Der Weg ist zu lange und hat für die Beiden zu viele Höhenmeter.
Motsi war ganz enttäuscht, als wir den Rucksack morgens packten und ohne sie los fuhren.

Es war ein perfekter Wandertag. Alles hat wunderbar geklappt.
Das Wetter, die Laune, meine Muskeln, meine Füße die Geschwindigkeit (na gut, an den Anstiegen war ich etwas langsamer), ansonsten „alles topp!!!“
Nichts, aber auch nichts hätte man an diesem Tag beanstanden können 😀

Interessant war, dass wir das erste Mal ohne unsere Hunde liefen.
… ganz anders, aber dennoch wunderschön!!!

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Der Name des Weges, passt nicht zur Tour 😀
Vom „Tal“ sieht man sehr wenig. Meist läuft man oben auf der Höhe und kann ins Tal schauen. Die Tour ist wunderbar mit dem Ahornblatt ausgeschildert. Man benötigt weder Karte noch Navi. Man sollte beachten, dass diese Route mit „schwarz“ gekennzeichnet ist.
Die Höhenmetern sind schon nicht ganz „ohne“

Entfernung: 24,44 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6,05 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:01 km/h
Anstieg: 690 m

Von Altenstein nach Lichtenstein

oder: Lichtenstein liegt in Franken

Leiden Hunde auch unter Frühjahrsmüdigkeit?
Motsi anscheinend schon!
Wie jedes Jahr, wenn es „rauswärts“ geht, läuft unser kleiner Hund unlustiger.
Von langen Wanderungen ist dann abzusehen.
Nicht nur wir wollen ja Spaß am Laufen weiter beibehalten.
Somit werden unsere Touren auch kürzer.
Bedingt durch die C-Krise müssen wir eh alleine laufen und so bieten sich kurze Strecken in unserer Nähe an.

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Durch den Wald der Hassberge führt er von Altenstein nach Lichtenstein und wieder zurück.
Die Route ist mit dem Wegweiser „rote Burg“ gut ausgeschildert. Karten oder Ortskenntnisse sind nicht nötig.
Für Waldliebhaber ist diese Tour ein Genuss, da er größtenteils durch den wunderschönen Mischwald führt.
Höhepunkt ist die Ruine in Lichtenstein.
Man sollte wissen, dass der Zugang zur Ruine nur über einen Gitterrost möglich ist.
Für meine beiden Hunde ist dieser Bodenbelag eher ungünstig.
Vor der Ruine an der Kirche ist jedoch ein hübscher Rastplatz für’s Brotzeiteln

Entfernung: 12,09 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,17 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,67 km/h
Anstieg: 66 m

Traumrunde Geiselwind

oder: in der Kürze, liegt die Würze

Nach wie vor herrscht der Corona-Ausnahmezustand.
Die Welt hat sich unerwartet verändert.
Hoffentlich ist es bald vorbei und wir bekommen „unser Leben“ wieder zurück.

Nicht desto trotz haben wir unsere Freude an den Wanderungen nicht verloren.
Momentan machen wir den Steigerwald mit seinen „Traumrunden“ unsicher.
Die Routen sind meist zwischen 9 und 12 km lang.
Zu wenig, um sie mit unseren Freunden gemeinsam zu laufen.
Mit der kleinen Familie und ihrem Mali fangen wir unter 16 km gar nicht erst an 😀 Diese Zeit wird hoffentlich bald wieder kommen !!

Heute waren wir auf der Traumrunde Geiselwind unterwegs.
Diese wunderschöner Wanderung verdient ihren Namen.

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Die Route ist wieder topp ausgeschildert. Verkaufen ist ausgeschlossen.
Start und Ziel waren für uns der kleine Ort Gräfenneuses.
Es ist auch möglich, anderweitig auf der Strecke einzufädeln.
Der Weg führt durch den wundervollen Steigerwald.
Ein- und Ausblicke sind grandios. Vor allem auch, durch die auf blühende Natur im Mai.
Den Raps- und Fliederduft konnte ich leider nicht einfangen.

Entfernung: 8,2 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2:18 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,55 km/h
Anstieg: 107 m

Traumrunde Iphofen

oder: Wie schön ist es bei uns!

Gestern standen die Zeichen für eine heutige Wanderung auf: „Negativ“.
Fiete hat sich das Fettvogel Futter im Garten einverleibt.
So viel Fett, verträgt nicht mal der dickste Hund.
Zum Glück haben wir ja alles zu Hause, um das wilde Innenleben vom Buberle wieder zu besänftigen.

Nach einer heftigen Gewitternacht (Motsi dachte, ihr fällt der Himmel auf den Kopf) beschlossen wir kurzfristig, diese Runde zu laufen.
Das Wetter war heute morgen kühl und trocken. Es hingen zwar dicke Wolken am Himmel, jedoch versprach der Wetterbericht, trockenes Wetter.
Fietes Innenleben war wieder ruhig und es stand alles auf „go“.

Der Weg und seine Route (Link zum gelaufenen Weg)
Die „Traumrunden“ in der Gegend von Kitzingen sind wunderschön.
Start und Ende waren für uns der Wanderer Parkplatz „Ringsbühl“. Man kann aber auch an anderen Stellen auf den Weg einfädeln.
Dieser Weg führt auch hinauf auf die Ruine Speckfeld. Ein wunderbarer Ausblick belohnt den etwas steilen Anstieg.
Durch den lichten Steigerwald geht es wieder zurück zum Parkplatz.
Diese Tour ist auch hervorragend ausgeschildert.
Was bei dieser Route zu bedenken ist: Er führt größtenteils durch den wundervollen Wald des Steigerwaldes.
Tiefe Einblicke auf die Weinberge hat man nur bis zur Ruine Speckfeld.

Entfernung: 13,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:42 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,55 km/h
Anstieg: 147 m