Zwei Täler Wanderung

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oder: im Frühtau …

Samstags um 6:45 Uhr aufzustehen, fordert schon einiges von mir ab.
Aber wie heißt es so schön? „Watt mutt, datt mutt!“
Und wir „mussten“ wieder mal dringend die Füße vertreten.
Da es ein heißer Tag werden sollte, wollten wir früh laufen.
Die Route musste relativ kurz sein, da die Wuffels und ich etwas aus dem Training sind.
Seit unserem Frankreichurlaub waren wir nur noch im Garten unterwegs.

Wir hatten uns für heute einen Wald-Wander-Weg heraus gesucht.
Im Steigerwald ist es einfach, solchen zu finden.
Unsere Wahl fiel auf den Zwei-Täler-Wanderweg.
Eine gute Entscheidung. Diese Tour führt fast ausschließlich durch den wunderbar, schattigen Steigerwald.

Der Weg und seine Route
Topp ausgewiesener Wanderweg. Das R10 ist gut sichtbar markiert und man benötigt keine Karte. Startpunkt und Endpunkt ist die Kirche in Obersteinbach. Der R10 Weg ist ein einfacher, sehr gemütlicher Wanderweg, der ohne größere Anstrengungen auf breiten Wegen durch den Steigerwald führt.

Entfernung: 10,3 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2:33 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:04 km/h
Anstieg: 127 m

Zum Storchenfoto eine kleine Anmerkung.
Es ist nicht ungewöhnlich für diese Gegend, Störche auf dem Dach zu sehen. Dieses Nest ist auf dem Dach der Brauerei in Mönchsambach. … unser Bierkrug zeigt das Embleme 😉

Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

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11. Etappe – Schottersmühle nach Tüchersfeld

Der Ostersonntag war wettertechnisch eher ein Novembertag. Doch heute, am Ostermontag, wurde ein schöner Tag vorhergesagt.  Auch wenn am Morgen dicker Nebel über der Fränkischen Schweiz lag, nach ein paar Schritten kam die versprochene Sonne hervor.

Die heutige Etappe war km-mäßig etwas kürzer von mir ausgemessen. Der Weg führte durch das wunderschöne Wiesenttal und ich dachte schon, wir wären dann nach 2 Stunden am Zielpunkt angelangt.
Dachte ich. Was dann kam war heftig. Der Aufstieg vom Tal hinauf nach Gößweinstein war schwierig. Wir mussten über ein, zwei, für mich sehr mulmige Stellen. Ich bin nicht schwindelfrei und der Weg führte wieder durch die Dolomitenfelsen. Nun blieb mir halt nichts anderes übrig, als weiter zu laufen.
Im Nachhinein war ich froh, dass die heutige Tour nicht ganz so viele Kilometer hatte.

Der Weg und seine Route.
Was man unbedingt anmerken muss: Der Frankenweg ist hervorragend ausgeschildert und man benötigt keine Wanderkarte zur Streckenführung.
Der heutige wunderschöne leichte Weg entlang des Wiesentals ist einfach zu laufen. Schwierig wird der Aufstieg nach Gößweinstein und von dort weiter zur Behringersmühle. In diesem Abschnitt sollte man trittsicher und teilweise schwindelfrei sein.

Entfernung: 11,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 2,53 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,08 km/h
Anstieg:  278 m

Bilder werden in einer Galerie gezeigt und es kann zu einer Ladezeit kommen.

Ebrach – Stollberg – Ebrach

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oder: Zwergie ist zu Besuch

Zwergie ist ein Sonnenschein!
Schon immer gewesen und nicht anders kennen wir den kleine Hosenmatz, der das zarte Alter von zwei Jahren kurz überschritten hat. Zwergies Eltern meinen zwar, dass ihr Bube auch anders könne, aber bis dato hatten wir anscheinend immer Zwergies Sonnentage genießen dürfen.
Um so mehr freuten wir uns, dass Zwergie sich nebst Eltern für den Ostersamstag zu Besuch bei uns anmeldete.
Nachdem wir alle gerne wandern, fiel die Wahl des Tagesprogramms auf eine kurze und feine Route im Steigerwald. Zwergies Papa meinte, dass er mit der „Non plus ultra“ Zwergiekrackse ohne Probleme einige Stunden wandern könne.
Fein – dann können wir einen Weg im Handthal wandern, ein Wandergebiet im Steigerwald, eingerahmt von Buchenwäldern, Weinbergen und malerischen kleinen Ortschaften.
Unsere Wahl fiel auf einen kurzen Weg und nicht nur das Zwergie hatte einen tollen Tag.

Der Weg.
Ein relativ einfach zu laufender Weg. Die Route zum Stollberg ist durch ihren Anstieg und die Stufen zur Ruine steil, vor allem auch, wenn man einen Zwergie im Rücken sitzen hat. Ansonsten ein gut ausgebauter und kurzweiliger Weg mit vielen wunderbaren Einblicken vom Stollberg ins Tal.

Entfernung: 11,92 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:20 Sunden
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3:09 km/h
Anstieg: 414 m

Ebrach – Großbirkach – Ebrach

Im Steigerwald

oder: oh wie schön ist der Steigerwald!

Am Dienstag, als wir von unserem Ausflug aus dem Steigerwald zurück fuhren, machten wir kurz Halt in Ebrach. Neben der großartigen Kirche und dem Zisterzienser-Kloster, die man beide unbedingt besichtigen sollte und eine der schönst gelegenen JVA’s, die man weniger besichtigen kann, ist rund um Ebrach herum eine der herrlichsten Ecken im Steigerwald. Die grasenden Galloways auf den unendlichen Wei(t)den, die von den JVA-Bewohnern betreut werden, das nahe gelegene Handthal mit seinen Weinbergen, die wunderschönen Wälder, all das ist ein Garant für tolle und eindrucksreiche  Wanderungen.
Der Wetterbericht meldete für den Mittwoch trockenes und warmes Wetter und wir stellten aus zwei kurzen Wanderrouten rund um Ebrach eine etwas längere Wanderung zusammen. Aus einer 8 machten wir so kurz entschlossen eine große 0. Entlang dem kleinen Bach, der der Stadt den Namen gab hinein ins Naturschutzgebiet, rauf auf den Berg und auf der anderen Seite wieder zurück. Tolle Einblicke, Ausblicke, Höhen, Laubwälder, Pfiffer, Ruhe …. Herz, was will man mehr.

Der Weg
Traumhaft schöner Weg mit vielen reizvollen Ausblicken. Dem Wandersmann geht hier regelrecht das Herz auf. Fantastische Ausblicke über den Steigerwald auf der Bank nach dem Ortsausgang Hof, auf der rechten Seite.

Entfernung: 17,86 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5:03 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 5,18 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,2 km/h
Anstieg: 786 m

 

Werntalquelle

 

Auf dem Weg zur Werntalquelle

oder: nur die Hadd’n kommen in Gadd’n

Da die deutsche Nationalelf heute Abend den Titel auf die Weltmeisterschaft erringen kann, wollten wir uns dieses wichtige Fußballereignis nicht entgehen lassen.

So fiel die Wahl unseres heutigen Wanderwegs auf etwas Kurzes. Wir entscheiden uns für die Tour 16 aus dem Hikline Wanderführer „Fränkische Schweiz“.
Als ich heute Morgen vom Gassiegang mit den Hunden zurück kam zogen dicke, schwarze Regenwolken auf und der Blick zur „Fränkischen“ hinüber versprach auch nichts Gutes. Hmmm … laufen oder nicht laufen? Da es ja kein langer Wanderweg ist und die Anfahrt dahin nicht ganz so weit war, packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren los. Dicke schwere Gewitterwolken zogen tief durch die „Fränkische“.  Kaum vom Startplatz los gelaufen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Umdrehen? Weiter laufen? Smilla wäre liebend gerne wieder umgedreht … wir hatten Regenklamotten mit dabei und außerdem sind wir ja nicht aus Zucker. Schön war’s, trotz Naturdusche. Was wir allerdings vergeblich gesucht und nicht gefunden haben, war die Werntalquelle, obwohl wir genau den Weg gelaufen sind. Macht nichts – Wasser hatten wir ja mehr als genug.

Der Weg
Ein kurzweiliger Weg, entlang des Schulmühlenbaches, weiter zum Siegritzer Brunnen. Die Werntalquelle konnten wir trotz intensiven Suchens nicht finden. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt durch eine wunderschöne Landschaft. Als Sonntagnachmittag Spaziergang die ideale Tour.

Die aufgezeichnete Route

Entfernung: 6,54 km
Gesamtzeit in Bewegung: 1:39 Sunden
Höchstgeschwindigkeit: 5,19 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,94 km/h
Anstieg: 557 m