Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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Etappe 13 Kirchenbirkig – Hundsdorf

Vor 2 Wochen war noch die Rede von „Schnee“ an Ostern.
Naja, es wäre ja nicht das erste Mal, dass es Ostern schneit. Allerdings ist dieses Jahr Ostern relativ spät. Vielleicht hätte der Wettergott auch Einsehen mit uns und würde uns wenigstens ein paar schöne Stunden schenken?
Am vergangen Montag wurde der Schnee vom Wetterbericht relativiert und es war eine leise Andeutung von „Sonne und +18°“.
Dumm war jetzt, dass ich nach einer langen schweren Erkältung Pädda angesteckt habe und er nun schlimme Erkältungssymptome pflegen musste.
Der Wetterbericht hatte derweilen auch seine Meinung geändert und versprach uns für die Feiertage „Sonne satt“ mit bis zu 25° (ist schon ein bissi heftig für Mitte April). Zum Glück hat sich Päddas Erkältung auch weg geschlichen und Ostern versprach ein tolles Wochenende zu werden.
Wir haben wir es dann auch geschafft, heute gesund und bei strahlendem Wetter früh aus dem Bett zu springen und unsere 13 Tagestour auf dem Frankenweg zu laufen.
Es war ein Traum !!
Franken im Frühjahr, bei leuchtend blauem Himmel, die weißen Kirschblüten, die fast zu weiß sind, der sanfte Frühlingswind …. einfach nur schön 🙂

Der Weg und seine Route.
Wieder ein traumhaft schönes Teilstück auf dem topp ausgeschilderten Frankenweg.
Entlang zwischen Wiesen und Feldern, durch (noch lichte) Wälder. Einige Steigungen sind dabei gewesen, jedoch meisterten das unsere beiden Hunde auch mit bravour.
Ein absolutes Highlight auf diesem Weg ist die momentane Obstbaumblüte, die diesen heutigen wundervollen Tag noch mit einem i-Tüpfelchen ausgestattete.

Entfernung: 12,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,52 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,52 km/h
Anstieg:  239 m

Rundwanderweg Baunach

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oder: der Schweine-Weg

Die letzten Monate war ich geschäftlich viel unterwegs. Es blieb etliches auf der Strecke. Meine Familie, meine Freunde, meine Hunde, mein Garten.
Der wunderbare Sommer hat sein übriges dazu getan, dass ich nicht am PC war.
Die wenigen Stunden, die ich zu Hause verbrachte, war ich anderweitig unterwegs.
Damit die gelaufenen Routen nicht in der Versenkung verschwinden, werde ich diese getrackt und bebildert zeigen.

Los gehts mit dem Wildschwein-Weg um Baunach, gelaufen am 1.11.2018

Die Route und sein Weg

Der Weg ist super gut mit dem Wildschwein Symbol ausgeschildert. Eine Wanderkarte benötigt man nicht. Der Start/Zielpunkt ist am Marktplatz in Baunach. Wenn man Waldwanderungen liebt, ist man bei diesem Weg mehr als gut aufgehoben. Wir vermissten jedoch die Blicke ins Tal.
Traumhaft schön ist der Schlußweg entlang der Baunach.

Entfernung: 14,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3:24 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4,28 km/h
Anstieg:  214 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur schwäbischen Alb

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12. Etappe Tüchersfeld – Kirchenbirkig

Der Moment an dem die Nacht den Tag küsst, ist einmalig.
Abends nennt man es  „blaue Stunde“. Warum man für morgens keinen Begriff hat, ist mir ein Rätsel.
Solche Gedanken gingen mir heute um 6:15 Uhr durch den Kopf, als ich mit den beiden Hunden eine kurze Runde lief.
Lt. Wetterbericht sollte es ein traumhaft schöner Spätsommertag in diesem „endless summer 2018“ werden.
Pädda war tatsächlich auch schon kurz vor 7:00 Uhr startklar und los ging es zu der nächsten Etappe auf unserem Frankenweg.
Diesen Sommer über war es nicht möglich, die Tour weiter zu laufen. Beruflich verschlug es mich für einige Monate nach Hessen.
Die Wochenenden waren anderweitig verplant. Der Sommer war so heiß, dass wir lieber faul am Badesee lagen, als große Wanderungen zu planen.
Heute endlich war es wieder soweit, dass es tolles Wanderwetter gab und wir auf dem Frankenweg weiter wandern konnten.
Nicht nur Motsi und Fiete wurden die letzten Wochen trainiert, wieder längere Strecken zu laufen. Auch ich musste Laufmuskulatur aufbauen.
Die heutige Etappe sollte aus diesem Grund nicht zu lange sein. Zwischen 10 und 15 km – mehr nicht.

Um 9:30 Uhr starten wir von Tüchersfeld nach Kirchenbirkig. Es war mit einer der schönsten Teilstrecken die wir bis jetzt gelaufen sind.
Das Wetter, die Strecke, die Kondition: Alles BESTENS!!

Ja, es hat sich heute mehr als gelohnt, früh aus den Federn zu springen.

Der Weg und seine Route:
Ein traumhaft schöner Weg durch das Püttlachtal, hinauf nach Kirchenbirkig. Auf diesem Pfad sollte man trittsicher sein, da die alten Bäume mit ihren Wurzel schon ab und an einen Fuß stellen. Der Weg ist wieder topp ausgeschildert und es macht einfach Lust weiter zu wandern

Entfernung: 10,5 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,16 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,20 km/h
Anstieg:  186 m

Frankenweg – vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb

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10. Etappe Unterleinleiter – Schottersmühle

Pädda hatte Recht! Ostern war letztes Jahr später.
Letztes Jahr liefen wir Ostern die 7., 8. und 9. Etappe unsere Tour auf dem Frankenweg. Ostern war tatsächlich 2 Wochen später und die Natur dementsprechend weiter.
Egal. Manchmal darf auch Pädda Recht haben 😉 🙂
Wir laufen in Tagesetappen durch die Fränkischen Schweiz. Morgens fahren wir zeitig los und stellen die Autos am Start- und Endpunkt ab.

Gestern Abend war ich noch unschlüssig, ob wir von Unterleinleiter nur nach Muggendorf laufen sollten, oder gleich den Abstieg hinab zur Schottersmühle.
Ich wälzte die Wanderkarte und google maps hin und her und entschied mich für den Endpunkt unten an der Wiesent.
Ja hmmm … streckentechisch waren es die ausgerechneten 18 km. Allerdings hatte ich nicht berücksichtigt, dass dieses Teilstück durch die Fränkischen Dolomitefelsen führt und das Teilstück des Weges ist heftig. Berg auf und Berg ab – schnaaaauuuuffff.
Was uns ganz besonders freut: Unsere beiden Wuffels laufen prima mit. Mittlerweile sind wir schon ein ganz gut eingespieltes Wander-Team. Peter mit Motsi und ich mit dem Zwergie Fiete.
Super, wie toll die beiden heute gelaufen sind!

Der Weg und die Route.
Einfach ist diese Strecke nicht. Man muss auf den schmalen steinigen Pfaden äußerst trittsicher sein und eine gute Kondition ist für diesen Abschnitt Voraussetzung. Dafür wird man mit wunderschönen Ausblicken ins Wiesent Tal belohnt. Nicht nur die Sinterterrassen in der Wedebachschlucht sind ein absolutes Highlight auf diesem Weg

Entfernung: 18,6 km
Gesamtzeit in Bewegung: 5,11 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,58 km/h
Anstieg:  284 m

Es sind wieder einige Fotos zusammen gekommen und es kann etwas Ladezeit mit sich bringen.

Unterwegs nördlich um Frensdorf

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oder: aus der Haustüre rechts raus – und links wieder rein

Heute morgen lag dicke Nebelsuppe über Frensdorf. Es war schon schwer Motsi zu erkennen, die bei unserer morgendliche Runde einige Meter vor mir her trabte. Wieder zu Hause angekommen kuschelte ich mich noch mal feste unter die Decke und war gedanklich auch nicht auf „Wanderung“ eingestellt. Nichts desto trotz kramte Pädda in seinen Wanderrouten einige Vorschläge hervor, die alle mit einem „nö“ von mir quittiert wurden. Im Winter möchte ich keine langen Anfahrtswege (eigentlich gar keine) und gedanklich im Nebel zu laufen, war jetzt auch nicht das Highlight.
Egal, eine halbe Stunde später starteten wir von der Haustüre aus, rechts den Radweg entlang.
… und schon nach einem Kilometer wurden wir von einer strahlenden Sonne begrüßt.
Was waren das für tolle Eindrücke!
Die Sonne, die sich durch den dicken Nebel kämpfte, die von gefrorenem Tau überzogenen Landschaft, die noch im Nebel lag, das glitzern der Kristalle … einfach nur „wooowww“.
Wir sind Wege gelaufen die wir nicht kannten, hatten Aus- und Einblicke, die uns neu waren obwohl wir hier seit vielen Jahren wohnen. Zurück in Frensdorf, bogen wir dann links wieder vom Radweg ab und ein paar Schritte später standen wir vor unserer Haustüre.
Was für ein Glück, dass wir heute diesen wundervollen Tag draußen unterwegs waren!

Der Weg und seine Route
Wir sind ohne Wanderkarte und Markierung gelaufen, da wir uns hier in der Gegend auskennen. Die Wege sind einfach und ohne große Steigung oder Gefälle auf Wald-, Wiesen- und landwirtschaftliche geteerten Wegen.