Ein Wochenende in Tschechien

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oder: Unterwegs um Bozi Dar

Ursprünglich war das vergangene Wochenende anders geplant und gebucht. Zusammen mit einer befreundeten Familie wollten wir das Wochenende in Loket verbringen. Pädda fand und buchte eine Ferienwohnung  in Loket für uns 5 Personen, nebst 3 Hunden.
Doch wie es immer so ist. Es kommt anders, als man denkt. Die Hündin Fee, auf deren Läufigkeit die Familie schon seit Wochen wartete, stellte sich just in diesem Zeitraum ein.
Mit einem aktiven Rüden, einer zickigen Hündin und einer Hündin in den Stehtagen zusammen ins Wochenende zu fahren? Da schüttelten wir alle 5 den Kopf. Das ist nicht möglich, außer man möchte gerne Nachwuchs von einer Mali-Hündin und einem Chow-Chow Rüden.
Pädda und ich wollten jedoch nach Tschechien und da wir Loket schon kennen, wurde ganz schnell um entschieden.
Wir buchten ein kleine Hotel in Jachymov / Erzgebirge.
Ein kleiner verträumter Ort, in dem noch viel an Renovierungsarbeiten gemachte werden muss. Allerdings gibt es zwischen diesen wunderschönen, verfallenen Villen und Häusern, auch kleine schnuggeliche Häuschen.

Am Samstag Morgen fuhren wir zeitig los. Am späten Vormittag in Bozi Dar (1.050M) angekommen, wandelten wir durch eine traumhaft schöne Gebirgsmoorlandschaft. Leider waren wir nicht die Einzigen, die diesen Weg liefen. Zurück ging es dann durch einen einsamen Waldweg, der uns immer wieder Blicke in diese herrliche Landschaft frei gab.
Bozi Dar ist ein kleines, charmantes Dörfchen, ca. 5 km von der Deutsch/Tschechischen Grenze entfernt. Um diese Jahreszeit wird es von Wanderern und Radfahrern beherrscht, im Winter von den Skiläufern. Trotzdem fanden wir in einem kleinen Restaurant einen Tisch und aßen köstlich zu Abend.

Der Weg und seine Route.
Ein traumhaft schöner Weg durch das Hochmoor. Auf diesem Weg kann man sich nicht verlaufen.
Zurück liefen wir ein Stück auf dem Silberwanderweg. Die Wege sind breit, einfach zu laufen und gut ausgeschildert.

Entfernung: 9,3 km
Gesamtzeit in Bewegung:  3,01 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,09  km/h
Anstieg: 58 m

Rund um Frensdorf, Teil 2

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Oder: Sonniger Spaziergang 😉

Gestern Abend musste ich erst Mal meine Füße pflegen.
Was man als Wandersfrau einfach nicht außer Acht lassen sollte:
Die richtigen Schuhe sollten an den Füße sein.
Dumm, gestern waren es die falschen Schuhe und diese haben ihre Wirkung hinterlassen.
Aber: Wenn wir auf einer mehrtages Tour wären, könnte ich auch nicht einfach „nicht weiter“ laufen.
Also, andere Schuhe, vernüftige Wandersocken und Abmarsch!!Die Sonne brannte auch heute noch mal heftig vom Himmel und die beiden Wuffels waren froh, dass sie ihre Pfoten kurz vor zu Hause in der Ebrach kühlen konnten.

Der Weg und seine Route
Entlang des Radweges nach Vorra und weiter über Abtsdorf nach Birkach. Heimwärts schlugen wir uns über die Feldwege wieder zurück nach Frensdorf.

Entfernung: 12,3 km
Gesamtzeit in Bewegung: 3,04 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:1 km/h
Anstieg: 51 m

Rund um Frensdorf

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oder: Schnaufffff…. !!!

Diesen Herbst wollen wir wieder einige Tage auf Wanderschaft gehen.
Da ich im Sommer mehr im Garten unterwegs war, als mich sportlich zu betätigen, muss ich langsam Kondition aufbauen.
Pädda hat es konditionell einfacher. Während ich im Garten wühle, ist er mit seinem Rad unterwegs.
Hilft ja nichts, die Beine und der Rücken muss gestählt werden.
Und so zogen wir am Samstag ganz früh los um die erste Trainingseinheit zu absolvieren.
Die Hunde blieben zu Hause. Für sie war es gestern zu heiß und die Route zu lang.

Der Weg und seine Route
Die Tour führte uns von Frensdorf, nach Reundorf, weiter über den Distelberg nach Höfen und Stegaurach. Im Aurachtal liefen wir rauf nach Dellern unnd weiter nach Grassmannsdorf. Zurück ging es über Feld- und Waldwege.

Entfernung: 29,7 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:45 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 4:40 km/h
Anstieg: 297 m

Vorbach – Jesserndorf – Unterpreppach

Rundweg_Haßberge_2019

oder: unterwegs mit Freunden

Es ist halt doch nicht ganz so einfach fünf Menschen nebst ihren drei Hunden terminlich unter einen Hut zu bringen.
Vor einiger Zeit haben wir es dann doch geschafft und sind zusammen mit einer befreundeten Familie einen schon lange ausgewählten Weg gelaufen.

Pädda und ich waren bis her noch nicht so oft in den Haßbergen unterwegs. Ein Wandergebiet, das ich, völlig zu Unrecht, nicht ganz auf dem Schirm hatte.
Seit dem unsere Freunde jedoch in diese Gegend gezogen sind, werden wir mit Sicherheit den einen oder anderen Weg gemeinsam laufen.
Die Haßberge sind ein wunderschönes Wandergebiet. Fern ab von Städten und Straßen. Traumhafte Aussichten in weitläufige Landschaften.
Toll, wirklich toll!!!
… ein dickes „Super!!!“ geht an Hannah. Du bist diese lange Tour toll mitgelaufen 🙂

Der Weg und seine Route
Die Tour ist auf der Outdooractiv Seite hoch geladen. Allerdings ist die Wegbeschreibung hierzu mehr als dürftig. Teilweise fehlen die Beschilderungen. Diese fehlenden Wegweiser haben uns ca. 3 km Umweg eingebracht. Aus den ca. 20 km wurden fast 22 km.

Entfernung: 21,8 km
Gesamtzeit in Bewegung: 6:09 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,55 km/h
Anstieg: 283 m

Traumrunde Dornheim

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Schön, wenn sich der Wetterbericht auch mal positiv irrt!
Die letzten Wochenenden waren immer als regenfrei vorher gesagt worden, was leider nicht zutraf.
Für den vergangenen Sonntag, nach einem traumhaften Samstag mit 18° und strahlend blauen Himmel, wurde Regen gemeldet.
Nach einem prüfenden Blick am Sonntag Morgen entschlossen wir uns jedoch den Rucksack zu packen.
Der Himmel war zwar dick bewölkt – aber wir haben ja auch Regenkleidung mit im Gepäck.
Es war eine gute Wahl los zu ziehen. Der Wettergott meinte es gut mit uns und lies uns ohne Regen durch den Tag wandern.

Der Weg und seine Route
Die Traumrunde Dornheim hat seinen Namen verdient. Entlang der schön gelegenen Dörfchen, durch lichte Streuobstwiesen geht es in den Steigerwald. Weiter über Wiesen und kleine Wege durchs Naturwald Reservat Wolfsee und zurück nach Dornheim.
Der Weg wäre gut ausgeschildert. Allerdings haben Baumfällarbeiter im Wald zwei Mal an wichtigen Kreuzungen die Markierung entfernt.
So sind aus den angegebenen 14 km – fast 19 km geworden.
Es ist ein Weg, den wir mit Sicherheit noch einmal laufen werden.

Entfernung: 18,11 km
Gesamtzeit in Bewegung: 4:45 Std.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 3,81 km/h
Anstieg: 108 m