Ein Hundeblog

Ein Laika, drei Laiki

Schon seit einiger Zeit bin ich auf der Suche.
Nach einem Hund, der irgendwann mal nach meinen beiden Chows hier einziehen wird.
Nein, ich bin nicht verrückt!
Viele, viele Jahre vor Motsi`s Geburt, war ich schon mit Tineke in Kontakt, um zu hoffen, einen van Juttersburch’er nach Franken umtopfen zu dürfen.
Bei guten Züchtern muss man Zeit mitbringen, um einen Nachwuchs sein eigen nennen zu dürfen.
So sehr ich gehofft hatte, aber es wird leider keine „van Jutterburch“‚er mehr geben.

Ja das ist es, weshalb ich auf der Suche bin.
In Deutschland geht es nach dem Geschmack meines Mannes und mir, in der Chow Zucht leider in die falsche Richtung.
Die Bärchen sind total süß anzusehen, aber die Leichfüßigkeit, die ein van Jutterburch hat, um uns auf unseren Wanderungen zu begleiten, haben sie nicht.
Was noch ein großes Veto ist: Meinem Mann gefallen diese knautschigen Chow’s einfach nicht.

So fing ich an eine Art Checkliste zu schreiben und durchleuchtete allen Rassen, die in der Gruppe V eingruppiert sind.
Hängengeblieben sind wir dann tatsächlich bei zwei nicht so bekannten Rassen, Eine davon ist der Laika.

Eine Freundin meinte zu meinem Gedankengang:
„Oh je, ein Jagdhund!!!“
(Naja, meine beiden Chows sind keine Sofa-Chows, sondern „Jagd-Chows“. Fiete mussten wir lange im Wald suchen und Motsi stand ihm neulich in nichts nach.)
Eine andere Freundin meinte:
„Uli, du bist ein Chow Mensch und ob du mit einem andern Hund glücklich wirst???“
(Ja, das stimmt schon, aber es wird sehr, sehr schwer, solch einen Chow zu finden, wie wir ihn suchen.)

Und so kam es, dass ich mich im Januar auf machte, eine Laika-Züchter zu besuchen.
Was meinen Besuch total versüßte: Es lag ein Wurf im Kennel. Die drei Puppys waren gerade mal 7 Wochen alt.

Ohne Frage – Babys sind immer Zucker!
Vom ersten und viel zu kurzen Eindruck, sind es schon eine etwas andere Hausnummer als meine Chows.
Agiler, wendiger, hochbeiniger, lebhafter.
Meinem Mann gefallen sie, von meinen mit gebrachten Fotos, sehr gut.
Optisch komplett anders als die Chows und dennoch traumhaft schöne Hunde!!
Im Sommer werden wir uns das komplette Laiki Rudel ansehen, wenn sie auf einem großen Grundstück im Freilauf sind.

…aber und das war ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk für mich.

Es gibt sie doch noch (oder wieder??), die Züchter der Chows, die meinem Mann und mir das Herz aufgehen lassen.
Ein Chow Kennel den ich lange mit beobachte, hat uns mit auf die Interessentenliste gesetzt.
Wir hoffen sehr, dass es noch viele Jahre und mehr an Zeit brauchen wird, bis wir an dessen Türe anklopfen werden.

… aber mal andere Wuffels genauer zu betrachten, ist ja auch nicht ganz verkehrt 😉

4 Kommentare

  • Wunderschöne Bilder!
    Die Kleinen sind ja zu süß und ihr habt ja auch Erfahrung mit Nicht-Chowis.
    Eure Smilla war ja ein Lapphund oder?
    Würde mich interessieren welchen Chow-Züchter du meinst 😉
    LG
    Andrea & Koda

    • Danke, liebe Andrea.
      Ja, bei uns lebte fast 13 Jahre ein finnischer Lapphund,
      Diese Rasse stand nicht auf meiner Liste, da ich das wunderbare, kurze Fell meiner beiden Chows liebe und schätze.
      Fellpfelge in dem Sinne ist nur im Wechsel angesagt. Ansonsten haben die beiden den „Perlmutteffekt“. Ein Traum.
      Mein Chow-Blick ging in das Nordeuropäische Ausland.
      LG Uli

  • Ammann Renate

    Das war wohl die Stecknadel im Heuhaufen, die Du mit diesem Züchter gefunden hast. Dennoch bin ich jetzt schon gespannt, zu welcher Rasse die Reise am Ende führt. Viel Glück!

  • schbazl

    Nach dem „grauen Elchhund“ halte ich noch Ausschau. Könnte sein, dass ich ihn dieses Jahr in Frankreich sehen werde.
    Ja, es bleibt spannend und auch interessant, mal über den Hundenapf (oder bei uns heißt das Tellerrand 😀 ) zu schauen.

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