Ein Hundeblog

Stiftung für Bären

Nein, das Headerfoto ist nicht Motsi.
Auch wenn sie Ben auf diesem Foto (fast) ähnlich sieht 🙂
In Natura würden sich 20 kg und 350 kg gegenüber stehen 🙂
Ben ist ein ausgewachsener Braunbär, der im „Alternativen Wolf- und Bärenpark“ im Schwarzwald zu Hause ist.
 
Mitten in einer traumhaft schönen Gegend im Schwarzwald gelegen, liegt diese wunderbare Aufnahmestation für Bären, Luchse und Wölfe in Not.
Schon letztes Jahr kam ich durch Zufall auf die Homepage. Naja, „Zufall“ war es nicht ganz. Meine Liebe zu den Bären lebt auch in meinen Hunden.
Seit längerer Zeit bin ich Patin eines kleinen geretteten Gallenbären in Asien.
So war es kein Wunder, dass ich irgendwann virtuell im „Alternativer Wolf- und Bärenpark“ aufschlug.
 
Meine Augen begannen zu leuchten als ich von den „Fototagen“ las. Was für ein Glück – es gab noch freie Plätze und schon war mein Tag gebucht.
 
Um 8:00 Uhr war Treffpunkt im Park.
Bei einem gemeinsamen Frühstück wurden wir Fotografen, unter sachkundiger Leitung einer Mitarbeiterin des Parks, in das Verhalten der Bären und Wölfe im Terrain eingewiesen.
Was jedoch viel wichtiger war: Unser Verhalten gegenüber diesen wundervollen Tieren.
Oberstes Gebot in diesem Bärenpark ist, die Tiere weder anzusprechen und anzulocken, geschweige anzufassen.
Drei jungen Bären aus Albanien sind (leider) Menschen gewohnt, da sie als Welpen ihren Müttern entrissen wurden und keine Scheu vor Menschen haben. Sie kommen so nahe an den Zaun, dass man an sich halten muss, sie nicht zu streicheln
Wir waren nahe, ganz nahe bei den Bären und ich vergaß des öfteren meine Kamera und sah nur den drei Youngstern zu.
Immer zur Seite stand uns eine Mitarbeiterin des Bärenparks. Wir erfuhren alles über die Bären, Wölfe und Luchse, über den Park und das Projekt.
 
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es mit einem fotografischen Fachvortrag von Armin Hofmann weiter. Woowwww – seine Fotos sind schon der Hammer!
Armin beantworte auch alle unsere Fragen zum Thema „Naturfotografie“.
 
Anschließend wurden wir von Frau Reimann in die Welt der Wölfe mit genommen. Wie leben sie im Park? Wie leben sie außerhalb des Parks?
Warum haben die Menschen Angst vor den Ahnen unserer Hunde? Wie können die Herden der Schäfer und Landwirte geschützt werden?
Wölfe sind leider ein Thema, dass sehr konträr in Deutschland diskutiert wird, da sich die Wölfe bei uns wieder ansiedeln.
 
Nach einem gemeinsamen Abendessen konnten wir an der „Nacht der glühenden Augen“ teilnehmen.
Die Bären und Wölfe wurden nach der Dämmerung gefüttert.
Durch ein spezielles Grünlich sahen wir die Tiere. Sie können jedoch dieses Licht nicht als hell sehen und verhalten sich so, als wenn es dunkle Nacht wäre.
Hierzu gibt es von mir keine Fotos, da ich keine Nachtfotografin bin.
 
Was für ein toller Tag!!!
So viel Wissen über den Wolf- und Bärenpark, über das Leben der Bären, Füchse und Wölfe im Park und außerhalb des Parks, die fotografische und fachkundige Begleitung durch Armin, war überwältigend !!!
 
Ein dickes Danke an die vielen Helferlein und Betreuer des Alternativen Wolf- und Bärenpark, sowie Armin Hofmann.
 
Auf ein baldiges Wiedersehen im Alternativen Wolf- und Bärenpark.

 

3 Kommentare

  • Wunderschöne Aufnahmen, wir waren auch schon einige Male im Bärenpark, allerdings im Norden Deutschlands.
    Es ist wunderschön zu sehen, wie sich die armen geschundenen Geschöpfe wieder erholen und ein (fast) natürliches Leben erlernen
    Liebe Grüße
    Andrea & Koda

  • Wanda mit Grizzly

    Was für beeindruckende Bilder von diesen wundervollen Tieren. Das war bestimmt ein tolles Erlebnis für Dich.
    Bei dem einen Bären mit dem Wolf im Hintergrund juckt es mich allerdings in den Fingern ihn richtig auszubürsten und zu striegeln.

  • Das war richtige super Bilder.

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